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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1888-01-01 · 19. Jahrgang Nᵒ 24. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
19 (1888)
Issue
19. Jahrgang Nᵒ 24.
Date
1888-01-01
Page
[Seite] (sequence 7)
Language
German
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jta taMRtni rtntn •cfc|otttKtrf ywytigni. t» Folge Wff« 6k Slrevge M Haufirgesetze» rte Milderung erfahren soll. Ok (kfinsii de» (Mhui* gefi lik Joden ist eine s, gerecht,, 6«ß sogar Miotster occredtttrt »erd«, »elche die Absicht hoben, ein Decret. durch »elche« da Jahre 188Ü «de» Aazahl Iad« verdomtt »ardeo, zurückznnehm« — »h. schon wir glaub«, daß weaigsteu» Liaer dieser Epiltrt«, »sicher augenblicklich tu London eia« bed«tsa«e Stellung ein nimmt, schwerlich sich dies« Widerruf zu Nntze mach« »ird — um 6a« harte Fremden gesetz von 1881 zu «««dir«. Die« stad s» verschiedene Einzelheit«, »elche zeig«, au« »elcher Rtchiong der Mod bläst, und alle Freunde der Emauctpatiov der rumänisch« Jud« kömwu nur hoff«, daß di« berorsteheud« Wahlen für den S«at und die Depatlrlen'ainmer da» Cabiaet Rosetti»Majore«cu» Carp« für lange Zeit mit gebühr«6er Machtvolllomm«. heil verseh« ward«. Prr«ifchtr «nd «r«este W«chrich1en. Merk» Der am 17. Oktober 1886 Hierselbst verstordme brasilianische GmeralCoosul Joseph Behren6 Hai sein pesamwtr-, nach 8bzng mehrerer Legate noch etwa '780,060 Mark betragende« Bermögm der Stadt Berlin zur Errichtung einer Stiftung vermacht, welche d« Zweck hat, .unversorgten und unbescholt«« Töchtern gebildet« Stande« der« Einkommen zu einem anständigen Unterhalt nicht au»> retcht, eine jährliche R«te zu gewäd'm." Bei der Verleihung der Rente macht dk Eonfession keioenUnterschied, dt« EMfängerin muß aber vaterlos, unverbeirathet und in Berlin wochlhast sei««, und da« fünfundzwansigste 8ebm«jahr erreicht habe». Jede R«te beträgt zunächst 900 Mark jährlich und »ird auf Lei ««zeit gewährt. GK Sp. Merk» 8. Juni. Die Gemeiude .L'ue-Writh' hat Her« Dr. Ph. Lroner - Bran! niburg zum Rabbinei berufen und Letzterer dk Beiufuus a»g«ommm. Eia« eigen« hierzu gewählk De lation hatte persvnlicf> Her« Dr. «roner davon Mittheilung gemacht und um Aa-> »ahme gebet«; dieselbe ist erfolgt. (LRr beglückwünsch« die B.-B.-Ekmeiude zur »cquifitiori diese« »icht nur durch seine rhetorische, pädagogisch« uul> litteraristhe Befähigung, sende« vor Allem auch durch feines: goldreio« Charakter hervorragenden Rabbiner«, der bnrdi seine klasstsche BUdnug einer der Kcfähigtst« deutschen Radbtaer, ei» »ganzer Manuist. In der Hauptstadt de»> deulsch« Reith«« find solch« charakterfeste. Überzeugung«treu: Männer gerade aus dem jüd.-theologiicheu Gebiete nur seh: düa» gesät. Wir wünsch« dr« verehrt« Freunde uul> Kolleg« eim segensreiche Wirksamkeit tu seinem erweiterten Wirknugskreil; da« Arbeitsfeld ist groß.) U. Werk». (Vr.-Corr.) Dk Zöglinge der hiesigen Lehranstalt für dk Wissenschaft de« Judenthums werden, vom 16. d. M. an, jede» Sonnabend bet» Mtuchagottesdimst; Urbuugsvorti äge hall«. Man hofft dadarch größere Be» Ihrlltgnag bet« Nachmtttag«g»tte«dieufte zu erzkka. — Baron Gustav Rothschild ist, »k dk.Laterne" erfährt, weg«« Ltsza'« jüngster Rede von seinem Post« eine,» . österreichisch» angartschm General-Cousvls zurückgetret«. Marstrrg De« Btraeha« nach hat Prof. Lagarde »eg» etaer vom Rabbi »er Dr. Mnak in d« Zeitung« veröffentlichdm Ervärang Klage augeftreagt. Hiernach dürft; der .Dalmal'" nochmal« vor Gericht erschein«. — Dk Rede de« Staatsanwaltes in dem Marbarger Prozeffe wird tu (httifln i» Drad etfAeitiei. K. »«che». AnfagJnni. (Or.^orr.) Vrt dem die,, jährigen rheinisch« Mnflffesk in Aach« gelangte wiederma Mar Bruch» Kol-Ridrr al« Hauptprogrammaummer zur Lüsfiihrung. Dk wundervoll« Compositivn für Cello, von Prof. Hauslaavn uleistrrhaft vorgetragen, erntek stürmischen ^Beifall. U«i» Bier junge MuflKr stab al» Bewerber um den groß« Preitl für »alkalische Komposttioa» (kri» ä» Lonao) oufgetrekn. Zwei dieser Eandidak» find Juden, Herr Erlanger und Herr Dnka«. Mario. Bei Sdmnd Ludrä w«rde »ähread ei»es Feste« am 14. RKii unterand«« musikalisch« Aufführung« ein« Lompofitio» w» Prinz« von Poliguac: .Der Gesang de« Lhas«' ausgfföhrt. Merfalikeo. Die von Her« Louis Taub gestiftete Orgel hat am letzt« Liochenfeste zum erst« Male ihre herrlich« Döue zur Hebung de« Gotte«dkustes ertön« lass«. Dk Einweihung wurde durch Her« Rabbiner Levy an« Pari« vollzog«. Algier. Bor nicht langer Z-it w »rd« durch die Preffe in verschied«« Siegenden Algier« r»ne antisemitische Pcopa» gauda in« Leb« gerufen. E» ward ruchbar, daß diese Be» weguna, zu irekhrr auch die Verbreitung von Flugschriften und Plakaten gehörte, vor Port« au« geleitet uud unterstützt wurde und daß za den Förderern desselben auch Drumoat, Verfasser de« „Du Homo« jaive“ gehöre. Al« der Krieg«» minister, Herr Frehcioe k, erfuhr, daß auch in verschiedenen Garnisonen Büästi jungm der jüdisch« Soldaten durch ihre nichtjüdischen Kauicraden au der Tag'sordnung «arm. gab er den CommiwLenren strengen Befehl, diesen skandalösen Ausschreitung« mit aller Energie eatqegmzu»reten. Woostn«. Der lluwerfität«. S«at von Mo«tau hat Her« P. «. SmolenSki (J«r.) zum Profeffor der Hygiene präseutiri: und, lote man hört, ist di« Präsmtation von der Regierung bestätigt worden. San Memo. Während der licht« 40 Jahre sind mehr al« 200 Jerarlitin (nach dm h'bräischen Jaschrifkn auf den Grabstein«) auf »em hiesig« katholischen Kirchhofe beerdigt word«. Hauplsäihltch warm e« Rufi« uud Deutsche, welche, um Heilung zu suchen, dm Wioter in diesem reizend« Flecke» zuged'acht halt«. Da der Zufluß von Fremd« mit jedem Jahre zuvimmt, ist es ein unabweisbare» Bedürfniß, ein Grundstück zu einem jüdisch« Friedhofe zu erw.itbm. Bon Zeit z» ,leit wurde der Rabbiner zu Nizza zu: Bestockung einer Leiche becbrigerufen, was dm Ängeyörigm bedmtmde Koskn verursachte. Jetzt geht mau damit um, «reu jüdisch« Gesthof »nur Leiiung eiver streag religiös« Poriugisia zu ,reicht« und ivirl) wahrscheinlich auch die Grünouag einer jüdisch« Gemeind« nicht lange mehr auf sich warkn lass«. MaläKina fkht jetzt in direckr Haudelsverbiaduag mir den italienischen Märkka, und wahrscheinlich wird e« dieselbe | auch bald mit Fiwnkreich. Spankn und ander« Ländern unterhalt«. Es liefert tut» nämlich bedeut«de Quantität« Orange». Bett Beginn der Saison bkku sie d« hiesigen eine bedmtmde Toner rrmz. Ju unsrru Delicateffmtzaadlungea sieht mau nur> eine ^aße. gelbe, citroumartigr Frucht unter de» Ramm ,Jecus ürmischr Orange". Sie ist voa außer» gewöhulicher Größe uud vortrefflichem Wohlgeschmack uud üdenrifft hierin dk Oranam Baimcia's und Messina'» Dkse n«e Fruchi: «ird in »roß« Massen gekauft, besonder» auch, »eil sie bedeutend billiger ist. al» wir es hier gewöhn stad. MissAastr» ßetr. ße» v. v. 1.1. «tr werde» bezüglich irr ilbmfie» «am»»» in de» Log« »Nt «wer «enge ««« tzweg« «a «»sklSrn», über et, «erhsrtt» verfahr«, »tt >»kü»big»»g voa »»stritte», »tt der «ttt» wo «afaah«» >w» E»trüK»ags>nkllr»»a« re. bestünat. «tr kinurn »nr bitte», sich «ht, zu verhalte», bn gesetzltchea «netbnuaaa sich z» füge», vor «lle» ab« Art« de» »u holt«, auf «erhe»«»« »ich« »» hör« «w d« «usaa», abzmoartm, den» «echt «oj> «U, «trd «echt bleib«, «tr persü». ltchhab« b« letr. «rlah »och nicht pUfa, »ab kenn« fttara Inhalt trat mion«n nltauw» vt-1e» vvr. aa« zogega»g«e» Zaschrtft«; »tr behalten »»« m ser rahtae» Urthell darüber vor, wem er «» sem«, «ertlant, »ach belannt sew »trd: bte ssiemliche «esiwich»», dies« >»g»l»g«h«tt s«ll ja, wl« «m u»s schrelbt, ausbrütklich gestattet st», vor de» Licht« »er vesstmllchtttt hat »t»e gerecht» Gach« »t« l m skrchttn. «tr bebaarw bt» «kup nt«-W Orb»»« a Dk «rdaetto, dar L«tt»l. «ochmscheist.-

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