Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 15 (1884)
- Issue
- 15. Jahrgang Nᵒ 14.
- Article
- Beilage zu Nᵒ 14.
- Date
- 1884-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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bekannt «a gaben. loh will dorohaoa nioht, daaa Ihr Wohlthäter in dar Folge Unannehmlichkeiten begegne oder Hindernissen, die dem so hl echten Willen von Leuten suzusohreiben wären, die er m retten Willens ist. loh kann Ihnen bis nun noch immer nicht den Namen des Wohlthäters oitiren. Notiren‘,8ie bloe, dass er mich beauftragte, Sie einzuladen, einen bevollmächtigten Delegirten nach Paris su schicken, der französisch sich aussudrüoken und au diaoutiren versteht, und der mit mir und einem anderen Repräsentanten, der von ihm erwählt wurde, ttber die su übereinkommenden Oonditionen der Ceaaion der Colonie-Grundstüoke und einiger anderen Detailpunkte sich verständigen könnte. loh habe aus Privatbriefen und einem Artikel des „Habaieleth•* entnommen, dass der Emigrant Pascal und swei oder drei andere Delegirten (?) aus Sa marin die Intention hätten, sich nach Galah su begeben, um für die Saohe der Oolonie su plaidiren. Sind sie an ihrem Bestimmungsorte angelangt? loh bitte Sie, mich gans genau au courant su halten von ihrer Handlungsweise (agissements), wie immer sie auch sein möge, genehmigen Sie eto. (gea.) Veneziant. An die Herren vom Central-Comitd in Galat*. Geehrter Herr! Galats, 27. September 1883. Wir haben die Ehre den Empfang Ihres Geehrten vom|19. d. M. su bestätigen, das mit unierm Ergebenen vom 19. d. kreuste. .Der Happort unserer Generalversammlung ist su weitläufig, um oopirt su werden wir lassen ihn drucken und ist er bereits unter der Presse; wir hoffen, Ihnen nächste Woohe ein Exemplar desselben susohioken su können. Es freut uns, dass Sie bereits nach Sa marin geschrieben, sich dem künftigen Wohlthäter su unterwerfen (de se soumettre). Wir approbiren Ihre Maassregel. Fürchten Sie keine Opposition, es giebt keine solche. Wir haben alle Machtvollkommenheit, einen oder alle unserer Colonisten su entfernen, wann immer wir es für geeignet finden. Wir haben von jedem Eintelnen von ihnen Acten, von unseren oompetenten Behörden hier auf Stempelpapier gehörig legalisirt, in denen uns diese Berechtigung ungesichert ist. Sie können aber, g. Herr, ausserdem sicher sein, dass wir unsererseits Ihnen weder Unannehmlichkeiten, noch Schwierigkeiten verursachen werden, nicht jetst und nicht späterhin. Vergessen Sie nicht, g. Herr, dass das C.-C. ein grosses Interesse hat an Allem, was in Samarin vergehen wird; die Colonisten sind unsere rumänischen Glaubensgenossen, und wir werden sie nie verlassen. Wir besitzen jetzt leider nioht die Mittel, sie zu unterstützen, aber ihr Schicksal liegt uns gar sehr am Herzen. Wenn einige unter ihnen ‘ unfähig oder gar ungerecht waren, wollen wir dieser halb alle Anderen nicht leiden lassen, ^yi KtSIT frtK VX.N tvptp: msrrSa Sie haben aus unserem Briefe vom 19. d. und dem vorhergehenden noch bemerken können, dass wir an all' dies gedacht haben, nämlich an die Liquidation der Intriganten, eto., wir werden es ä l'amiable machen, ohne Jemandem Unrecht zu thun. Wir acoeptiren dankend die durch Sie uns gemachte Einladung unseres Philantropen, nach Paris su kommen, und werden wir in einigen Tagen das Vergnügen haben, Ihnen die Abreise unseres Herrn Präsidenten avisiren zu können, um Alles in Ordnung zu bringen. Wir bitten Sie, Artikel des „liabazeleth• und anderer solcher Journale nur mit aller Vorsicht aufnehmen su wollen.*) Vier Colonisten (Pascal war nicht darunter) sind am 17. d. in Galati angelangt, gerade am Abend, als die General-Versammlung stattfand, welche aber beschloss, deren Plaidoyers nioht ansuhören. Von diesen vier werden drei (Lazarowitz aus Roman Abro* mowitz aus Jassy und Satinoner aus Piatra) hier liquidirt werden und nicht zur Colonie zurückkehren Keiner dieser Delegirten ist zur Agrioultur geeignet; die Colonie erleidet also keinen Verlust. .Die Gen.-Vers. hat es für gut befunden, die C.-C.-Mitglieder su vermehren, in Anbetracht der Lage, in der sich unsere Glaubensgenossen befinden, und von denen eine gewisse AtimViI das Land für irgend eine Destination su verlassen geswungen ist. *) Der Hedacteur des .JiabauUtk“ ist ein Verwandter des Ez-Bedecteors der hiesigen Blätter „Emigrant* and „Jttrmf' eeL Andenkens. Der des hohe Roes der Kritik besteigende Artikelsohreiber in den Nummern 33 and 38 des JJakauicik' d. J., wer im Vorjahre hier Adressensoribler des „BmigranT' und „Jureet', verschmachtete kur buchstäblich vor Hunger und wurde atu Erbarmen auf Kosten dss 0.-C. nach dem heiligen Lande (seiner Heimath) eammt seiner Familie befördert Aus Erkenntlichkeit nun — V1DV BlßttTl.