Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 19 (1888)
- Issue
- 19. Jahrgang Nᵒ 19.
- Date
- 1888-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
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.. i? •' W lhruaß. — vk Fnisse M da» Km »nahend« Labbath> »injttt) vondea. j«>. Coldetister: }t» RöMffittr sei «tue Michssvitge fit die nMfr üv» i$tt toijidifchm (telonir. Lv Jahr rufen, heißt -re verlieren — kann man von dem großherzigen . thäter dieser UnternehNruagen verlang», di« gez«nig«en Hsnüenzrr so lange zw.'cklv» zu ernähren? Daher haben sich Mch alle rabbinifchen Autorität« für >m# Nichthalten der Schmitta «lschtrden, Grnnd genua für ..unsere Heilig«". einen Jltd« zu verdammen, der während diese» Zahr sich der Aibeit Midi»» sollte.;„o.B»n edlen gstmud« hatten wie »or einigen Wachen cha» Vergnügen, de» devollmSchtigtea Minister der Bereinigten Staaten i» Cvustantinopel. Herr» S. O. Strauß, in unser« Manen» zu begrüßen. Ungleich so manchen unserer deutschen Brüder, die wenn sie h'ertzerkommrn, eifrig bemüht sind, di« Berührung mit den Elaud«u»geuoss«n z» vermeiden, hat darRiaeriLmtsch« Gesandte, der von seiner kstuuilir begleitet war, Wvhrwng im Jüd. Hotel <Hotel Jerusalem) -«rammen, da» sich, .freilich.darch sein« gesnnde Lag» vor allen anderen au«- geichnet. Sr hat die Besuch« btc Nabbmer empfangen und desander» die jüd. Schulaastalt» mit ngem vifer iuspicirt. Mi« «air hör«. hat er der Deutsch-Jüdische» Watsrnaustalt ha«, ehrenvollste Zenguiß au«grstellt uni. daffelb« sewi« die tzatnit verbnndeue Schule aus» Wärmste empfohlen. MSgeu dm Seuühnagen diese» edlen Manne», der wie wir hdre» ch«w Sultan und nawentitch dci» Graßvefle in besonderer Sttvft steht, auch für sei»»« nuterdrückte«! Glaubensgenossen »ml Ecso'g gekrönt sein. ujnvm'.st -7-7-—- KeMifchte «nd neueste Klachrichte». ts„i. Werkit». Ei« Reih« von Petitiinen der Vorstände vtrschwdener Tyuagogeugemeinden um Erlaß «ine» ^Gesetze», nnsGrnad dessen die jüoisch« Kultushematen und Elemratarlchrrr von dm direct« pcrtöolichc» Gmeindeabgadeu hi»- sichtlich ihr«» Dirnsteinkovmen» freizullssea And, -ist vom Ldgeordnttenhause der Regierung «I» Liattrial überwies«, wli! SreSla». ' Der al» Botaniker wetbrrühmt« Profest« M^insrttr NnwersNSt, Ferdinand Cohn, ist durch kaiserliche», »vm Db«chräfidente» ihmüberreicht«»' Handschreiben zum GehriMerr Regierung« nutz ernannt wordeu. f ' T,(i '%{*** fl3ofpt>. Du2. Mat starb der hiesige Rabbiner aham Taro. Derselbe' hatte der Semekvdr 84 Jahre tr« grdieut. 7V3 m Ti 1>0 Sg UfJii;. SVSK StraframmerzuMavv N dt r •n: flOf* r-etkamps» halte sich 1 von hier Jöbf der h» Gegner. Gekaube. dch sei»et. Straft aß Hab riti Do-r» israeü ischea den. 4 .den. AsM. bxrüritllt. K«Üag,!«n 27. April fand!abdü»«r« ^iakoh..Lis,st«r statt. ' entb il Hel Prag, war ^8 .choä.^ dem Geburtsort« r an her, Löcheubegängpille Sp'hen der Behördep, die . r«trr dxp b«ächlMt« Cultu». Me -r«brche.,M^Htr^; , «uzlau. Hexr. Aabbiorr skohp t^Arbet in veitscher, x-und dessen mMmisch« Sprache. . . ossll^We»ch'7>v«»W»t^ In dem. Prozeß ivchö uerer wurde Visual «Mit»! Nbmrdll'/^d -Uhr .da« Urttzail »»stillt. j Danach^^t Vchö««i Magep. verbrechen» her i iffautlich« GewaUthütiße HM z» »i»v,«or»a1«lsch»»«rewKmkevö.vttckchirft dmch Fast» GtzdKvmathrüt, Prtchßütigstw«»« der Äertnst de» «bchü nrlirptturö uvm niv pan ><+ „pim,»im Mn^jpibiud tnd niri «id 7r\dü mlftinditiiL' ifd ihm iiai .iiM7B<il Der Sie z»ei in—UM AI!KW I «m. Srmmttert d«ch d« Kaiser »,« Brasilien» sowie durch die HH.J»le»St»»» «d «dd<ph« Kranck hat Herr Dr. Rabbi»,»tcz ei»e Ze« «u»g>be seiner frauzdstschm Lalamdübersetzuug »iraustaltet, da die erste Lustaze gänzlich vergriffen ist.?(tn»>tK|. Hikfigr Zeitung« theil» mit. daß in Folge der Ueberfülluuz der medietnische» Akademie ia Pr» tersdurg, Studenten von anderen Uaiversttäten bet der Pe» teraburgcr ärztlich« Kveuliät nicht »ehr aog««»»«« «erden. Studireud« mosastcher Loafesfia» soll« ia keinem Falle in Petersburg mehr Aufnahme find«. Au« Pla» wird der »Pol. ftorr.' gemeldet, daß der Ministerprästdmt Lri»pi dem italimifch» Botschafter «« Madrider Hofe, Graf« Teruielli, die Weisung hat zugehm lassen, ans der marokkanifchm Lonfereaz für di« Beobacht«»- de« Grundsätze» der Fr.-iheit de« Gewissen» «nd der Religionsübuvg bezüglich »er in Marokko ansässig« Jude» ia nachdrücklichster Weise eiazutreten. Der Standpunkt Italien» in dieser Frage wird, wie hiazugrfügt wird, seiten» der «-lisch« Negierung dt« kräftigste Uutarftützuug erfahren. Anmüuie». Herr Elia« Mordechat Kri»pt», Her« aukgeber der »Suzero drl Patienkia" ist zum k0»respondtr«u» dm Mitglied der Akademie zu Palermo emauut worden. Mßiiadelpsiu. Ja der jüngst« Sitzung der »MMmouideS-BIbliothek* vmrde ei« Resolntton ang«o»m«, dahin gehend, daß alle Person«, Vereine rr. «ufzefordert werden sollt«, etwa ia ihrem Besitze befindliche Broschüre«. Bericht« oder Schriftstücke aller Art, welche ans die Geschichte der Judm ia Amerck« Luzug haben, dem genannt« Vereine zu überlasse». Die Absicht oeffrtbm ist, alle» derartige Material zu sammeln, u» st bei der Bearbeitung der Geschichte der amertkaniichrn Juden dereinst »enoerth« zu können. Dir »Menorah" statnirt ein Ezempet von FreigrbiKeit, welche» Nachahmung vrrdimt. Sie »fferirt b« Betrag von 10ü 8. St. für d« Uaterstützuuggfond de» jüdischen theologisch« G>:mi»ar«, wem« SSS Andre deusetb« Betrag beisteuern wollen. .Dies« Offerte soll für andere großherzige J«rarlttr» Lluerika» al» Spora-zur Nacheisemaz dienen. Da» Seminar hat die Berechtigung seiner l.Existen» bereit» nachgewiesen und gezeigt, daß e» d« ih» gestellt« Ausgabeu vollauf gemachfeu.ist, indem eS «in Werk.fördert, wir r» kein würdigere» neben kaum Wer wird dem Beispiel der »Menorah» folg«? Wir würd« an» sreuru, noch viele Beweis« solcher Großnwlh coustatirm zu könum. „! Amerill». In.Fort .Wortle^eein« bedmteadea Haadrlgftadt in Texas, starb vor Karze» v. Sempi n»ky (Jvr.). Er hatte «ine Christin zur- Frau. Dies» »rfttchtr »tuen Baptisteupredigcr, im Hause dir Sterbegrhrte g» sprc-cheu. «as. auch bereitwilligst geschaht! Hiernach w»ode die. Leiche. >»n Freimaurer» aus dem Mischen Friedhoft begraben. Der genann!« Geistlichevollzog hierbei die Fnuktion« nach .hrbicllsösem Rüu»!U»d betete zu dr» Gotte Jßratk». -ijr^ < '■ |oim >i! - wsr.' -!,u i — Wie ferner berichtet vcrd.i wM «s rmit den jüdisch« Angelegenheit« in dirser rasch emporblühend« Sdadt (Z0.60t> «ia»ohner) noch nicht recht vorwdris;gehen. Es wird darüber geklagt, büß am Neujahrs» »»nd Bersöhnangt» festbau» et, Minjau znsammmzubrtugea sri...^o.Hrrr B. Pnlatki hatte a»,perflo^en« Pessach„i».sei«« Hanse, eine Stdrrßeiar arra»gi,L wozu die dtstingnirteftru Pers«« der jüdisch«! Gemeind«:ein,»ladea wann, -a ':niuü w : dnt Kttzdmlinv. DftsUi 8e»y V.de>, S^une^tzs» Mittr ritz« Maden, welcher beider AvgangSprüfuaa »ur UniverWt hm P«i» von 1Pst^8,.St. ««an» üMje,Geschästshans t» Hibach chatt«: dieftn Ptvis lM»sssrtzl--für.'D»teptg«, welcher dab-dieser Prüfung die höchste Rot»-erhalt« »»ifrbej— Düsse Lahn'«, «evy^ J«rael^ Mase»i -«nd Gatomoa», bemerkt hier« der »Inoijh Hnald'n,scheine» sboch in dsrgaGe» Veit an» «ivew-Hol».»-sch«itzt rctM».n ■■■■ qaa-.. m»iv- ••... .indn.i» uz r^<bhJ o^rürro:-rl. ii: iI.öt .«inliuiiiL tiivithuiii itd iLud nimlctr.'