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Jüdisches Familienblatt · 1889-01-01 · 5 (1889) · p. Seite 20

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Journal
Jüdisches Familienblatt
Volume
1889
Issue
5 (1889)
Date
1889-01-01
Page
Seite 20 (sequence 4)
Language
German
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80 — Schloßgarteu» ei» arriser, peastonirter Hauptnuum. um gleiöfsam eine Jndeufrruudlichkrit za legitim««», «ine Lapsel, ta u<lchrr vergilbte« Pergament mit heilige» Komi beschriebe», auf bewahrt lag. Angeblich hat er diese alt Lohn vom alte» Szadagorer Rabbi dafür erhalte», daß er als dort stationitter Berpsteguugö-Feldwebel t« Jahre der Huuzer»noth die jüd. Arme» mit Brot vrrsorgt hat. Er gebe sie, welche chm in so vielen Schlachten »ater Radetzky beschützte, um kerne» Preis her. Der Enkel des Rabbi zwrrritr iedoch an di« Glaubwürdigkeit diese» Manne», da sei» Großvater de» heil. Rame» nicht profanisirt Hütte, uud »Suchte, daß ich diese» Amulett bekäme. Bet meiner Rückkehr im Herbste fand ich e» auf derselbe» Stelle, wo wir »»» j»erft begegnete» zwischen fahlen Blätter». Seit de« $s»9c sieht «ein Sohn ruhige» Herzen» ei»em Kriege ent- 8>eu; aber auch der Sohn de» Rabbi dürfte sich über di« sttze»ä«b«r»»g freuen. Lremsier. Dr. Fraukl-Srü«. MiettA für tz«r 3ht»Utottir4^ «ei» rrsst i« Leid.' Var *•' et» Xnuna, daß ich telktt »ttch glanbw? U Mt ei» Demo», (• schö» tmb «maderbar. Der «M »er »ah« Tag und Rächt bevnubt«, GMgege» t9« mir jetzt: ,Er war!' — er war! Er »«! Nicht ander» Ist'« ju deuten llud da» erträumle Glück, e» ist vorbei, E» schwanden — Nebel» gleich — ersehnte Freuden, vir gramerfüllt da» arm« Herz auch sei. Und «I» ««trau» dem Auge Zähr' auf Zthre, tzll» ich »erlaffea einsam u»d allein, Da neigt« sich herab au» lichter Sphäre Z» mir et» Engel — strahlend war sei» Schein I — Uud Hub z» sorecheu «u: ,Gnm «u lataawe 1“*) .0, präg» tief die» Deinem Herze» et», Drei Wart« «ml Die» sei Dei» fester Glaube, Dan, wirst Du hier aas Erde» glücklich sein!» — Paul «ah». Gi» lrbrmbr» |»Ui|tr. Ei» wandernder Pole verbrachte auf seiner Reis, io Deutschland de» Sabbath in einem Dorfe, dessen kleine jüd. Geuieiude »n: 9 erwachsen« männliche Personen zählte uud mm zur großen Freude Minjast hatte. Diese Gelegenheit wurde dem, auch willkommen begrüßt, den Sabbath durch öffentliche» Gottetzdieust zu feiern. Theil» au» Dankbarkeit für diese AnShülfe, theil» au» Ehrerbietung vor de» laugen »Prath" (herabhängende» Haarlocken) glaubt« mau sich ver pSitljtet, de» Fremde» auch zur Thora anfrufrn z» müssen. Kfdi seine«, Namen betragt, gab er denselben wie folgt an: ITO) 12 "MV 1 vmpn und wurde demzufolge mit diesem Ehrentitel auch oufgerufrn. (Bekanntlich erhalte, solche Personen, welche» den Märiyrettod gestorben sind, de» Titel VnjXI »der Heilige" und nennen sich deren männlich« Nach, kommen »Sohn de» VN2)". Beglückt, eine» heiligen Märttzkri; und zwar einen lebenden, in ihrer Mitte zn haben, «Ute nach dem Frühstück AU und Jung »ach dem Hanse, de» Borsteher», der tie hohe Ehre hatte, den Heiligen deköstizeu zu dürfen u»d erwartete mit Sehnsucht, di« Erleb» «lsst de» Fremden bi« zu seinem Avancement zu« »Heiligen*!u «rfahren. Mit Andacht lauschte man dm Wort« de» crzühler», der sewe ruhmreiche Pilgerfahrt so rührmd vorzutrrge» verstand, daß er schon di« best« Absichten für morgen von den Gesichtern der Zuhörer ablesen konnte »ud die er endlich mU folgenden Wortm schloß: ,So bin ich >m» gestern Abmd hier augekommea; da aber in der Herwige kein Bar frei war, so mnßte ich zar Ehre de« Sa!bath auf eine« Bund Heu schlaf».Heulieger (Heiliger) heißt aber in hebräischer Sprach« lvNp." Tableau! L. Cohen. Aus dem Spruißschatz des Taüuud. Poetisch übertrug»» von Max Weinberg, (»»«»red «tz» kd SaMM MtWtre.) *) ,«uch da» ist »u» «uw»!' Aitthsel-A«fr«dr». I. Deutsches Aahlmräl-fet. Po» A. Ki» Londo«. Liesest Du t. «. 8, 2, Deuk rin Mädchen Dir dabei. st mit 7, 4 und 7 Sicht al» Monat so qeschrlebe». 3, S, 10, S, 4 ua» 8 H't oft Hils' und Drost gebracht. 4 und A mir zweimal-« rat »ieOetcht Dir «titbe ei». mit 9, 8, 6 »,d 10 Wirst al« aste Münz' Da sch». Rächet Ihr der Wert« Sin», Lebt sie »ach unte» hi»; e« dr» vorder» ge'chr» ma» i»e» K9»ig s'hea kann; Hinten zeiam fit euch alrich Sri»«» tä»ser« Feldherr» Euch. n. KeSräisches -Fogsgryp-. Bo» E. i» R. Vor'« erste Aeichen fetz' da« zweii« Und Mensche» machst Du da», zu Dhierm: Do» dritte »a» vor'» erst« leite E» wird za rin«« Stamm Dich führen Die Mutter laß nur hübsch »» Ha»» Und rin« Frucht fratntt da»» hrmu». Aoßrpm, »re N«hs»l i» »«. Pr. De» Ei,» scheint'» berghoch, De» »udern kaum zwe^hoch. Oft haßt »um die Erster»« Unk trinkt ihr Wasser gerne. . * Niemals wohl war Dräumeret Ganz von aller Dhorhet^ frei. Oha« andächtige» Sinn Stell' dich nicht zum Beim hin. I. Gal««» (ein i»r- K»-ig), nalma» (engl Lach«, Salm). II. gD, ri"' Fehler (körperlicher und moralischer), m (Wald), T$ (Stadt). Die rSchseltzchfte Jwfchrift «nf de« »Utffwf» lamM: Ma« a Jüd' (ei» Zud«) ka (Mi) Bier 7 Ei wohl, gar »er». Vmmtwoetlicher Nedaeteur vr. Nah»«», Magdeburg. Druck von D. L. Wolfs, Magdeburg «erlag von lUfert Friese, Leipchg.

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