Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 6 (6.1834)
- Date
- 1834-06-01
- Page
- Seite 166 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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auch^zu unfern Worten, leihe Deine Kraft und Deiner, WMn auch zu unserm heutigen Beginnen, leihe Dein heiliges Wohlgefallen guch zu unsernh heutigen Werke. Ja, dann sind Iste göttlich, wie Deine Lehre selbst, diese- BekenntniA und diese Einsegnung, und Werden Früchte tragen füt/Kinder und EM, wie Deine Lehre selbst — dasehe ich: Amen l So ist es denn gelungen)" geliebte Gottesgemelnde, di§B seS Werk, und ihr sehet zum ersten Male eure reifende Jugend an dieser Stätte vereinigt, die Religion unsrer Väter öffentlich zu bekennen, und die Kenntmß, die sie ich derselben erlangt haben, zu bezeugen. Denn Mar hatte schon ehedem der verstorbne Rabbiner und sein ehrwürdiger Nachfolger die Confirmation einzelner Knaben übernommen und ausgcführt, aber zum ersten Male sind derselben alle, die das gesetzliche Alter erreicht, hiezu vereinigt, und zum ersten Male kommet diese Segnung der Religion nicht allein den S ö h n e n, sondern auch den ^öchtern zu. Und da es nun zugleich zum ersten Male ist 1 daß ich, seit Uebernahme meines Amtes, diese heilige Handlung verrichte, und der Reihe von Jahren gedenke, in denen Her HertHeinenriy^ner gestatten wird, jährlich an diesem TM Kinder ftinev Äätidn einzusühren Ln die religiöse Gesestschau des mosaischen Glaubens — so fühle ich mich gerührt bis! zur Tiefe meines Gemüthes, und mein Auge blicket voll Andacht Hinauf zum ^himmelsvater, voI FrHlde hinab zu diesen Kindern, und voll Liebe zu Euch, geliebte Glieder^ meichrr Gemeinde. 'D^.sa Wachse doch da§ Gute, Währe und ^eHge immer medr in hAnem Schooße, das Göttliche mehre sich im deinen Geistern, und Frieden und jM und ^armherzigkelt und deDWahre Glauben und die >Hre Zuversicht und dia wahre Frömmigkeit finde jmrncr< mehr RchD Ä deinem Wmüthem. Diesen seinen Segen schenke dir her Allerhöchste l Und weil wir denn heu^e feiern, ein Fest der Jugend, und weil ich heute spreche zu her Jugend, so will ich auch V «v. ' ,> « reden