Mannheim
Compact Memory

Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1834-07-01 · 7 (7.1834) · p. Seite 228

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
1 (1834)
Issue
7 (7.1834)
Date
1834-07-01
Page
Seite 228 (sequence 30)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/7166791-7167198-8876011--0246-7167009
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

-SWffMWW^M!»-°!W!°W--W^ 234 Jugendj. wachet des Tages/und des Nachts, damit nicht, was schon zu gedeihen/washerrlich empvrzublühen und zu reifen bögann, taube, wurmzernagte Früchte trage, und eure schönen Hoßnstngey traurig verloren gebe. A u ch ei ne Kelter g r u b e r hi ne i n! In der Milte Jerusalems, auf dem Äerge Morija, stand der Tempel des Herrn. Dahin wallten die Abkömmlinge Jakobs, ihre Erstlinge, Zehenten und. Gebete zu bringen, und die Einheit des MMses Israel zu erneuern und zu verfestigen. Da standen die Priester am Altäre, Ha ^standen der Leviten Täusende, und fettigen und spielten zu Ehren deS Herrn Zebaoth; du wurden die Feste begangen, Mvnd die Begebenheiten der Nation gefeiert. Er war die Kelter, die/der Herr gegrabey in den Felsen an seinem Weinberge, daß daselbst die gesammelten Frü ch t e zum 36cine der Frömmigkeit und Tugend werden sollten. — llnd wie wenden wir dieses für,euch an, Eltern, die ihre Mstder sMgfaltig erzogen und gebildet, daß sie zu schönen, lieblichen. Früchten gekommen'? Was soll dieses letzte Geschäft, eine Kelter zu graben, in der Erziehung euch bedeuten? Leicht zu beantworten. Es zeigt euch die Anl^u ng an,, die ihr euren Kindern geben sollet, die reifenden Früchte nunmehr auf. die rechte Weise a n z u w enden und zu genieß e n f ü^r sich und Andere. Sehet, schon reißt sich der Ast aM/vom Stamme, schon werden die Kinder, selbstständig, das Geschäft der Erziehung reicht an stin-Ende: so voltführet den letzten Theil sorgfältig, Mnn seid ihr gesegnet. Der Tempel des Herrn ist untergegangen, das Leben, das wirk-:, liche^ Praktische, ist letzt unftr Tkm^el. Da sollen wir" unsre ZehMten opfern, nämlich Werke der Liebe.undRechtlichkeit,- da sollen wir Priester und Leviten des Herkn ftin, nämlich daß wir uns selbst heiligen und erfüllen mit der Religion unsers Gotte.sk .JHkMun, gealterte Menschen , habet das Leben kennest UkWnt^ seine Höhen und Tiefen, sein Licht . Mi 8

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.