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Rechenschafts-Bericht · 1885-01-01 · Zwanzigster Rechenschaftsbericht für das Jahr 1884 (1885) · p. Seite 5

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Journal
Rechenschafts-Bericht
Volume
Zwanzigster Rechenschaftsbericht für das Jahr 1884 (1885)
Date
1885-01-01
Page
Seite 5 (sequence 7)
Language
German
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In dem Personal unserer Verwaltung hat ein Wechsel eintreten müssen. Aus mehrfachen Gründen hat sich unser bisheriger Kassier, Herr Bernhard Schuster, veranlaßt gesehen, zu unserm großen Bedauern sein Amt niederzulegen. Unter gerechter Anerkennung seiner langjährigen gewissenhaften und hingebungsvollen Wirksamkeit für die „Achawa" spricht die Verwaltung dem aus dem Amte Scheidenden hierdurch den gebührenden wärmsten Dank aus. An seine Stelle ist Herr Siegmund Jeidels getreten, welcher die Grüte gehabt hat, die Führung der Kassengeschäfte zu übernehmen und von dessen Tüchtigkeit wir gleichfalls Ersprießliches für unsern Verein erwarten dürfen. Wir ersuchen zugleich unsere Mitglieder, von dieser Änderung Kenntnis zu nehmen und von nun an ihre Beiträge oder sonstige Gaben an die Adresse des gen. Herrn Siegmund Jeidels (Westendstraße 48) gelangen zu lassen*) Zufolge Beschlusses der Generalversammlung vom 18. Oktober 1882wird im Laufe dieses Jahres die statutenmäßige sechste Generalversammlung abgehalten werden, worauf wir schon jetzt sämtliche Mitglieder unseres Vereins aufmerksam machen mit der Bitte, ihre allenfallsigen Anträge oder Vorschläge zu Statutenänderungen uns so bald als möglich mitteilen zu wollen, damit wir dieselben zeitig zur Veröffentlichung bringen können. Zum Schlüsse richten wir namentlich an unsere activen Mitglieder die schon öfters wiederholte ernste Mahnung, mit Rührigkeit und Eifer das weitere Gedeihen und Erstarken der Achawa fördern zu helfen, sei es durch Zuführung neuer Mitglieder, sei es durch Veranstaltung von Sammlungen zu Gunsten unseres Vereins, Unseren bisherigen Gönnern aber sagen wir herzlichen Dank für das uns ihrerseits bethätigte Wohlwollen und erneuern dabei die Bitte, daß uns zur Förderung unserer menschenfreundlichen Bestrebungen auch fernerhin ihr Beistand gesichert bleiben möge. Frankfurt a- KL, im Februar 1885. Die Verwaltung der Achawa, u. i. d. N. Adolf Teblee. *) Die Empfangsbescheinigung erfolgt in der Eegel monatlich in der «Zeitung des Judenthums" und in der „Israelitischen Wochenschrift".

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