Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 2 (2.1834)
- Date
- 1834-02-01
- Page
- Seite 42 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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42 e hinauS aus dein em Vaterhause, ich hj d.a S i ch dirMnrveise! Dieser Ruf ergehet die 'Jungfrau. Es ist ihre Bestimmung. Sie müu Vater und Mutter verlaffen, und dem Manne ihrer Wahl folgere in die Ferne, -an dsn fremden Herd. , rer M dem Jüngling , fällt ihr her Abschied, aber ein b/stimmterec Zweck zieht sie aus der Heimath. Und wqs/ist daS Land, dasihr angewiesen ist? ES ist daS HaUs ihres Mannes^ Hier soll sie walten als treue Hausfrau. Und chas ist daS Mort, datz der Herr ihr mitgiöt ahs dem elterlichen Hause? Es ist daö Wort deö Herrn Abrahjam: Werde zum Segen! ^K. 12, V. 2^)' O, herrliche BestimmuWdeS Weibes, ^um /Segen zu-werdeN/ ein Segen dknen, die sie liebt! Komm Heran, Jungfrau, leih m^dein Ohr, ich will dir den Segen v e rkün d e n, wie du zum Segen wirst. Rauher" ist daS Wesen deö Mannes, und stärker die Last, die ihm auferlegt worden^^ muß er sich Kürzen, herauözugr^Lfen deö Lebens BeMfniffe-, und fest zu stehen in dem reißenden Stromes Den Leidenschaften muß er seine Brust öffnen, den Sorgen seine Gedankenkammer, Vetchist ertragen) Täuschung hinnehmen, Gewinn yergeffen. Md cha soll ihm die Z ä r't e der^Oattin..,,züm. Se g e n > werben und wie et ihr den Preis seines Schaffens und NingenS bestimmt, folllsie ihn trösten, ihm beiHehen, ihni tragen helfen. Wenn er heimkehrt, soll ihr zärtliches Wort sein Herz stärken, ihre sanfte Hand den Schweiß där Stirn abwischrn. O Sanftmuth, du Eroberin der Mett, chie blickest du siegreich, über Deines Sieges unbewußt, aus dem Auge deö keuschen Weibes. O Liebe, du Keherrscherrn der Welt, wie herrschest du7 über Dhn^den Willen zu Herr- »scheu von dey Lippen ^veSl keuschen Weibes. Jungfrau, ivinn du aM dem BaMhause scheidest, wenn du dich los-? findest aus den Armen der bangen Mutter , deö besorgten Vaters, die einsam zmückbleiben, gedenke des göttlichen Wortes: W e rde züw S ege n — des Mannes, ihm zum