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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1884-01-01 · 15. Jahrgang Nᵒ 44. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
15 (1884)
Issue
15. Jahrgang Nᵒ 44.
Article
Beilage zu Nᵒ 44.
Date
1884-01-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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sohn aus Warsohau 10, W. Polakow 10, A. Alsohwang 10, J. Reiohenstein 10, L. Glaser 10, Nachkurar 10, A. Beohner 10, A. Jaker & Sohn 10, A. Natansohn 10, W. Alaohwang 10, M Chan eleu 10, K. Arenstein 10, A Leowy 10, J. Hersohmann 10, Neumark 10, M. Soloweitsig 10, W. Wolfsobn 10, W. Nidel 10, R. Rubinstein 10, J. P. Laakow & Schönberg 10, S. Perachttts 10, M. Roaianaki 10, A. Koren 10, W. Gautser 10, M. Qoldberg 10, Heimann 4 Blumenthal 10, H. Kabatanik 10, R. 8. Gaeh 10, A. B Rubkin 10, H. Reiain 7, M. Goldberg 8, H. Dubowin 8, R. Lewinaohn 5, L. Lurie 5, H. Rubinstein .1, J. A. Koreow 5, J. Granat ö, L. Klein 5», W. Efroimaohn 5, H. Klataki 5, W. B. Sohnei 5, J. Zuckermann 5, II. Pinea 5, Prumes 5, Gaberfeld 5, H. Suaraanowita 5, Grünberg 5, Ranewer 5, Ch. Efros 5, Gutmann 5, Faaternak 5, Raschkin 5, J. Sack 5, J. Chwat 5, S. Dolnin 5, N. Marachak 5, A Sabat 5, J. Wolfaohn 5, H. Zeit- | lin 5, M. Laue 5, L. Art .1, A. Simakowita!{, A Berlinerrath 2, H. Rapport 8, H. Chysohin % P Segalow 5, Z Segalow 5, Perlmann aus Minsk 5, J. Segalow 5, B. Rumer 5, P. Gurewibs 4, B Alejaiew 3, Herzenberg & Iaraelsohn 3, Schwarz oerg 3, Nueinow 3, B. Raein au* Dynaburg 3, Solomonow 3, B Berlinrath 3, A. gfabat 3, Ch. Kabatzuig 3, Dubowits 3, P Biale 3, Ch. Leschak 3, J. Meirowitz 3, B Charow 3, BL Alexandrow 3, PI. Alm. 3, A Riwkin 2.30, Sag 2 50, M. Selkin 2, L. Bloch 2, G. Magidsohn 2, M. Lewit 2, S. Soheflit 2, .Vf me. Meisel 2, Gebr. Krol 2, N. N. 2, N. N. 2, J. Peohowitz 2, Stipelmann 2, Neuaiohyn 2, N Giaaburg 2, B. Bareweij 2, N. Gorlin 2, A. Gnrewitz 2, Lewinaohn-2, G. M. Reawit* 2, J Wychmaun 2, A. Günzburg 2, N. Sohmuelaohn 1.75, K. Ekilmaoher 1.50, J. Sohyoh 1.50, W. Perlmann 1.50 für 56 Bilder 58 R. 18 oop. Zusammen 2272 Rs. 11 oop. I (Fortsetzung folgt). Die russischen und rumänischen Flüchtlinge in Jerusalem! Jerusalem, 13. EUul 5844. Verehrter Herr Rabbiner! Sie erhalten hiermit Abrechnung über die mir sur UnteratUtzuug russischer resp. rumänischer Flüchtlinge anvertrauten Gelder. Sie ersehen daraus, wer den Netzen der Mission entrissen, welche verzweifelt in den Gassen Jerusalem'* Umherirrende getröstet, wer in seine Heimath zurückgesandt wurde. Wenn ich nicht ohne schmerzliche Genugthuung auf diese meine Thätigkeit zurückblicken kann — denn wie viel Thränen des Schmerzes wurden getrocknet, wie viel Thränen der Wonne durch die plötzlich eröffnete Aussicht auf Erlösung hervorgerufen — so nehme ich doch mit erleichtertem Herzen Abschied von derselben, weil die mir übertragene Last von stärkeren Schultern aufgenommen wurde. Der Verein ‘OTTO rHTS.., der sich seit einiger Zeit hier gebildet hat, ist besser im Stande als ein Einzelner, die Ansprüche der Leidenden zu prüfen. loh bitte also, mir, wenn möglich, die verauslagte Summe, aber sonst keine Gelder mehr zugehen zu lassen. Nur für specielle Fälle halte ich mich nach wie vor zu Ihrer Verfügung. In der Anlage gebe ich auch Abrechnung, was für die'Gefangenen der Missions-Colon ie „Artuf“ durch Ihre Hilfe bisher gewirkt, wer befreit und dem Leben wiedergegeben worden. Das jüdische Metall hat sich, dem Ewigen sei Dank, auch in dieser Prüfung als echt erwiesen; bis auf einen verschwindend kleinen Bruchtheil haben die Verführten es vorgezogen, in das ungewisse Elend der Heimatlosigkeit zurückzu wandern, als eine sichere Gegenwart und Zukunft durch Lüge und Abfall vom Höchsten zu erkaufen. ‘ Ihr aber, die Ihr in der Zerstreuung lebet, bisher geschützt von gerechten Gesetzen dar Völker, erweiset Euch ferner dankbar für diese Wohlthat, indem Ihr Euch in Liebe Eurer unterdrückten Brüder erbarmt. Vergesset auch Zions nicht, Eurer Hoffnung für die Zukunft wie der unseren. Gedenket unserer Institute, die eine Wiedergeburt der Nation anzubahnen berufen sind. Aber zu wem spreche ich? Bedürfen die, welche Zion im Herzen tragen, noch meiner Worte? Jene aber, bei denen dies nicht der Fall ist, sie werden diese Mahnung nicht lesen oder achselzuckend bei Seite legen, falls sie sie lesen sollten. Aber Geduld. Auch sie werden zu uns zurückkehren. Die Siegel der Vollmacht sind den modernen Hainans überliefert, . die Zeichen der Zeit stehen so drohend am Himmel, dass auch das blödeste Auge sie nicht verkennen kann. —

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