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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1884-01-01 · 15. Jahrgang Nᵒ 6. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
15 (1884)
Issue
15. Jahrgang Nᵒ 6.
Article
Beilage zu Nᵒ 6.
Date
1884-01-01
Page
[Seite] (sequence 8)
Language
German
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— 68 — Statuten für diu israelitischen Armenwohnimgen nnd das Pil^crhaus in Jerusalem. Erläuterungen zu den Statuten. (Fortoetznng von Nr. 70.) ad. 2. Da das Central-Comitd sohon bisher bei naturgemäss so unvollkommener Personenkenntniss unter den Reflectanten niemals die Verantwortung der persönlichen Ent* Scheidung übernahm, vielmehr das Loos unter gleichbegutachteten Meldungen entscheiden liess, was auch in Zukunft sicher der einzige richtige Weg unparteiischen Vorgehens bleiben wird; da ferner die Verleihung der Gesammtzahl der Wohnungen immer den Statuten gemäss nach drei gleichen Theilen stattfinden muss, die Prärogative des Mitgliedes des Central*Comit4s also nur dann zur Geltung kommen würde, wenn es sich um einen nicht durch drei theilbaren Reet handelt, der aber bisher auch immer durch Vereinbarung unter den, jedem Partien!arismus fern stehenden Mitgliedern geordnet wurde: so ist es viel besser, diesen Passus aus den Statuten zu entfernen. (FortMetzung folgt.) - - - —~H» -)•*»- - - Blikskastcii. Robb. Dr. L. in G. Die Verwirklichung des Geplanten liegt noch im weiten Felde, und Habe ich darum die 10 M. den anderen für den gleiche» Zweck erhaltenen Spenden mit dem Vorbehalte hinzugefügt. „ falls c$ — was nach meiner Ansicht mehr als wahrscheinlich ist — aus Mangel an genügenden Mitteln beim bloße» Projekt bleiben sollte, die cingelaufenen Gaben de» Fond für die israelitischen Armen» Wohnungen in Jerusalem zuzuweudcn. Lassen Sic mich gütigst auch nach andere» Seiten hin öfter» etwa» höre»! K. R in E. Vorsicht ist dir Mutter der Weisheit. kleinliches und ängstliches Mißtrauen jedoch die Stieftochter dieser. DieseAengstlichen undMißtrauischcn in F. gehörig zu bearbeite», dazu gehört ein Aufwand von Zeit und Kraft, der mir nicht zu Gebote steht, und selbst wenn ich diese mehr als genügend besäße, wäre der damit zu erzielende Erfolg ein so problematischer, daß ich wohl schwerlich sie dafür rinzusetzcn die Lust verspüren möchte. Ich lege Ihnen die heilige Sache wiederholt auf- Wärmste a»'S Herz; villeicht sind Sie mit Ihrem eru>n Bestreben, dieselbe nach Kräften zu fördern, doch tnt. glücklicher, als Sie selber zu befürchten scheinen. — E. 8. in U. Ihr überaus liebenswürdiges Schreiben hat mir und den l. Meinigen hohe Freude bereitst; nehmen Sie unseren besten Dank dafür entgegen! Auch ich halte die „Streichungen" für ein „Beispiel", aber — mehr für ein abschreckendes, als ein ermunternde». Au» meinen nicht unbedeutenden. Erfahrungen auf diesem Gebiete, jedoch kann ich Ihnen die Versicherung geben, daß bei wahrhaft edlen und guten Herzen jrt>e warme Anregung zur Bethätigung ihre- Edelsinns auf fruchtbaren Bode» fällt und auf diesem die köstlichsten Fnichte zur Reife bringt, bei verschlossenen Herzen und Hüiidcu dagegen die enttenitest liegende Ursache selbst bei den Haaren hcrbeigezogen wird, um selbst daS einmal Zugesagte. das in der Regel in gar keinem Verhältnisse zu ihrer Leistungssähigkeit steht, unter allerlei hinkenden Vonväuden zurückzuziehen. Habeant slbl, und beschäftigen wir uns lieber mit de» Gutes Verheißenden und noch weit mehr, als in Betreff des deutsch-jüdische» Waisenhauses erfüllt muh mit froher Zuversicht. — Robb. Dr. 8. E. in 31. Ich daukk Ihnen, theuerstcr Herr College, recht herzlich für Ihre gütige Beantwortung meiner Anfrage, die mir dir Bestätigung des aus naheliegendem Grunde Vermuthrten brachte. — Der Preis von Lunez' „Jerusalem" ist ein sehr augcmtsscuer, denn die Ausstattung ist geradezu splendid, und die Käufer des Buches — unsere l. College» voran — sehr gering an Zahl; beim umgekehrte» Verhältnisse ließe sich derselbe leicht auf die Hälfte herabsrtze». — J. O. in Ti. Sie haben bei der Eintheiluug de» Ergebnisses Ihrer jüngsthin veranstaltete» Sammlung weder die russischen Flüchtlinge in Jerusalem und den Verein ,»8llii“, »och die Rubriken Ü, XI und XII im Geringsten bedacht, und bi» ich fest überzeugt. daß rS «ur dieser schwache» Anregung meinerseits bedarf, um Sic bei Ihre» nächsten Seudungru auf diese Abtheilungen meiner Verzeichnisse vorzüglich Bedacht nehmen j» sehen. Für 0. wäre ein keiner Bruchtheil der für ihn bestimmten Summen genügend gewesen: Sir wären dadurch auch von seinen weiteren Aufmerksamkeiten verschont geblieben, was jetzt, nachdem seine werthloscn Sendungen so generös honorirt worden, wohl schwerlich der Fall sein wird. — ®t(tf m Sutt Brat* Bol* 1,

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