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Jahresbericht · 1931-01-01 · 1931 · p. Seite 25

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jahresbericht
Volume
1931
Date
1931-01-01
Page
Seite 25 (sequence 40)
Language
German
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IRI
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Am 1. Oktober 1931 trat die Kommission abermals zusammen, um einen Bericht über die Jeschiwoth in Rumänien, Ungarn und der Tschechoslowakei entgegenzunehmen. Dr. Wischnitzer machte u. a. auf zwei Jeschiwoth, in Märamaros Sziget und in Iclod bei Klausenburg, aufmerksam, in denen im Jahre 1925 bzw. 1928 gewerblicher Unterricht eingeführt wurde. In Märamaros Sziget besteht eine Weberei, in Iclod eine Tischlereiwerkstatt (s. die photographischen Aufnahmen der Werkstätten). Die Kommission beschloß, Versuche dieser Art zu unterstützen, da dies den Intentionen von Professor Haffkine entspricht, aber auch solche Jeschiwoth, in denen ausschließlich das Talmudstudium gepflegt wird, zu subventionieren. Für das Schuljahr 1931/32 wurden zunächst folgende Subventionen bewilligt: i Jeschiwa in Iclod....................... £ 250 Jeschiwa in Märamaros Sziget................. „ 250 1. Rate an die Jeschiwa in Oberwischo für den Bau des Internats „ 250 Zuschuß f. d. Jeschiwa in Kamieniec zum Bau eines Lehrhauses „ 250 Zuschuß für Renovierung des Lehrhauses in Rowno und zum Bau eines Holzhauses (Speiseraum und Küche)...... ,,150 Jeschiwa in Surany für Renovierung der Mensa, Beitrag für die Mensa und für Turngeräte.............. „100 1. Rate des Zuschusses für ein Internat in Preßburg...... „ 250 2. Rate für zentrale Ferienkolonie in Polen......... „ 300 £1800 Im Laufe des Winters 1931/32 kamen an die Kommission der Haffkine-Stiftung dringende Hilferufe aus Telschi (Litauen) und Mir (Polen) um Zuschüsse für die Verpflegung der Jeschiwazöglinge, für die es buchstäblich an trockenem Brote mangele. Die Kommission beschloß, je £ 200 nach Telschi und Mir zu überweisen. Der Jeschiwa in Pabianice (Polen) wurden £ 50 als Zuschuß für Baukosten des Lehrhauses gewährt. Von dem für die Beth Josef- Jeschiwoth im Sommer 1931 angesetzten Betrag wurden $ 100 der Beth Josef-Jeschiwa in Warschau bewilligt, um die drohende Exmittierung von Zöglingen aus ihren Wohnungen zu verhindern, und $ 300 der Beth Josef-Jeschiwa in Miedzyrzec (Meseritsch) als Zuschuß für den Bau eines Lehrhauses. 25

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