Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 4 (1873)
- Issue
- 4. Jahrgang Nᵒ 26.
- Date
- 1873-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
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— 20b — / Bewerbung um dabei der Königlichen Gewerbe- Akademie zu Berlin bestehende Stipendium der Benny-Burchardt'schen Eheleute zu Landtderg a. W. 3S1] Da« von den Bennp-Burchardt'- schen Eheleuten zn Landsberg a. W. bei der Königlichen Gewerde-Akademie zu Berlin 4000 Tülr. & 5 Proz. für junge Leute jüdischen Glauben-, welche die Anstalt zu ihrer Ausbildung a!« Techniker besuchen und sich in bedürftiger Lag« befinden, ist erledigt und soll vom l. Oktober d. I. ab wieder verliehen werden. Die Berlrrhung erfolgt am 25. Januar f. I. von dem Königlichen Ministerium für Handel, Gewerbe und öffentlich« Arbeiten auf den Lorschlag de« Dirertor« der Königliche« Gewerbe-Akademie der Art, daß der Genuß desselben mit dem l. Oktober de« vorhergehenden Jahre« beginnt. Bei der Bewerbung habe» diejenigen den Vorzug, welch« mit dem Stifter oder dessen Ehefrau de» Grade nach am nächsten verwandt find. Bei dem Mangel an verwandten Bewerber» .haben diejenigen den Vorzug, welche zür Zeit der Bewerbung ihren Wohnsitz in Land-bcrg a. W. und fallauch solch« nicht vorhanden find, diejenigen, welch« in Eonnenburg ihren Wohnsitz haben. Fehlt e« an solchen Bewerbern, so entscheidet die größer» Bedürftigkeit, sowie die b.'sser« Befähigung und moralisch« Führung. Tie Bewerber um davorgenannte Stipendium können sich von jetzt an melde«, wenn sie den nachstehend verzeichneten Aufnahmebedingungen genügen: 1. der Bewerber muß wenigsten« 17 und darf höchsten« 27 Jahre alt fein; 2. er hat nachzuweisen, daß er entweder bei einer Prooinzial-Gewerbefchule, oder Realschule, oder bei einem Gymnasium doch Zeugniß der Reif« erlangt hat. Di« Bewerbung ist fraakirr bei dem Unterzeichneten bi« spätestenden 1. September d. I. schriftlich rinzureichen und muß von folgenden Auesteu begleitet sein: a. dem Geburttschein de- Bewerber», d. dem Zeugniß der Reife, c. einem Führung-älteste der Ort»- behürd«, d. einem Bedürftigkeit Satteste derselbe«. Berlin, den 18 Juni I87S. Der Direktor der Kgl. Gewerbe-Akade«ie. _I. B.: Manger._ stkehrl ng«-st-esa«h. 3« unsere» «-eitzvaureuuu» e<4* »eu- Bondgaschäfi n »tm e» detail 44k »4« Citlu «tue» Letzrümg« m «tot* lu| freie» «tetieu sefürt z» Nfwu Gebrüder Bernhardt, «egdstorg, «reite Mnrkiskrast«. Inserate. Bekanntmachung. 352] Nach tz 4 de« Jsaac Z>>ller Cobnschtil Testament« vom 15. April 1845 und des zu demselben ad 2 errichteten Codicill« vom 10. März 1846 soll, nach dem am 21 v. Mt«, erfolgten Tod« de» Herrn Rabbiner- Dr. Klein di« hierdurch erledigte Stelle wieder besetzt werden. Der anzustellend« Rabbiner muß 1) die Befähigung zu einer Rabdinat«- stelle durch drei verschieden« Rabbinatt-Gerichte (Betdin) Nachweisen, 2) dieselbe Qualifikation, d. h. wissenschaftliche Bildung besitzen, welche der zeither bei der Synagogen- Eemeinde Glogau angestcllt gewesene Rabbiner besessen hat. Da» Gehalt de« Stist« Rabbinerist testamentarisch auf 425 Thlr. jährlich bei freier Benutzung einer Wohnung normirt. Die Verpflichtungen, die derselbe zu übernehmen hat, sind im § 5 des gedachten Testamentenäher bezeichnet und können bei uneingesehen werden; eocnt. sind wir bereit, dieselben gegen Eopialgebühren in Abschrift mitzut heilen. Wir haben zur Wahl de» gedachten Rabbiner« einen Termin auf den iS. September 1878, Vormittag« 10 Uhr anbrraumt, und sor-. dern diejenigen Herren auf, welche sich um die quäst. Stelle zu bewerben gedenken, unter Einreichung ihrer Zeugnisse und einer Lcbensbeschr.idung und unter Beweisführung ihrer Qualification sich bi» zum 1. September 1873 bei unschriftlich zu melden. Später eingehend« Bewerbungen können nicht berücksichtigt werden. Glogau, den 15. Juni 1873. Der Shuagogen-Geaeultze-L-rft-nb. Rei-ner. Bekanntmachung. 355] Die Lehrer stelle an der hiesigen israelitischen Elementarschule, deren Gehalt incl. Kosten zu Brennmaterial 230 Thlr. und außerdem 30 Thlr. Mieth«- enlfchädigung beträgt, ist vacant und soll »fort besetzt werden. Bewerber um die Stelle wollen sich bei un« nielden. Janowiec, 26. Juni 1873. Der Magistrat »>d i-rarlftische Schulvorstand. 350) Der Herr Eauitüt-rath Dr. Kempner, der schon über 25 Jahre in Schmirgel (R.-B. Posen) practizirt. wird nächsten Oktober au« Gesundheitsrücksichten nach BrrSlau überfiedeln. ES wird sehr gewünscht, daß die dadurch in Schmiegel» eintretende Bacanz recht bald von einem jüdischen Arzte übernommen werde. Lacauz. Die erste SantorsteÜe her hiesigen Gemeind« ist vakant und soll spätesten« zum 1 September d. I. besetzt werden. Feste« Gehalt 500 Thlr., freie Wohnung und säinmtlich« mit der Stellung verbundene Nebeneiniünstr. Qualifizirte wollen sich bi« zum 15. Juli cr. unter Beifügung ihrer Zeugnisse und eine« selbstgeschriebene» Lebenslauf» bei un« melden. Bromberg, den 2«. Juni 1873. Der Vorstaad. _der Shnagigk» Gemeinde 344) Wir suchen zu soso« oder zum 1. November a. e. einen tüchtigen geprüften Elementar- und Reltgion-lehrer. Gehalt 250 Thlr. per aanum, sowie bei entsprechenden Fähigkeiten bedeutender Nebenverdienst durch Privatunterricht. Der Schalöorstaad der Synogogengemeinde z. Merzt« «.Saar. Israel. Tochter-Institut FrMhfkrt *. ff. 349] Unser Institut sucht Töchter» t«r. Eltern, «eben der wohfthälige« Einwirkung eine« Familienleben« auf religiöser Grundlage, eine den Anforderungen der eit «ntiprecheude Bildung zu gewähren, n der mir demselben verbundene»' höheren Töchterschule stehen «»» die beste» Lehrkräfte zur Seite. — Außerhalb der Unterrichtszeit englisch« und französisch« Eonversatlon. Referenzen, Prospekte und nähere Auskunft durch Dr. II. Ileinemann, Dorothea Helnemaai» gh. J«phtt »rUfhiftett Mr ttttoeho». Hrn. Dr. P. tn B. »usstiglich in nächster Nr. *> rieft«fNe »er «rpevtsts». Hrn. Dr. A. 8. in D. Da» .Gewünscht« nicht mehr oorbanden. — Hrn. Nabt. 1» in ü. S Fl. für S. und ». Quarta» erhalt«. »Der Preis für direct« Franco.Zusenduni nach Oesterreich beträgt 6 Fl.) — C, In H. Postta-le vor Empfang Ihre« Br. abgefandt. Fata keine Antwort, send« Ihne» Ueberfchuü. Wir werden di« Nummern der aus de« ^tacbtaßnoch vorbandenen Blich«, nächsten« in d Bl. angrben. -mnf.- Jnterat«, Aeldsend»»««», chireet«Beste»«« «en «.»,4. richte ««» «»» «« »4r «tfOtfln der.3«c«clit. IN«««' _WHft* iMtmagdedurg. Berichtig«»»«. In Nr. 25 6. 197 » A 19 st raportirt L reparrirt. Asche»- Juli. Tamoi Ankender. rnnwich ... « 7 Dannerstag. . 3 8 Freitag.... 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