Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 6 (6.1834)
- Date
- 1834-06-01
- Page
- Seite 171 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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lhauet Lottes l An- ./» -luher Reibet d anruhig, i, Hk wurf, H eu- :ur es r Ün- K /D" . Ilk» , - « Aber wodurch, stagenwir, drittens,erlanget ihr -lese Freuden derUnschuld und Natur, und wodurch erhaltet ihr fte euch? HnMW Ken WortenrC ntfernrdie Lei d e n sch a ft aus d e i ne Herzen, und thue ab -a s Laster von tzeinewLeib Hierin/ Jünglinge und Jungfrauen, ist. eü^r Heil gelegen diese heiden Vorschristen sind die goldnen Worte-durch de!» ren Erfüllung ihr unschuldig bleibt, und der Natur, also auch eurem Gotte, getreu. Bevor die Sünde aethan, ergreift die Leidenschaft Lad'"meyschliche Heer, die Lust nach der Sünder wer diese aus seiner Brust bannt, hat das Uebel in seiner Geburt erstick^ hat den Giftbaum mie det Wurzel auMekl'ffeN, Die Jugend ist das Alter des Feuers, der "glühenden Einbilduugskrast', die der Dinge wahren Werth noch mchv kennt, das Falsche vom Wahren noch chicht zu unterscheide^'verstHt- Also'diese ^u -zähmen, diese zu beherrschen durch,den Verstand, n i ch t d em ungezügelten N o sse z u gl e ichen, .ww -der Psalckist sagtest die Aufgabe der Jugend. Ja, dadurch wechen euch die Wsthen Freuden genommen, die währen gegeben, dadurch--'verschmäht'ihr^ den falschen Genuß des Lebens, und erwerbet den wahrem Ist es denn besser zu taumeln, als aufrecht zu gHen? ist es he^r trunken zu srs^ .als fröhlichesheiteres Herzens? Wird denn dem Leben sem Neiz genommen, wenn ich n i ch t rase, wenn ich, Mensch, im Gefühle meiner' wahren Würde, im^Emßtstin meiner wahren Dstimmung, üttter dem blauen HMinel und auf der blühenden Erde wandle mit aufgerichtWm Antlitz und fteundlich blickenden Äugen? Sehet, hinters der Trunkenheit der Leidenschaft lauert ein 'erschreckendes Eiryachen, Hinter dem Taumel Her LeidenMaft eine nagende NLue, ein zermalmendes Gefühl des Unwerthes und der Leecheit äber Hmter der Tugend ziehet derbefeligendr FnÄen-/ hinter dem Kampfe mit der Leidenschaft und dem Siege über M kommet die lächelnbe Zufriedenheit, das befriedigte Bewußtsei,l. Nein, ihr fraget mich nichtj, das bessere ftl — / <