Rechenschafts-Bericht
- Journal
- Rechenschafts-Bericht
- Volume
- Fünfzigster und einundfünfzigster Rechenschafts-Bericht für die Jahre 1914 und 1915. (1916)
- Date
- 1916-01-01
- Page
- Seite 4 (sequence 5)
- Language
- German
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— 4 -r auf die Geschichte unseres Vereins zu werfen und begnügen uns mit einigen sachlichen Angaben über die letzten zwei Jahre. Wir haben von der Abhaltung einer General-Versammlung im Jahre 1914 abgesehen, da wir erspriessliche Beschlüsse in einer Zeit, in der viele unserer Mitglieder im Felde stehen^ doch nicht glaubten fassen zu können. Eine beabsichtigte Statuten- Änderung verschieben wir somit auf die nächste Mitglieder- Versammlung. Auch in den letzten Jahren ist die Zahl unserer Pensions- Anteile wiederum gestiegen — auf 1843/4 im Jahre 1914 und auf 186^4 im Jahre 1915. Stellen wir einen Vergleich mit dem Jahre 1907 an, so bedeutet die Erhöhung fast 50 Teile, was einer Mehrausgabe lediglich durch die grössere Zahl der Pensionäre um rund Mk. 9000.— entspricht. Es ist daher nicht erstaunlich, wenn wir in Kriegsjahren, in denen die Zahl der Ehrenmitglieder und die Geschenke naturgemäss zurückgehen,, die Quote ermässigen müssen, so ungern wir dies auch tun. Im Jahre 1914 musste eine Eeduzierung von Mk. 180.— auf Mk. 168.— eintreten; im Jahre 1915 konnten wir letztere Summe aufrecht halten. Das ist uns auch nur durch die Zuwendung^ von zwei Gaben ungenannter Wohltäter von Mk. 1000.— und Mk. 2000.— möglich gewesen; sonst wäre eine weitere Ermässigung nötig geworden. Wir bemerken, dass wir unsere sämtlichen Einnahmen an Zinsen, Beiträgen und Geschenken zur Verteilung bringen, soweit wir dies irgendwie verantworten können. Wenn wir trotzdem im vergangenen Jahre den Capitalfond kräftigen konnten, so verdanken wir dies einem uns durch Vermittlung des Herrn Commerzienrates Sigm. Höchstädter in München gewordenen Legat von Mk. 5000.— des im Jahre 1914 verstorbenen Herrn Jos. Kronheimer in Melbourne, eines, langjährigen Gönners der „Achawa". Wir verwalten den in Wertpapieren angelegten Betrag als Kronheimer'sehe Stiftung in besonderer Weise und haben den Namen des edlen Spenders aus Dankbarkeit unter unsere ewigen Mitglieder aufgenommen. Ausser Herrn Commerzienrat Hochstädter durften.