Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 15 (1884)
- Issue
- 15. Jahrgang Nᵒ 17.
- Date
- 1884-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 1)
- Language
- German
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Magdeburg, 24.;«jnU 1884. XV. |.lw für die religiösen «nd socialen Interessen des Judenthums. g»gche«Mch erlchedul I» c*«w «»»»er kft i .JHaifetarÄtTft** krt .4«alll*a> i kUtta“ | Wen« 1B1 6r«t tuttk»» b<t al«n «aMatmt ». vuchdaedlenOe» 8 M«rk »Iritrttlkilia. ■hl klrtctfi Huirnkan«: IlkOtt 14 Kart, »ach »na «aalaaat: M Mt. ik *.. ■> Dir»., an . 4 takar»), •marliiaaMm kn »MachkiNchrM' k <5 BI., keg .eittmUt.Waltr k U PI. Verantwortlicher Redakteur und Heraukgeder: Rabbiner vr. M. Hiahnier in Magdeburg. fit Dktzttztlt, Jetzt nk Jtiikfil •araaata I llt klt .Ikraellttlch» tta(»fnI<k11ff, wie für kal .Iükilche aillxtiat.Blatf, kli Nelag»I»att»ne Hellltettr »ker deren Raum I OB Itf. sind enlivedrr durch kle Annoncen. I Onrklttoarn eon Gk. X*. Dauba 8b Oe., Rulolf Moaaa, Haaaaaitaln 4» Voflti u. A. oder o I recl »luculenden an. 1 fU SvaaBttlaa knr „fanuM. »«chaa- , PBvtft“ «a WiagkekN», »Nhnttr gt<t*ab«r WrHtdt Vierter ordentlicher vtemeindetoa de« Deutsch. Zkraelilischeu tsemeinde - Bunde« am 14. April 1884 in Berlin, erichtk »Nd trorrespOUdenzen t Deutschland: Berlin. — Magdeburg. — Breklau. — sVrantsurt a. M — Beuthen O.-Tchl. — ItaffH. — flu« Württemberg. — flu« Württemberg. Lesterreich'Ungarn: Wien. — Sratau ttnaland: London. Rußland: Peterkdurg. — Peterkdurg. — Peterkdurg. — Buten. — Nie«. — Ezenstochau. — Rikolajew. Amerika: Memphi«. 0ee»ls«dte »»d atatft' VTachrietiern t Magdeburg — Sireli«. — Berlin. — Brandenburg a. d. H. — Breklau. — Bonn. — Drekden. — Glogau. — Danzig. — Au« Meisenhetm. — Naiser«. lautern. — Wien. — Pari«. — ltdinburg. ükftfkt«. — CrUfNfttw. Wochen- April. >884. Jjar. «644. Hakender. i VinuueMt .!i4 29! Omar 14 -iwit», . . . 2b 30! \ftMtk CbkdMok Ijar." u- Mraaadead 28 t i l511X81 51111 P. 2 „ 16 Prenta« . . 27 2 (?addalau«gang7,t9l 17 Planta«. . . 28 3 i « 18 VUaata* . . 2v 4 1» Pltttaaad) . . 80 b i 20 Paaatrfta« . Mai t 6 i 21 Vierter ordentlicher Gemeindetag »e« ventsch» Israel. Gemetadedamde« am II. April 1M4 4» Werkta tmi' de Maxe. Es ist für de» Referenten eine dankbare Aufgabe, über irse Versammlung zu berichte», dankbar und anregend nach >edrr Richtung. — l£« wurden aus diesem Gemrindetag zu» lichst dir bisherigen Arbeiten und Erfolge de« D.-J. G.-B. usgesührt und sodann die weiteren Ausgaben in eingehender tseisr besprochen und endlich bei jedem Punkt der reichen Tages« rdnung die nöchigrn Beschlüsse gesagt und dem Ausschuß Vollmachten ertheilt, weiter in dem Sinne der gesagten Bechlüsir im Slawen der Bundesgemeinden zu wirken. Da» ist so br Hergang jeder Generalversammlung in mserem parlamentarisch geschulten modernen Leben. Worin ich aber gerade diese Versammlung besonders auszeichnete, a geradezu einzig dastand, das ist die Art und Weise ihrer usammensetzung aus den heterogensten Elementen au» den lgegrngesrtzte» religiösen und sozialen Klassen der heutigen udenheit. Da sagen Professoren von der Berliner Uni» ität, die zum Theil durch chre Arbeiten einen Weltruf itzrn, — trotzdem aber mit Liebe und Hingebung sich den usgaben des D.-J. G.-B. widmen; Gehcimräthe au» den rzllichrn und Finanzkreisen, die auch ihre bewährten Rath« chläge und noch bewährtere Hilfe den Institutionen zum ohle unserer Glaubensgenossen schenken; Justizräthe und e ch t s a n w S l t e, die mit Wärnie und Ueberzeugung für dielben Zwecke plädirrn; Rabbiner undPrediger, die nicht Uein aus der Kanzel, sondern auch im täglichen Leben für ik hohe Mission kämpfen; sodann — last not taut — dir orslrhrr von Gemeinden, zumeist aus dem Kaufmann «stände, dir Hand in Hand mit diesen Allen an de» Berathungen mit Geschick und de« besten Wille« theilgenommen, auch Hand« N'rrker, di« zu den tüchtigsten ihre» Gewerbes in einer Stadt mit Berlin gelten. Und was da« Merkwürdigste bei dieser Versammlung: Da nahmen an den Brrathungen jüdische Tl)rologcn sämmt« l!cher Richtungen, von den Rabbinern der orthodoxen Vereine» die au» .confessionellen Bedenken" au« der Hauptgemeinde «usgetreten sind, bis zu den Predigern der Resormgrmeinde, die den Sonntag heiligen. Theil, ohne nur ein einzige»*) Mal da« religiöse Gebiet zu streifen. Alle diese Männer waren an diesem Tage nur von einer Idee beseelt; sie hatten Alle als Repräsentanten einer xrogen Anzahl jüdischer Gemeinden Deutschland», nur ein Ziel vor Augen: Lösung der Aufgaben de» Gemeindcbundes zur Förderung de» JudenthumS und seiner humanen Institutionen zur Hebung de« Religionsunterrichts und deS jüd. Beamtenstande«. Dag Würde und Ruhe. Ernst und Eifer bei allen Bel athungen und Verhandlungen herrschten, bedarf wohl keiner liesonderen Erwähnung. Eines aber soll und muß an dieser «stelle hervorgehoben werden. wodurch dieser Gemeindetag Iiesonder« ausgrzejchnet war. Da« war die seltene Einmüthig- Heit in allen Fragen. Es gab wohl lange und anregende 'Debatten über die verschiedenen Punkte der Tagesordnung. Differenzen über die Wege, aber über dirZiele waren A lle l-inig! <k» ist wahrlich kein bloßer Zufall, dag bei einer ast. siebenstündigen Verhandlung über sämmtliche Anträge einstimmig beschlossen wurde. . -) .^22 15 ,-mt 15 (Wir kommen daraus noch zurück -