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Jüdisches Familienblatt · 1890-01-01 · 6 (1890) · p. Seite 24

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Journal
Jüdisches Familienblatt
Volume
1890
Issue
6 (1890)
Date
1890-01-01
Page
Seite 24 (sequence 4)
Language
German
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mnrigfi vortheilhaflnr Gegeusatz »n ihre» dnrch ^eschetdrnheit* o>rge»eich«i« Beiter Mose irüt. — I« Berrn»« »it de« sooft so ftiedvche» Shro« «eckt sie demselben ou« 8«blich Wege« de« vo» ihm gebnrathete» „toschitische» Leib«»* ittere Borwürse; indeß füllte e» sich herau», daß sie i» ihrer Eigrofchast al» Prrphttm de» ihr weit überleg«» Bi ose beoridete. Sie wo cht sich hierdurch eine» vergehe«» ftKildig uod muß rbe» ihre Strafe erleide». — *) Richtsdestoweniaer wird Mirjam im Volke hochgeschätzt, unb selbst eioer der spülest«« Propheten**) weist-ihr die hohe Stelluug als Prophetin, Lehrerin und Mllonführerl» de» Bolle» »«de» chren Brüder» Mose und Ahron an. So tief hatte» sich die Ruhmeßthate» dieser volksschwrfter Mirjam ia die Herzeu der nachsolgnrdeu Geschlechter eingegroden. Der vberr«bbi«er vs« G»gl«md. (»chluß.) Der Artikel bringt sedan» de» Stammba»» der Familie Adler und erwühnt de» sreundschaftliche« verhültniffe» z» de» verstorbene» Herzog von Eawbribge (welchem immer da» lauge hebräische Tischgebet nach der Mahlzeit viel Spamachte, da e» in leine» Berhältntß zu de« knrze» Gebet« vor derselbe» steht, und »elcher Dr. Adler einst durch die unerwartete Frage überraschte, ob er eine» Loch, »der ein« L»ch t» hielt), sei«» erste» Aufenthalt» in „Crosby Square* und seiner zweimalige» Berheirathnug. Uebergehend zu de» Predigte» und anderen litterarischen Erzengnisfe», erinnert der Autor daran, daß di« Predigt bei Gelegenheit eine« Fast« uo» Bettage» während de» LrimkriegeS ia der Presse al» ein« «it de« Feuer eine» alten Propheten geheltene de» spreche» wurde; «ud daß seine poetisch« Rednergabe, di« er bet öffentlichen Gttegenhelle» bekundete, so z. B. bei der Geburt der Prinzesfin Ehristina (1848) und ander» Gelege»- Helle» bi» zu» Dankfeste für de« Sllg ia Abesshuiru, »nd die Rettung de» Herzog» von Edinburgh von Märderhand, al» ewig« Erinnerung in de» Herzeu der Engländer fortlebe» werde». Hiernach berichtet der Verfasser über die verschiedenen Gegenstände, welche der Oderradbiuer mit seine« Soadjntor bespricht, »elcher gerade hereintritt, während Erster er mit de» krth Di, ein« Di»kusfion eräsfvet hat. E» komme» zur Sprache: Da» Gesuch einer Gemeinde in de» Hiuterwälder» vou British Columbia; die Petitld» eine» beffarabische» Jude» an di« Läuigtu (dem Oderradbiuer durch Lord Saliobury überreicht), seinen Schwiegersohn, der sich angeblich in Montreal befinden soll, zurückz» schicken; ein große» Lonvolnt Eorrespoudenze» mit Anfrage», ob es de« Lord- »ahor I s a a e » gestattet worden, am Sabbath zu fahren: Berichte über neue Synagogen in Hampstead, Hammersmllh, Rottioghaw, Northhampto» tc. re. Die Skizze schließt alsdaun wie folgt: Die mannigfaltig«» Arbeite», welche Dr. Adler jo erledige» hat, näthigea ihn, scho» de» Marge«» in aller Früh« sich de» Armen de» Schlafe» zu entwinde», und al» einige Erholung ginnt er sich nur da» Lesen der „lim»*, eine tone Mittagsruhe «ud eine Partie Schach. Die frisch« Lnst Brighton'» ist seine etuzig« Arz»ei, nur an heiteren Dag«» bemühe» sich Fremd« »nd Spaziergänger, de« ehrwürdige» Greife, der, i» da» Gewand eine» Land geistliche» gehüllt, am Helle» Sonnenschein in Qneen» Garden» sich erfreut, »der, va» einer Schaar «nnteeer Urenkel begleitet, auf de» Hasendamme promenirt, in da» freundliche Augeficht z» blicke». Am 20. März 1790 hat Dr. Adler« Sroßoukrl, Dr. Daniel Salomo» Schiff die D«k««Plaer-Synagoge »» Aldgat« eingeweiht. So Sott will, dürft« es am 28. M2r, 1890 nicht unwbgltch sei», daß Dr. «atha» Adler für etotg« *) «erzl. «. «. «. it U. »«) Malewhi «.««.«. Stoude» sei» geliebte» Boightm, verläßt, «m a» «iner Ftsd»- lichkell eh-stz»»-hM»P, welche etwa» mehr' bedeutet, <chz Mt 100 jährige Jubekfeter eine» Priuathmtse«.*) Die Aera der geseffiiche» «mmztpatto» der Jude» war auch et»«: solch» ihre» materielle» Gedeihe»» und Frotschrllt»; fette» aber Hatei» Sterblicher, soviel für da» Wohl derer getha», welcheer zu jeder Zeit sei« Brüder nennt, als der Patriarch, der bet Eurer Verabschiedung »oa ihm Euch ei» freundliche» undherzliche» Lebewohl zuruft. 0. Pr»»«« jchvtfche» «itze». Furchtlosigkeit. Ei» Prediger hatte über den Tegt: Fürchte dich nicht! gepredigt. Ans de» Heimwege kommt etogroßer bellender Huud de» Wege». Der Prediger verläßt die ihn begleitende» Herr« und retirirt hinter di« Thür de» nächste» Hans«». Al» der Hu»d außer Sicht war, tritt er wi»«r Hera»» zu seine» Begleiter». Einer drrselbeu bemertt lachend über dk Furchtsamkett de» Prediger», ob er den» da» Sprichwort nicht kenne: „Hunde, die belle«, beiß« nicht.* — „Alladiug» Iea»e ich cs," erwiedert«der Prediger, „aber weiß ich den», ob'» de» Hund Knut?' Spigr«»«e. «a» Im Hebräisch«, »«Irisch äbersegt vou L. Lohe». «ns di« »tnladung eiue» Getztge». »Zu« Mtttagoamhl wirst D» mir doch di« Ehr' erweisru?* — »Gewiß; Ich will vorher jedoch zu Hanse speisen.* Der Echrtftsteller. „Biele Serke lernt ich Ir««», Macht Irrepie früh »,b s»M: Doch sag', wie fall mein Buch ich «»«» 7* — — „Am paffe»»ste» wohl: — .Plaziai f I. Aartfch« Om 0. 1» R. Bildet ,»* de» A»ß, So zeigt da« Wort n»0 Isaaks Br» der: «te-.-k" am «chlnb. Ei» Heldeudichier steht «« «über. II- KeSräisch« Mortm»d Ba» kb.Lr.tn «erl'n. «»» D«t,e« «chf ist t» ei» «til. Und wie sei» Eopf heißt euch sei» glanzet in. K»«»«,«. «a, 0. in R. Sa» für ei» L»»d Mag da» wohl sei», Da» auch bemmU ».l» Edelstet»? ftvpiftoi* drr KSthfel i» »sr. Ar. L Sims»», (Richter). Gtmon (tat Bah» gocobs, ««» dm HaMnäerfürst). 0. VA (Mo»»), flVA (da« Mäenche» im «uge). m. vtf (sechs), v + v- 600 — ioox6. *) D«rch X» Do» w| dieser sch»»« S»»sch leider »»e,stillt bleibe«. Berichtig,»,: 6.1*. Km 8.»ließ^ebethe" statt,F»«u«* (Bergt, die Rotiz i« heutige» Lstt-Bl.)~ SnMMwnU4R »«daettnr: Dr. M. «ahmer, ii»»«» Smt m» ». 8. Salss, «agdebnrg. Berta, »an Asb« Fries«, Sipglg.

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