Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 3 (3.1843)
- Date
- 1843-03-01
- Page
- Seite 89 (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 90% known words query
- IRI
…/7166791-7167198-8876006--0103-7166867- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
ELgemluhesder Völlerey der wildesten Leidenschaften. So floß von jeher die wahre Äildung, hie wahre Gesittung.^ aus der rechten religihftn CMnntniK hervor. diese reWösts^tdung des Menschen kann nicht hegiDien> wenn diesM schon in allem Andern ausgebildet und eniwiHlt da steht? in der frühesten Kindheit muß der Grund gelegt, werden, wenn der Mensch noch frisch aus der Hand der Natur hervorgegangen ist muß dieser Tons schon geweckt werv/ty, in der kindlichen Seele findet dann leicht, ^aber innig, aber unauftöslich für das ganze Leben diese Verschmelzung des Göttliche^ und Menschlichen ^Statt. Nicht dann erst, wenn das Leben und seine Verwirrung schon den Blüthenstaub abgewischt von der. jugendlichen Seele, und die leichten SchwingÄ W jugendlichen Geistes mit der Schere der Eonvenienz -zugestutz't'Hat, nicht dann erst, wen« die Leidenschaften unsere BWst schon durchwühlt und die Ordnung der Natur schon verkehrt haben, wenn Eigennutz, Selbstsucht, betrug, Verstellung, Lift, Hochniuthfich die Herrschaft errungen: nicht,dann erstwenn die Drangsale des Lebens den Geist niedergedrückt, und jMn Flug der Seele zuyr Höheren gefangen halten dann wäre es zu spät, dann wäre der Acker steinig--das Unkraut Härte überhand genommen, und wucherte tzu üppig , uM.noch ausgerottet zu werdem Und hiemit hätte ich denn^ verehrte Anwesende, den Zweck dieser heute eröffneten Anstalt schon Ausgesprochen Dieser Zweck ist: in der ihr anvertrauten Jugend von der Kindheit an den Keim der religiösen Bildung zu entwickeln, /in ihr die religiöse Grundlage fürs ganze Leben fest und sicher zu bereiten, und sie ausgerüstet mit genügender reltgiöfeb Erkehntniß zu enHffen. Dies der Zweck und die Mittel? find zwiefach. Erstens der allgemeine Weg, chid zweitens der besondere. Der^allgEmeine Weg ist der des D^nschm überhaupt, auf welchem seine Verstandeskrafte entwickelt, und sein moralisches Bewußtsein geweckt und^ gex^stärkt werden. Hier müssen wir ^usDhen von der Natur, von der Schöpfung Gottes, und iD!em wir der Knabenseele.' auf imnte^ -das'..ftste.^H' ' Ordnung- und Hoheit im G