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Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin · 1834-02-01 · 2 (2.1834) · p. Seite 39

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Journal
Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
Volume
1 (1834)
Issue
2 (2.1834)
Date
1834-02-01
Page
Seite 39 (sequence 7)
Language
German
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Reiche des Diesseits, aus dem Schlummerlande, aus der vorirdischen Welt, aus der wir steigen auf diese ErdeolM « Bewußtsein, ohne Hoffnung, ohne Glauben und ohne Erkenntßiß! II. Geh hinweg aus deinem Vaterlande, aus s deinemGeburtsorte, aus deinemVaterhause! ergehet der Nus zweirens an den Jüngling. Einen schönen Pfad, in her Mitte der Seinen, ist er bisher gegangen. Kenntnisse hat er bisher gesammelt, den Verstand entwickelt, die Phantasie gebildet, den Geschmack veredetz. Ein lebendiges Beispiel wandeltze sein ^Vater vor ihm, seine Mutter» Piebe hat ihn groß gesäugt, Klugheit ihn groß gezogen, Vorsicht ihn stark gemacht. Hoffnung schwellt seine Brust, Verlangen seine Gedanken, Wille seine MuSkely. Nun ist es än der Zeit, herauszutrete^ aus dem Vaterhause, zu ziehen aus dem Vaterlande, zu scheiden von den Seinen. Ach! die trauernden Eltern sollen den herrlichen Sohn von sich laffen, von ihrem Herzen, und sie wissen, die Welk ist dun- ^kel — und er soll scheiden von der süßen Gewohnheit, und doch reißrt ihn sein Verlangen hinaus in die unbekannte Ferne. Werden ihn hie greisigen Augst, wieder sehen? und wie? wird er sie wieder begegnen, hje treuen Gestalten der Eltern, auf dieser Erde? also der Lohn, der Zweck ihrer Sorgen, Schmerzen, Entbehrungen für ihn, für ihn allein, ist Einsamkeit, Verlaffensein? und zwar Verlassensein in der Zeit, wo wir es an, schwersten tragen, im Alter? Ja, die Stunde des Abschiedes ist bitter — aber ich reiße Euch-die kaum vernarbten Wunden auf, ihr Eltern, deren Söhne in die Ferne gegangen, darum will ich lieber davon schweigen. Uns zieh in das Land, das ich dir zeigen werde. Was ist dies für ein Land, in das der Jüngling, der das Vaterhaus verläßt, ziehet? Es^ist das Leben!, das Leben — daS wirre, das trügerische, das unzuverlässige, in welchen, die Versuchung aus der Straße weilet, die Sünde vor der Lhüre ruht; sie harren ba auf den unerfahrnen " /-

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