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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1888-01-01 · 19. Jahrgang Nᵒ 19. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
19 (1888)
Issue
19. Jahrgang Nᵒ 19.
Date
1888-01-01
Page
[Seite] (sequence 5)
Language
German
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fm&icnfc gciDÖtbigU Institntiou ihre» tln^hörigm zn bt> «ttrit «¥*«|. Der an cfntt 9?Lr«tn4ünBiui| Mrftarfenc V. Owf» (MtnMmnttr der «eine« ftarfs* Srrifeuber, >*$»., hkuterlreß «int Fr« und brci nn«erf»rot( Kinder (rinnt Knaben und zwei «ÜchM) in dütstigeaverhältniffm. Stach Ittgang der TsdeSonzeig« etlteh der -etter der Stervriöffe, Herr Lantor.vripziger in Shoru, an alle Vtit* 4««er die »uffoedernv, um -istsendnug de« Sterbbeittoge« von SMark. Bereit« rinige Lage darauf, (es war ^rade die Peßach-Woche) war ein großer Thril det de« Randanten Herrn I. 8. Taro 1« Thor« ringtgangen und am 29. April war «O de» -etter schon möglich. an di« Litt«« den dis dahin rinptzangenrn Betrag van 87V Mk. »tt senden. Nur «in Mstgtle» Vlies im Rückstentt mit ferne« Beitrage; es ist «der gegchndete Hoffnung vorhanden, daß auch diese« keiner Pflicht Nachkommen «t»d. - xi Jft auch der von, der Dterttkaffe «ui di« Hinterbliebenen beztchlta,Beitrag nicht sehr hoch, so dürft: er doch der Wtttwe Uns, wchenllich« Hilfe fein» irgend einen kkrwerb'zn ergreifen. Denn aber die kürzt Zeit de« B.stchm« dieser Sterbriafle in Betracht gezogen wird; in welcher ähnliche Institutionen üttchrntt für ihre.Milgttrttr Noch nid|t« leisten, roch ge« lristri haben, und onttrersrii« «wägt. baß,etn^frder bri der fMarttfäfle &nr '' ,htt,üht »yd «rftnTodetfall ...-,- «ch-zur.Dringenden Pflicht gegen die Srinm machen, nng« sünmt der ^erbekafle brizutreten. ' («nmrldungrn bei Herrn Let-ziger iH.Thprn.) ldnDi« verehrten Mitglieder aber «erden im eigenen uns,.st» ^Interesse der «esammthrkt HIflichst erfucht, ihr« «wiegen zu« Leiirstt zu bewegen und vehnf« vikdun, «tue« Fond« bet Fest. nnh„,sonstigen Belegen Heiken Brikrügk hier« ite -m iamariu. '. ’ >■■■*•*.. - DieHeeren Eolltgen ^adkfetollki fhih8W| »09««) uns Leipziger hrLhow find dacht teil gn«««Wek vod- «mtMaatD, indem ersttrer Herrn Bm,llsri‘Meinhatvt da» frisst dewagrn hast her Sterbiksse 20 SJIf, «sfM dvie hier» ' i,dem edlen Sptyttr unfern Da« k ottAzafprechen. nnd tzwe«e<9 f0ta>r bei eineifl Sühnevergliich jmznwtedm.i irrigen mögen die g«hrtm MWettr derflchett .,ttr Vorstand streng tchch dm SttMM ttrfähtt .Anfragen,-die,stch,dgr««s ergebest Md sa hilnfig M.daß nndi»find„ «< an'.‘am Letter twrichtet |;£sk:3 n Md .«i Itrtfir ’ 11a ,rn3t Jaurm •rnMäm und ba: Ocholt« »nffur-mstngen, fl issso^Kst, unvals qt*n -dammch^uf.wru M«str-hü»» umritt auch 7«»««».di W. scheine aber oT |W »UN- und da« Me>. ... ' d »V Stielt de kaffe. ^tzövw«N.D»l«'. jMvt Änwtlin vi" k^'me der »Frilnk. Shinlgl griiordnUn, , mit <inem BrMppchen zn chaflrri'r'v z«te.''«tettr. nigrst PlfüW, 'blichen ltk^vorgtzi'IahrmiW.!N'M»ßrn, erhirit ri: stzefa/fchristlM Rüge, irfchr/-Schnörrir, 'der ilmt Kopf* dageweseu, und sich g-fügt habe, nicht' t emparnngsgenh n tu habtm W. sankt« da» VWribtn gurvrk und ..M « nochmal« rin Schleiden dg« Vorstand.-« KnltU»stnnrind«, wOlinv «r m««rn^dieser jriuer >z' drit Vomck^ »srrch« Beuch men«' «Wlt. Die» tu^ibMguttfHla«* üdn wrich, vor. gstsche nnker statt«« de«-Pn»mam« vor da»^Schößen verhandrit endet« «it verurthrilm« de« ___ meßru Briridiümig t» «ich Gatdstrqe pan .20 Mart, sowie zur Tragnng stmtlUjer tW». Aus der > hat «MMHch BMrfMcn)** ergcheu^ Fn der ttstM OG.& .sticht & tafßütt persönlich und nur sachlich — die aüoriho»?«« Nichtnug nu^ die modncne, Lchter^ ist i« der Maforiw, flr Hai «äh die Berwaltnvg in Hänoen. imd ein .hervortutzeude« Mitglied hat öffentlich erklärt, daß die erledigte Ribbmerst lk niemotst wieder mit, einem Dolen. — wie der. letzt« Rabbiner — drslht w:rd«. Dasselbe ststitzlird erklärte dr« U.-berzinhen dc« Betmantel« über drii Kopf geradezu als Uns»-, der vor hundert Jahren einmal >1« Platze gewesm, heuw aber noch höklfsten« in der Doteclel gang und und gäbe fli. Dem grgenüber stand «in glri'h geachteter Bankier, der noch zu dm Jüngrrm zählt, abei» der altm R chtnug anjjtWit, iitecni er nach srinrr Auffaffnng d»« Uedernehneu de« Betmantel» über den stopf ^al« traditionellen Ritus drrsteüte und sich auf den Hos- und Gerichtiladvokatm stiak von Hnchurg tt» rief, der heute noch stril wir W. in der Synagoge bete. Jnvreffmt find die Mvtive de« fchöffengertchtlichm Urthril«, worin tt heißt: Die Borstandschift üer Kultntgemrinde habt wähl Diszlpiinarrechte, aber nicht Gemssenssachm bt» cinflussen. Wmn W. innerlich überzeugt sei» di« U bnlnahm» de« vrtmmtel« brfchle ih« der mesaffch« Gebrauch, so fco. da« feine Sache. Allerd ing« ständen gegenüber der Weigerung de«. W., die Rüg« de« Borsttmde» aoznnchmm, diesem di« Bestimmung»« de« § 103 des R i-8lr.-G.-B. (Wrhrunz tt» rrchtigter Jutrreffen) zur Seit», die Farm uao der Inhalt ließen aber eine Absicht der vrietdlgung erfehm. Aus Aasen, 29. Aprll. «» gehört zn best sriieuey Sreigniffm. daß rin Ltlhrrr Vst Jghr» .laug umwterdrochm, vom Tage seiner Austrahme in dm Schrerstand ia ttmselttu Orte, in dem nämliche» Dorfe seine «trksamkrit mtfaltri. Darum war auch der gestrigr Tag rin Ehrml» für dm Haupt'ehrer Herrn Swf-old Mayer, attr auch für die Ge» metnde Ronumwetlrr selbst. Im Jahre 1838 at« Lehm» rrxipirt, leitet! Herr Pc»her bl« zum Jahre 1842 dm Uu» tenicht an der israriit»schen Religio »«schule: von da ad wmde evHanptlehree an ttr öffentlichen Bolltschule, welcher er auch nach A«nwandlm!g in die «rmischt« Schuko bi« zur StUntt dünftlich «lgehört. In biefer Stellung verstand dev Gmannt« den ihm anv;ritaittr» Skhülem„chte au»gezrichsttlv Schul« und erzieherisch» Bildung auf ihr« 8e'dm«wea‘>it geben, und hat er Tausmde »an Meuschm-zu seinen dank«, baren Verehrern gewacht. — Die Festtstttrit selbst »ostzog fich in einer gerattzn glänzetldm Wrise." Rachdem ttr sadbath» ' rrch die ltche Gottesdienst ttmdigt war, bewegte sich durch Straßen rin yestzug und» dom Hanse de« Jubilar«, griUdet an« fidmntlichm Schntikrittm mtt'ihrm Schrem, M Schntiktittm mkr'chr» tthrmt, denen dev Btzirlsrabbiner Herr V(. Rawk t,j..'hrt Gewrindmith nud «yHagogenrMH wch , eine.,stattlich« hUnzchk hon ArmriNtt« mitgkiedern folgt». Der Fsstzng de gas,sich mit tt» Jubilar »och fetner Faintkie 1» die' dnrchgeheus« seterchrete und tt» lrlnzta Stzn-qoge. Dl» Lsndet flmgvt d-tfribst-ublttchfekntz miß de« Synn«ogmch«ee ustd dazwischen;$&. HereD^^r» «rinde, tte Schüler und für sestre eigen« Person Me" Gküchwünsch» ^.ittrttachtr. ^^An« Schluffe vegtst« 'er einen ' Erigß de« GroßherzogUchm Ottrratheg der Jsraetit« in Kulsmhk, der.« den nchmrichrlhaftestev Wort« dm Verdienst« de« Jubilar« sein« Auerkennpug zollte, fite SerstehepHerrist t eyfuß begrüite ttwJuvÜar aamcN» msgememtt naier U ttevrichung rines »erchoallm Hiaanf Mg drr JubM sribst his «rnzri. »m ^dnolmv aut tnrzeu SiäAslick änf siln Hchm.zu wLf.-n. und ttu Seg» Sottm M tt» f«m«m Srimttn^see.Gnnritide en. Nach Hause geleitet, fand ttr Jabitakr dasritzst cheake Mer Brr» St tt ne Reihr prtchüger ^nd umudsu» und Frenuse, ttu«. sich aine auswärttger Schüler iririrhsnS» nur« ' u-,««rbindi anstüsß' vm^dsr»Nhr. iJ»ie Herrm KmWttlxrl^BuneÜund « ^üttnthee nun LM. eu. -DeM^ AikM •> •!- -t‘r »t8'^»8»är 7*4 & ,>L,stMÄs **^7 . Jt nt, , en tnt Schnttzause '*hm&

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