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Rechenschafts-Bericht · 1895-01-01 · Dreissigster Rechenschaftsbericht für das Jahr 1894. (1895) · p. [Seite]

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Journal
Rechenschafts-Bericht
Volume
Dreissigster Rechenschaftsbericht für das Jahr 1894. (1895)
Date
1895-01-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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I. Vorwort Dreißig Jahre sind nunmehr seit der Gründung der Achawa verflossen. Nachdem im Jahre 1863 der verstorbene Lehrer Joseph Kling enstein in Oberingelheim die erste Anregung zur Bildung eines TJnterstützungsyereins für israelitische Lehrer gegeben hatte, trat die „Achawa" 1864 ins Leben. Sie wollte den teilweise in traurigsten Yerhältnissen lebenden Lehrern in Krankheitsfällen oder bei Erwerbsunfähigkeit eine Stütze sein und deren Witwen und Waisen vor Not und Mangel schützen. —. Mit Stolz und Genugthuung kann unser Verein auf seine Thätigkeit in diesem Zeitraum zurückblicken; viel Elend und Not ist durch ihn beseitigt und gemildert worden, und aus allen Teilen Deutschlands, ja aus fernen Ländern, strömen ihm in Anerkennung seines segensreichen Wirkens jährlich reiche Gaben zu. Freilich sind auch, besonders in den letzten Jahren, die an den Verein gestellten Ansprüche unverhältnißmäßig gestiegen, so daß es uns oft nur mühsam gelungen ist, allen Wünschen gerecht zu werden. Mit wärmstem Danke gedenken wir deshalb der großen Zuwehdungen im Jahre 1894, besonders der reichen Spende von Mk. 5000.— zur Erinnerung an den verstorbenen Herrn Leopold Joachim Beer und dessen verst. Gattin Irau Sophie Beer, geb. Beer; gerührten Herzens erinnern wir uns, daß wir diese große Summe unserm unvergeßlichen Herrn Teblöe verdanken, zu dessen letzten edeln Handlungen die Zuwendung dieses Legats gehört. Von sonstigen bedeutenderen Schenkungen erwähnen wir mit herzlichem Danke die Legate des verstorbenen Herrn August Jacob Wolff in Wiesbaden und der verstorbenen Frau Kecha Seligstein in Berlin im Betrage von je Mk. 500,—

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