Jahresbericht
- Journal
- Jahresbericht
- Volume
- 1931
- Date
- 1931-01-01
- Page
- Seite 8 (sequence 11)
- Language
- German
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gezeichnet, der zum Teil im Verlauf von drei bis fünf Jahren zur Einzahlung gelangen soll. Bisher sind 128 436 M. eingegangen. Der Fonds ist zur Erfüllung sozialer und kultureller Aufgaben im Rahmen des Programms des Hilfsvereins bestimmt. Es ist außerordentlich wünschenswert, daß die Stiftung durch weitere Zuwendungen erhöht wird. Wir sind allen Spendern zu wärmstem Dank verpflichtet. Nachrufe. Wir haben im abgelaufenen Jahre schwere Verluste durch den Tod von Männern erlitten, die uns seit langen Jahren nahegestanden und die sich für unsere Arbeit hingebend eingesetzt haben: Justizrat Dr. Mann- Stettin, Geheimrat Dr. Mayer-Karlsruhe und Geheimrat Berthold Timendorfer-Berlin, die dem Geschäftsführenden Ausschuß angehörten; Kommerzienrat Jacobsohn-Lüneburg, Geh. Kommerzienrat Ludwig Metzger-Nürnberg und Prediger E. Heimann-Plauen, die Mitglieder des Zentralkomitees waren; Theodor Lauter-Duisburg, Julius Goldschmidt und Dr. Carl Sulzbacher-Frankfurt a. M., Hans Biermann-Fürth, Dr. Tannenwald und Albert Wolff-Hamburg, Georg Blumenthal-Herford, Justizrat Dr. Rheinheimer-Kaiserslautern, Sigmund Schwarz-Konstanz, E. Heiden-Heimer-Mainz, Justizrat Eugen Beer-München, Willi Eisner-Nordhausen, I. Engel-Oppeln, R.-A. Dr. Heidecker-Regensburg, deren Mitarbeit in den Lokalkomitees ihrer Wohnorte wir schwer vermissen werden. Wir haben ferner den Tod des Herrn Benas Levy zu beklagen, der seit 1921 als Bevisor im Ehrenamt fungierte. Geheimrat Timendorfer war einer der Begründer und von 1908 bis 1921 Vizepräsident unseres Vereins. Er hat die Zusammenarbeit zwischen uns und der Großloge gefördert. Justizrat Mann hat an den Beratungen des Ausschusses lebhaften Anteil genommen und als Vorsitzender des Lokalkomitees in Stettin für uns mit bestem Erfolge gewirkt. Geheimer Oberregierungsrat Dr. Mayer hat im badischen Wohlfahrtswesen eine führende Stellung innegehabt und für unsere Arbeit außerordentliches Interesse bekundet. Wir werden das Andenken der Verewigten, die alle unserem humanitären Werke große Dienste erwiesen haben, stets in hohen Ehren halten. In Julius Rosenwald-Chicago, der zu den führenden Persönlichkeiten des American Jewish Committee, American Jewish Joint Distribution Committee und anderer Organisationen gehörte, hat die Welt einen ihrer größten Wohltäter verloren. Er hat, ohne Ansehung von Rasse und Glauben, gewaltige Mittel für Wohlfahrtszwecke gespendet und auch die Hilfsarbeit des Joint Distribution Committee in großherzigster Weise gefördert. Auch wir sind ihm zu tiefem Dank verpflichtet. Noch kurz vor seinem Tode hat er uns aus Anlaß des acht- 8 ,