Rechenschafts-Bericht
- Journal
- Rechenschafts-Bericht
- Volume
- Siebenundvierzigster Rechenschafts-Bericht für das Jahr 1911. (1912)
- Date
- 1912-01-01
- Page
- Seite 4 (sequence 5)
- Language
- German
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4 - Förderer unserer Bestrebungen beklagen wir vor allem das Ableben des Herrn Carl Franklin in München. Wir haben als Zeichen der Dankbarkeit seinen Namen in die Liste unserer ewigen Mitglieder aufgenommen. Wir besitzen gegenwärtig 1414 Ehrenmitglieder gegen 1400 im Vorjahre;, ein lebenslängliches Mitglied ist neu eingetreten und zwar Herr Kommerzienrat Adolf Steinharter in München. Allen edlen Spendern, die uns Graben übermittelt haben, sagen wir an dieser Stelle unsern besten Dank. Von grösseren Zuwendungen erwähnen wir in erster Linie ein Legat des sei. Herrn Eduard Cohen von Mk. 1000 — sowie die Grabe eines Ungenannten in gleicher Höhe.. Frau Ida Cohen verdanken wir die Zuwendung von Mk. 750..— und Herrn Jos. Kronheimer in Melbourne eine solche von Mk. 500 —. Die Hinterbliebenen der sei. Frau Beg. Seligman hier, sowie diejenigen des Herrn Karl Franklin in München überwiesen uns freundlichst je Mk. 300.—. Frau Baronin Wilhelm von Rothschild Mk. 200.—. Die Zahl der Pensionäre der „Achawa" betrug im verflossenen Jahre 138 gegen 132 im Vorjahre. Es sind dies 11 alleinstehende, dienstunfähige Lehrer, 79 alleinstehende Witwen, 1 Witwer mit 1 unmündigem Kind, 8 Witwen mit unmündigen Kindern, 37 Ehepaare niit oder ohne unmündige Kinder und 3 Waisen (als 2 Nummern aufgeführt). Der Reservefonds, den wir hauptsächlich für Krankheitsfälle diensttuender Lehrer bereit halten, wurde dieses Jahr besonders.stark in Anspruch genommen; wir gewährten Unterstützungen in 18 Fällen im Gesamtbetrag von Mk. 1389.— Der Spezial-Keservefonds, für Angehörige früherer aktiver Lehrer bestimmt, gewährte Beihülfe in 7 Fällen im Gesamtbetrag von Mk. 400.—. Die Summe der diesmaligen Jahresunterstützung^n beträgt Mk. 30,644.— in 163, Teilen zu Mk. 188,—. Mit Hinzurechnung - der aus beiden Reservefonds bewilligten aussergewöhnlichen Unterstützungen im Betrage von Mk. 178&.— ergibt sich für das Jahr 1911 eine Gesamtausgabe von Mk. 32,433— gegen Mk. 50,802.— im Vorjahre. Das Gesamt-Vermögen beträgt nach Abzug der zur Verteilung gelangenden Summe Mk.3;22j4(J,4.63 gegen Mk. 328,510 29, Die geleisteten Jahres-Unterstützungen verteilen sich laut folgender Aufstellung: