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Rechenschafts-Bericht · 1899-01-01 · Vierunddreissigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1898. (1899) · p. Seite 4

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Journal
Rechenschafts-Bericht
Volume
Vierunddreissigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1898. (1899)
Date
1899-01-01
Page
Seite 4 (sequence 6)
Language
German
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Was uns in unseren Bestrebungen zu Gunsten der israelitischen: Lehrer, die naturgeinäss der israelitischen deutschen Jugend zu guter kommen, sehr befremden und betrüben rauss, das ist, dass die meisten Verwaltungen der israelitischen Greineinden unserem Vereine noch ganz fern stehen. — Giebt es doch leider, was vielen unserer Glaubensgenossen gewiss noch nicht bekannt ist, zahlreiche wohlhabende Gemßinden, besonders in grösseren Städten, die zwar für ihre pensionierten Lehrer von uns grössere Summen jährlich erhalten und die uns die Bedürftigkeit derselben in deren jährlichen Anmeldungen regelmässig befürwortend bestätigen, — die aber noch nie daran gedacht haben, unserem Verein« die kleinste Zuwendung zu machen oder demselben mit dem minimalen Ehrenmitglieds - Beitrag von nur sechs Mark jährlich beizutreten! — Was aber noch betrübender ist und ebensowenig bekannt sein dürfte, das ist, dass wir noch eine grosse Anzahl von israelitischen Gemeinden haben, die ihren Lehrern zwar als Bildner der Jugend das Theaerste in der Familie ein Menschenalter anvertrauen, diese jedoch bei Eintritt von Krankheitsfällen oder Altersschwäche einem trostlosen Dasein voll Kummer, Sorgen und Entbehrungen* gänzlich überlassen! — Wir sehen uns deshalb von Neuem veranlasst, an die Verwaltungen der israelitischen Gemeinden die dringende Bitte zu richten, unserem Vereine als Ehrenmitglied mit einem jährlichen Beitrage beizutreten und damit die segensreichen Bestrebungen der „Achawa" zu Gunsten ihrer eigenen Lehrer fördern zu helfen. — Noch immer sind es nur die beiden Städte Frankfurt a. M. und München, die uns jährlich grössere Summen zuwenden und difr meisten Ehrenmitglieder stellen. — Mir vereinzelte Gemeinden, denen wir zu herzlichstem Danke verpflichtet sind, haben unserer letztjährigen Aufforderung Folge geleistet, während die „Achawa" den Segen ihrer Unterstützungen doch über alle Teile Deutschlands gleichmässig verbreitet.

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