Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 7 (7.1834)
- Date
- 1834-07-01
- Page
- Seite 225 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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-HM- 221 ihr. Lehret ihr-sie die und Lehren der Schrift, erfahren sie, was darin verzeichnet ist, und die Erklärung und Auslegung desselben dies ist noch nicht genug. Wäitr ihr siZ ihnen eLnstößet gls das Höchste und Heiligste der Menschenwelt; wenn ihr ihnen offenbaret die Allgüte des Weltenschöpfers, die unendliche Gnade Gott/ß, die nicht verschmähte, dem Staubgebornen ihr Wesey kund zu thun; wenn ihr ihnen zeiget den Frieden der Religion, ihre Bcseligung und ihre Verherrlichung;, wenn .ihr' ^hnen deutlich macht, das; dieser Gott, den sie bewundern in seinen Werken rings umher, erst recht erkannj, recht ersichtlich, recht begreiflich wird in der Religion — nur dann erst ist genug geschehen: denn nun lernen sie auch lieben die Religion, lieben als höchstes Kleinod, als den Schmuck des Glückes, und Len Schutz des Unglückes, als den Wegweiser des Reichen, und'der^ Stab des Dürftigen, als die Leuchte deö dunkeln Lebens! Hinweg, ihr Gleichgültigen,, die ihr eure Religion kennet, denen sie aber gleichgültig und geringfügig ist — hinweg, ihr engen, beschränkten Seelen, ihr kalten, knöchernen Herzen , ihr eisigen, schalen Gemüther, was wollet ihr in unsrer Mitte? euch ist der Himmel grau, und die Erde schmuzig, u/id der Tod flndet an euch nichts zu tödten! — Aber auch ihr, denen die Religion Mosis nur die Ausübung von Eeremonien heischt, ohne Liebe, ohne Andacht, ohne andre innere Macht-^ls die Noshwendigkeit der Gewohnheit, iHt habet nicht das Heil lm Auge, sondern das irdische Leben, Isiael, verlangt'dies der Herr von dir? Oder was an/öers, als daß du Ehrfurcht vor V ihm habest, au f/ s e i n e n Wegen wandelst, ihn liebest, und ihm dienest von ganzem Herzen und v o n g a nzer S e ei j?? Asraet, sind das Trauben, oder Harlinge, die der edle Weinstock des göttlichen Gesetzes tragt? Wie lange soll-der HM noch warten? und harren auf die Trauben seiner Rebe? Wahrlich, mit Mühe gepflanzt, mit MUe'''zur'Hlüthe' gebracht. — und.doch nur wenige Früchte? —-Nach einmal, Äeltzbtedie Religion durer Väter ist der edle Weinsto^ den thk zu pflanzen habt^ m