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... Verwaltungsbericht des Haupt-Grenz-Comité's zu Königsberg i. Pr. für Beseitigung der Nothstände unter den Israeliten West-Rußlands · 1870-01-01 · Erstes Semester 1870 · p. Seite 8

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Journal
... Verwaltungsbericht des Haupt-Grenz-Comité's zu Königsberg i. Pr. für Beseitigung der Nothstände unter den Israeliten West-Rußlands
Volume
Erstes Semester 1870
Date
1870-01-01
Page
Seite 8 (sequence 9)
Language
German
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IRI
…/700673-10021304--11-700683
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8 denselben gewendet, -und die dortigen Blätter haben ihrcrzeit berichtet, daß diese Erwartmrg sich dolltommen erfüllt, ja Hierdurch ein Anstoß zu energischer Inangriffnahme eines Comitss gegeben worden ist. Inzwischen gelangen fortwährend-Schreiben an uns, die neben dem wärmsten Dank für die durch die Beförderung gespendete Wohlthat von kleinen Geldsendungen an die zurückgebliebene Familie, oder von der Bitte begleitet sind, ihre übrigen Familienglieder baldigst nachzusenden. Wir stellen diese Schreiben Jedermann zur Verfügung. Daß es trotzdem Mancher vorziehen mag, in der neuen Heimath das vielleicht alte Gewerbe fortznsctzen und die dortigen Glaubensgenossen zu belästigen, sowie daß Andere wieder erst gar spät oder vielleicht nie zu dem erwünschten Erwerbe gelangen, das mag schon jetzt vorgekommen sein, und wird sich zu allen Zeiten wiederholen; dem wird kein Comite der Welt Vorbeugen können. Trotzdem haben wir im Einverständnisse'mit der Alliance die Fortsetzung der Expeditionen unterbrochen und die Wiederaufnahme derselben von der definitiven Gründung eines oder mehrerer Comitcks in den vereinigten Staaten abhängig gemacht. Wir haben nur die dringende Bitte ausznsprechen, daß die dortigen Glaubensgenossen endlich Ernst machen; eine längere Verzögerung muß unsägliches Elend herbeiführen; sind doch ca. Tausend Familien mit mehr als 5000 Personen mit der Bitte um Beförderung vorstellig geworden, und wenn auch anzunehmen ist, daß ein Theil derselben wegen mangelnder physischer Qualifikation oder aus anderen Gründen wird zurückgewiesen werden — es bleiben deren noch genug übrig, um den Verlust jedes einzelnen Tages der wenigen zur Beförderung geeigneten Monate schmerzlich beklagen zu müssen.. Wir verargen es den Glaubensgenossen in Amerika keineswegs, wenn sie nicht gerade erbaut sind von der Aussicht, fortwährend die Zahl dürftiger Glaubensgenossen sich vermehren zu .sehen, aber sie mögen bedenken, daß durch unsere Vermittelung nur ein Bruchtheil, und wahrlich micht der schlech-

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