Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 10 (10.1834)
- Date
- 1834-10-01
- Page
- Seite 303 (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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,, ist mpfe »perr, ielen, nfureten. Hute, tadt, war/ Po« Kama auS, »chten »däas baren > mtz ni O is-b Salme leierte oder r Mibildet achten mstits , wo Rande 5 HG mehrere Höhen emporsteigen, hinter denen zuletzt die gothischen Mauern und Thürme der heiligen Stadt herWvrtreten. Allewas die älteren Geschichtschreiber Aon her Uebrrraschung der Kreuzfahrer und Pilgrime erzählill, da sfie zum erstenmale Jerusalem erblickten, findet wohl noch bei Jedem Statt, dir sich demselben nähert und von der Masse der Erinnerungen bestürmt wird, welche die Geschichte seit AbrahamS Zeiten bis auf unsere ^age der Betrachtung darbietet. Die Gegend umher mit ihren kahlen Kreidebergen pnd Sandhügeln hat ein düsteres, trauriges Ansehen, und nur selten sproßt hier und da zwischen^ Felfenfpalten der Oelbaum oder die wilde Tamarinde hervor. Das längliche Viereck, uckgebm von starken mit festen Thürmen bewehrten Ringmauern, hat den Umfang von ungefähr einer StunVd, Ln welchem sich H Thore aus alter Zeit befinden, die noch ihre früheren hebräischen Namen führen. Die große Moschee, weiche auf derselben Stelle erbaut wurde, wo vormalö der Salomonische Tempel stand, ist eins der schönsten Werke arabWer Baukunst, und den Mohamedanern ein Gegenstand fast gleicher Verehrung, wie die so weit berühmten zu Mekka und Medina. Vvn jenen großartigen Monumenten, mit denen Agrippa und die beiden HerodeS Jerusalem verschönerten,. find noch die Ueberreste eines Palastes der Letzteren vorhanden, desgleichen von den Werken der Burg Zion nur wenig mehr zu sehen. Das Uebrige ist nichts" alö ein Gemisch von niedrigen orientalischen Häusern und Ruinen hebräischer, römischer oder arabischer ArKittctur. Man geht in ziemlich Mstern und uMpstasterten Gaffen einher, welche über einen unebenen BWt fich dahin ziehen, und die Kaufläden mit ihren LeinwaWecken Vermehren noch die Dunkelheitdie Ln diesem Labyrinths herrsche. Sonach würde das Geschilderte aller Schöne ermangeln, wenn nicht die Golvfpttzen türkischer MinaretS, die Wipftl einzelner Cytzreffen- und DattelbäuMe, das Starre der verworrenen Masse unterbrächen, und der Luftglanz einewolkenlosen Himmels über das Ganze jenen Zauber verbreitete den daS Auge Kur an den Bildern das Morgensandes gewahft. Ein Künstler aus