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Rechenschafts-Bericht · 1908-01-01 · Dreiundvierzigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1907. (1908) · p. Seite 6

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Journal
Rechenschafts-Bericht
Volume
Dreiundvierzigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1907. (1908)
Date
1908-01-01
Page
Seite 6 (sequence 8)
Language
German
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— 6 — Unsere aktiven Mitglieder haben sich im Laufe des Berichtsjahres bedeutend vermehrt, und weitere Aufnahinegestiche sind bereits eingelaufen, ein Zeichen, wie sehr die Leistungen „einer wahren Fürsorgeanstalt" wozu sich unsere Achawa immer mehr ausbildet, gewürdigt zu werden beginnen. — Tatsache ist ja und von Berufsgenossen schon vielfach zum Ausdruck gebracht, dass, wenn bisher der letzte unserer Lehrer der Achawa noch nicht beigetreten ist, ihn seine beklagenswerte Kurzsichtigkeit nnd die Gleichgültigkeit gegen sich und seine Familie davon zurückgehalten hat! Wie oft schon wurde darauf hingewiesen, dass das, was die Achawa ihren Mitgliedern für den minimalen Beitrag bietet, mehr als den siebenfachen Wert hat! — Der Beitrag bildet ja schliesslich nur das Mittel, um das bei ganz freier Aufnahme leicht entstehende drückende Gefühl hier nicht aufkommen zu lassen! — Wir dürfen daher behaupten, dass unserer Achawa kein zweiter Verein an die Seite gestellt werden kann, der so bedeutende Wohltaten mit solch wahrer Menschenliebe auszuüben sich bemüht! — Darum sei es uns auch gestattet, die aktiven Mitglieder dringend aufzufordern, an unserem Werke mitzuarbeiten, „dass jeder in seinem Kreise Ehrenmitglieder und vor allem seinen Gemeindevorstand mit einem Jahresbeitrag für die Achawa zu gewinnen sucht". Zum Schlüsse danken wir für das uns bisher bewiesene Wohlwollen und bitten alle Freunde menschenfreundlicher Werke, uns auch ferner ihre Gunst zu erhalten, auf dass unsere Achawa immer mehr erstarke und ihre Segnungen zur Ehre des Judentums für unsere Jugendbildner immer weiter verbreite. Frankfurt a. M., im Januar 1908. Der Vorstand der Achawa: Consul Adolph Baer-Goldschmidt, Vorsitzender, Frankfurt a. M., Weiherstrasse 1. Philipp Schiff, stellvertr. Vorsitzender, Frankfurt a. M.? Gärtnerweg 26. Professor Dr. Alfred Löhren, Schriftführer, Frankfurt a. M., Esehersheimer Landstrasse 79. Alfred Rosenthal, Kassier, Frankfurt a.M.,FriedbergerAjalage21. Julius Goldschmidt, Gegenschreiber, Frankfurt a.M., Kaiserstr. 15. Jacob Scherer, Reallehrer, Frankfurt a. M., Hanauer Landstr. 25. Karl Marx, Lehrer in Alsheim (Rheinhessen). Heinrich Frei, Lehrer in München. M. Steinhardt, Lehrer in Magdeburg.

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