Rechenschafts-Bericht
- Journal
- Rechenschafts-Bericht
- Volume
- Siebenundzwanzigster Rechenschaftsbericht. Für das Jahr 1891. (1892)
- Date
- 1892-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
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I. Vorwort. JN ach Ablauf des s i e b e n u n d z w a n z i g s t e n Jahres unserer Wirksamkeit beehren wir uns, den Mitgliedern und Gönnern unseres Vereins diesen Rechenschaftsbericht zu überreichen, der Zeugnis geben möge von der ehrenden Anerkennung, die wir nicht sowohl im engeren Yaterlande, als auch im Auslande gefunden haben. Auch im verflossenen Jahre hatten wir die freudige Genugthuung, unsere Bemühungen mit großem Erfolge belohnt zu sehen. Wenn auch die Zahl der Unterstützungsbedürftigen sich bedeutend gesteigert hat, so waren wir doch in unserer letzten Jahressitzung zu unserer lebhaften Befriedigung in der Lage, sämtlichen an uns gerichteten Gesuchen gerecht werden zu können. (S. S. 15). Die TJnterstützungsanteile sind zwar von 59, die wir am Ende des Jahres 1890 zählten, auf 88% gestiegen, nichtsdestoweniger ist es uns gelungen, jeden Teil wieder mit Mk. 140 zu bedenken, sodaß sich die Summe der Jahresunterstützungen auf Mk. 12390 belief, die sich am Ende des vorhergehenden Jahres auf Mk. 10640 beziffert hatte. Rechnen wir hierzu die während des Jahres 1891 aus dem Reservefond verabreichten Mk. 1598, so ergiebt sich die gewiß nicht unbeträchtliche Gesamtsumme von Mk. 13988. In diesen Betrag teilten sich 24 durch Krankheit oder Altersschwäche oder •Gebrechen dienstunfähig gewordene Lehrer, teils mit, theils ohne Familie, 25 alleinstehende Witwen, 18 Witwen mit mehreren unmündigeji Endern, sowie eine elternlose Waise. Außerdem wurden in 26 Fällen zur Linderung augenblicklicher Not, bei plötzlicher Erkrankung oder zur Bestreitung der Kosten für Badekuren namhafte Gaben aus dem Reservefond bewilligt,