Rechenschafts-Bericht
- Journal
- Rechenschafts-Bericht
- Volume
- Neunzehnter Rechenschaftsbericht für das Jahr 1883 (1884)
- Date
- 1884-01-01
- Page
- Seite 4 (sequence 6)
- Language
- German
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- 4 — In der Reihe derjenigen, welche eine Jahresunterstützung beziehen (S. S« 14), befinden sich zwanzig alleinstehende Lehrer- Witwen, dreizehn Witwen mit Kindern, achtzehn durch Alter, Krankheit oder Erblindung dienstunfähig gewordene Lehrer, teils alleinstehend, teils mit Familie, und endlich sieben unmündige Waisen. Bei weitem der größte Teil dieser Unterstützten bezieht weder vom Staate noch von der Gemeinde eine Pension; dieselben wären sicherlich dem traurigsten Elende preisgegeben, wenn ihnen nicht die „Achawa" schützend zur Seite stände. Zum Schlüsse richten wir an unsere auswärtigen Mitglieder und Freunde die wiederholte Bitte, alle Beiträge und Geschenke gefälligst direkt an unsern Cassier, Herrn Bernhard Schuster (Öderweg 18) gelangen zu lassen.*) Allen hochherzigen Freunden unserer guten Sache, die uns durch ihre Liebesgaben zu den menschenfreundlichen Leistungen ermunterten, sagen wir herzlichsten Dank. Möge uns ihre Gunst auch ferner gewahrt bleiben, damit unser Verein in immer gedeihlicherem Emporblühen ein fortschreitend segensreiches Wirken entfalte! Frankfurt a. M., im Februar 1884. Die Verwaltung der Achawa, u. i. d. N. Adolf Teblee. *) Die Empfangsbescheinigung erfolgt in der Regel monatlich in der „Zeitung des Judenthums" und in der „Israelitischen Wochenschrift",