Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 15 (1884)
- Issue
- 15. Jahrgang Nᵒ 44.
- Article
- Beilage zu Nᵒ 44.
- Date
- 1884-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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— 24 — ia dar Nacht so viel Sohne* gefallen war, dasa die Leute nicht die Strasse passiren konnten. Ein sdtes halb zerfallenes Hane in Galiläa trag folgende Anfsohrift: „Wundert euch nicht, wenn Schnee im Nissan fällt, wir haben ihn im Siwan gesehen.** Im Jahre 5630 fiel der Schnee am 6. und 7. p'J awei 5284» (Fingerbreite) hoch; im Jahre 5639 im Monate rCE 18 523M hoch. Vorige* Jahr fiel der Schnee am 21. Adar L nach einem dreitägigen atarken kalten Winde, in einer Nacht fast eine Elle hoch. Es /lauerte drei Tage, bis er weggesuhmolzen war. ' In Palästina tritt der Hagel öfter ein als der Schnee, auch in den Thälern, wo der Schnee ganz unbekannt ist. Jedoch tritt der Hagel nicht so heftig auf| wie in den Lindern Europas, und richtet auch keinen Schaden an der Fracht an. (i, Erdbeben. Es vergeht fast kein Jahr, in welchem hier su Lande kein Erdbeben stattfande. Darum finden wir es auch so oft in den Propheten erwähnt. Ein sehr starkes Erdbeben war in der Begierungsseit Usiahs. Zur Zeit des Herodes wurde Palästina ebenfalls durch ein Erdbeben verwüstet und nngafahr sehn tausend Menschen büssten ihr Leben dabei ein. Das dritte Erdbeben war au Zeiten Kaiser Julians, das vierte im Jahre 4505, in welchem die Stadt Rabbath Ammon (jenseits des Jordan) gänslich zerstört wurde. Weitere starke Erdbeben waren in den Jahren: 4344, 4506, 4509, 4516. Im Jahre 4793 verspürte man das Erdbeben ein ganses Vierteljahr, und in Jerusalem kamen viele Menschen um. Ferner in den Jahren: 4865, 4874, 4880, 4936. Im Jahre 5518 wurde die Stadt Baal Bekah am Libanon zerstört und in Mat (8affed) kanten hundertviersig Menschen um. Im Jahre 5597 wurden Nv8 A*N2v (Tiberias) und andere Städte und Dörfer in Palästina durch ein Erdbeben verwüstet. *n den Übrigen Jahren trat das Erdbeben niohv. so stark auf. Briefkasten. CT Au alle meine geehrten Herren f'orre- •pondenten dleebcnsokfifliekealsdringeude Bitte: j I. Dil Spenden-Liste ton den brieflichen j ■itlheiluugen stete getrennt su halten.! 8. Die Spenden-Liste, mag sie selbst noch! so bescheiden sein, nicht auf dein Coupon der Postanweisung, sondern auf einem Blltti hen; Papier verzeichnet. eiususeadeu. 8. FOr die Spenden-Liste niemals die jüdische : Currentschrlft In Anwendung su bringen, und; falls die Spenden für verschiedene Rubriken . und Zwecke bestimmt sind, sie auf ebensoviel; eintelueu Blitteru su verseiebueu. | Die gütige Beachtung dieser bescheidene» 1 Bitten von Selten meiner geehrten Herren | Correspoudeaten würde mir viel unnölhige j ■Ahe und Zeitverlust ersparen, eine Rücksichtnahme, die gewiss jeder billig Denkende als eine vollkommen berechtigte und dringend gebotene beselrhuen wird. Jedem Sie mir tiewährenden im Voraus schon den herzlichsten Dank dafür! Fr. J. L. in M.! Für Rubrik III und den Verein "«V» su gleichen Theilen verwendet. H. S. in U. Alle „Bemerkungen** der Welt können Ihnen den „Erde“ - Sendern gegenüber nichts nützen, Sie müssen consequent oei der Nichtannahme aller Ihnen unerbeten zugehenden Sendungen aus J. bleiben. — Die Spende für R. X werden Sie nicht bei den rnn-Gelderu, ebenso die für R. besonders veröffentlicht finden. — Rabl«. I)r. N. in F. „ Beleidigt" hat mich Ihre zweite geehrte Zuschrift gewiss nicht, ebensowenig aber befriedigt. Ich hätte Ihnen auf ähnliche Anfragen eine ganz offene und bestimmte, keine au sweio hen de Antwort ertheilt; beim Umgehen solcher Kernfragen jedoch — aus welchen Qrüuden immer — ist eine wirkliche Verständigung vollständig unmöglich. — J. B. in F. Um mit ihren Bittgesuchen sicheren Erfolg su haben, messen sich die obscursteu Persönlichkeiten der heiligen Stadt seit Jahren bereits den Titel „Rabbiner* an; dass aber Frauen daselbst jetzt ebenfalls su diesem verwerflichen Mittel greifen, habe ich zum ersten Male aus der Bemerkung aut dem Coupon Ihrer P -A. erfahren. Ch W , der Sie die 6 M. gesandt, ist eine arme Frau, die, neben tausenden Anderen in Jerusalem, der Unterstützung bedürftig ist, eine „Frau Rabbiner“ aber war und ist sie meines Wissens nicht. — J. A. in K. Ich bitte für die Zukunft um etwa* mehr Qeduld, da beim besten Willen selbst die Veröffentlichung der eingehenden Spenden für die diversen Zwecke, eben der Mannigfaltigkeit dieser wegen, sich oft viel länger hinaussiebt, als den Einsendern und mir selber lieb ist. Beachten Sie wohl den Ihnen zugesandten Aufruf! S. J. J. in R. Mit aufrichtiger Freude habe ich Ihre»» Vorschlag begrüsst, Ihnen vierteljährlich das nensste Spenden-Verzeichnis* als Mahnbrief zuzusenden, und bedauere ich nur sehr, dass Sie mir denselben nicht früher gemacht, es wäre dann der p'TM-Kasse nicht so viel Geld in R. verloren gegangen, als dies seit Jahr und Tag der Fall gewesen. — Stutf »«» ti(0 IhM SMI I»