Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Journal
- Israelitisches Predigt- und Schul-Magazin
- Volume
- 1 (1834)
- Issue
- 1 (1.1834)
- Date
- 1834-01-01
- Page
- Seite 14 (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/7166791-7167198-8876001--0026-7166830- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
14 gebildeten Lehrer aus allen Gemeinden entfernt Und: so kommt die Rothwendigkeit Herein, eine besondere Anstatt zu haben , um' dw Kinder/auf ritze nngemeffene Weise in der israelitischen Religion zu unterrichten. Denn dies sieht man leichtlich ein, daß durch Privatlehrer und Privatunterricht der Religionsunterricht alkerxHrast, Weihe und Eindringlichkeit ermangelt um das zu bewirken, was er bewirken soll: das Gefühl des Bessern rege zu machen, und die Erkenntnis des Höhern zu fördern. Indem nun mit der Person des die Gemeinderöligivnsschule dirigirenden Mannes Zugleich die des deutschen Redners verbunden fein kann und muß, begegnen sich Heide Bedüffniffe eines geordneten Gottesdienstes' und eines geordneten Religionsunterrichts, in welchen beiden weder die Mschichtliche Basis des Judenthums, noch das höhere Bedürfmß der religiösen Erkenntniß und Verehrung vernachlässigt wird. 5 Und was thut sich somit kund als vorzügliches Bedürfnis des JudetzthuMö? Die Einheit und E i n i g k e i t, sich stützend Miller Seits auf die Ächtung vor dem Alten, Bestehendey , in welchem sich das Judenthum bewegte durch Jahrtausende, ln welchem es lebte^ und wodurch wir es überkommen haben, und a ndrer Seits auf die Ächtung .vor Veredlung, vor Fortbildung und Angemessenheit. Geschichte und Vernunft, sie (beid^ im Verein sind die Basen des Menschengeschlechts, beide vereir ürzen zufammen, beide vereinigt erhalten die Wa erhalten das Recht, erhalten die Religion! Indem nun mit dieser Skizze das Leben (des heutigen Judenthums, deren HauptLdeen Schreiber dieses schon früher einmal in den Blättern der Jen. A. L. Z. bei Gelegenheit dZrgelegt, bas v e