Rechenschafts-Bericht
- Journal
- Rechenschafts-Bericht
- Volume
- Vierundzwanzigster Rechenschaftsbericht. Für das Jahr 1888. (1889)
- Date
- 1889-01-01
- Page
- Seite 4 (sequence 5)
- Language
- German
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— 4 — Mit vollem Recht und mit befriedigendem Bewußtsein darf sich die Achawa sagen, daß es ihr auch im abgelaufenen Jahre gelungen ist, manche bekümmerte Herzen getröstet und das harte Los trauernder Witwen einigermaßen gelindert zu haben. Daß die Achawa-allmählich auch in weiteren Kreisen die erstrebte und wohlverdiente Anerkennung gefunden hat, beweist uns zu unserer Freude der im Laufe dieses Jahres in den Städten Mannheim, München und Wiesbaden, sowie im vorigen Jahre in Mai n z erfolgte zahlreiche Beitritt von Ehrenmitgliedern. Gerne geben wir hierbei der Hoffnung und dem Wünsche Kaum, daß dieses edle Beispiel auch in den übrigen wohlhabenden israelitischen Religionsgemeinden unseres deutschen Vaterlandes vielfache Nachahmung finden möge! Bei Beginn des Jahres 1888 betrug die Zahl unserer activeii Mitglieder 272, Von diesen verloren wir 8 durch den Tod (die Herren Abel in Dessau, Eisemann in Lichtenfels, Gutkind in Zierenberg, Herzberg in Hannover, Leermeester in Kestrich, Liepmannsohn in Lippstadt, Schimmel in Oberingelheim und Strauß in Hamburg) und 2 durch freiwilligen Austritt. Durch den Eintritt von 16 neuem Mitgliedern (S. 13, IV.) hob sich die Zahl der activen Mitglieder am Anfang d. J. auf 278. Die Zahl der Ehrenmitglieder beläuft sich auf 813. In den letzten fünf Jahren hat die Achawa an Unterstützungen verausgabt: im Jahre 1884 . . Mk. 8520.— „ 1885 ... „ 8910.— „ 188« . . . „ 10186.— „ „ 1887 ... „ 10769.— „ „ 1888 ... „ 11460.— Während der 24 Jahre ihres Bestehens hat die Achawa^ Mk. 140608.— zur Verteilung gebracht Das VereinsTermögen beträgt nach Abzug der zu Jährest Unterstützungen verwendeten Summe von Mk. 9650 (s. S. 16) am Anfange d. J. im Nennwerte Mk. 157124.66 (s. Bilanz, S. 15). In der Zusammensetzung des Vorstandes hatte eine Änderung stattfinden müssen. Herr Oberlehrer J. Blum fand sich aus G"' sundheitsrücksichten veranlaßt, das Schriftführeramt niederzulegen' welches auf unser Ersudhen Herr Dr. Alfred Löhren mit dankenswerter Bereitwilligkeit übernahm.