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Rechenschafts-Bericht · 1911-01-01 · Sechsundvierzigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1910. (1911) · p. [Seite]

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Journal
Rechenschafts-Bericht
Volume
Sechsundvierzigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1910. (1911)
Date
1911-01-01
Page
[Seite] (sequence 4)
Language
German
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L Vorwort Auch im verflossenen Jahre ist der Vorstand der „Achawa" nicht von schwerem Verlust verschont geblieben. Herr Lehrer Karl Marx in Alsheim ist im Alter von 85 Jahren am 13. April vorigen Jahres verschieden. Der Dahingegangene war Mitgründer der „Achawa" — er gehörte also dem Vorstande unseres Vereins 46 Jahre an. In jungen Jahren widmete er sich den edlen Zielen, die uns alle beseelen, und er arbeitete zum Nutzen der guten Sache, bis der Tod selbst seinem Streben ein Ziel setzte. So war seine Persönlichkeit aufs innigste mit unserer Verwaltung verwachsen und wir schulden ihm herzlichsten Dank für alles, was er geleistet hat. Um das Gedächtnis des edlen Mannes dauernd in uns lebendig zu erhalten, hat der Vorstand beschlossen, den Namen „Karl Marx" in die Reihen der „ewigen Mitglieder" aufzunehmen. & *i? An Stelle des Verstorbenen wurde seitens des Vorstandes Herr Emil Gabriel, Lehrer in Offenbach a. M., cooptiert. Herr Gabriel hat seither schon lebhaft für das Gedeihen der „Achawa" gewirkt; als Schüler des verewigten Herrn Marx schien gerade er uns besonders geeignet, dessen Nachfolger zu werden. Andere Veränderungen sind im Schöße der Verwaltung nicht vor sich gegangen. * * Im verflossenen Jahre, dem sechsundvierzigsten seit Bestehen des Vereins, hat sich die Art unserer Geschäftsführung in keiner Weise geändert; wir konnten allen an uns gerichteten Anforderungen genügen. Die Zahl der Pensionäre ist wiederum gestiegen, und wir waren aus diesem Grunde genötigt, die Quote, die wir in den letzten zwei Jahren um 12 Mark erhöhen konnten, um 4 Mark herabzusetzen. Wir sind bei Bemessung der Verteilungsquote so hoch gegangen, als es nach unseren Statuten — selbst bei weitgehendster Auslegung — irgendwie möglich ist; aber es wäre für die Zukunft schlecht vorgesorgt, wenn wir den eisernen Fonds nicht alljährlich entsprechend stärken würden. — Da

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