Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Journal
- Jahresbericht der Landes-Rabbinerschule in Budapest
- Volume
- 39. für das Schlujahr 1915-1916 (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- Seite 22 (sequence 107)
- Language
- German
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22 Frau Baronin Josef Hatvany-Deutsch hat die von ihrem Manne, weiland Baron Josef Hatvany-Deutsch, gewesenem Präsidenten der leitenden Kommission, vorgestreckten und später der Verlassenschaft wieder zurückerstatteten K 1177*79 der Mensa gespendet Herr Hofrat Julius Winterberg hat wie in den früheren Jahren auch in dem abgelaufenen K 500 gespendet. Herr Baron B61a von Dirsztay spendete K 200. Herr Apotheker B61a Zoltän infolge Intervention des Herrn Gemeindesekretärs M. Kramer K 600 zu Gunsten des Mensafonds. Herr Oberrabbiner Dr. Leopold Kecskemöti spendete K 10, die Beamten der Chewra Kadischa als Kranzspenden durch den »Pester Lloyd« K 25. Wir sagen für diese großherzigen Spenden auch an dieser Stelle besten Dank. Wir danken ferner der Frau Dr. Wilhelm Bacher und der Frau Dr. Ludwig Blau für ihre Bemühungen um die Mensa. Die aus dem Mensafonde auf die erste Kriegsanleihe gezeichneten K 40.000 haben im verflossenen Schuljahre K 5614 Zinsen getragen. Die laufenden Einnahmen des Fonds vom 30. Juli 1915 bis zum 31. Dezember 1915 machten K 306*11 aus, für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 1916 K 438*89. Der Mensafond hat also im abgelaufenen Schuljahre K 4359 an Zinsen abgeworfen. Ein Teil der Einnahmen von K 32.891 '69 wurde zu Zwecken der Mensa gespendet und dazu verwendet. Die Ausgaben der Mensa betrugen im Schuljahre 1915/16 im ganzen K 14.278*69, davon zur Verköstigung K 14.267.02, die restlichen K 11*67 für andere Ausgaben. Nach Bedeckung der Ausgaben im Schuljahre 1915/16 verblieben als Ergebnis K 18.613, welchen Betrag wir zu dem am Ende des Schuljahres 1914/15 ausgewiesenen Kapital der Mensa von K 51.091 hinzufügten, so daß der Vermögensstand am Ende des Schuljahres 1915/16 K 69.704 ausmacht. Wenn wir bedenken, daß die Mensa wirksam ist, und der Unterstützungsverein der Anstalt in der bisherigen Weise seiner Bestimmung nachkommt und wir dabei in relativ kurzer Zeit einen Fond von ungefähr K 70,000 geschaffen haben, dann können wir die Tatsache feststellen, daß wir uns, wenn auch langsam, so doch