Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Journal
- Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
- Volume
- 4 (1873)
- Issue
- 4. Jahrgang Nᵒ 20.
- Date
- 1873-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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160 genen Worte nicht begriffen, sah den Doktor etwaverwundert an, fuhr aber doch fort: „Da sich Fräulein Bertha nicht mehr umwandte, betrachte« ich mich al» entlasten und ging, und zwar hinab in die Küche, wo ich Belah, die Köchin und Gudel oder Jutta, wie sie heißt, traf und auf mein Dringen erzählte mir letztere, daß das unglückliche Mädchen gezwungen werde, den Pflanzer Stonehill zu heirathen. Jutta hatte zwar, wie sie mir heimlich zuflüsterte, Bertha bestärken wollen, ihrem Pater nicht nachzugrben, aber da« Mädchen hatte ihr zu verstehen gegeben, daß alleumsonst, daß sie schon seit ihrer Geburt an Stone« | Hill vergeben, ohne daß sie eS gewußt, und daß selbst ihr ' Pater nicht helfm könne, den sie durch ihre Weigerung »ur 1 lebenslang unglücklich machen würde. So, das ist Alle«!" j setzt« Bärchen mit einem tiefen Athemzuge hinzu. | (Fortsetzung folgt.) .H Inserate. 334. Wegen Erkrankung de« Lehrerder dritten Elaste unserer Elementarschule ist die Stelle destelben sofort wieder zu besetzen. Da« Gehalt ist 290 Thaler jährlich mtt Au»sichten auf Nebenverdienst durch Privatunterricht. Qualificirte Bewerber wollen sich, unter Beifügung ihrer Zeugniffe schriftlich beim Unterzttchnetrn Borstande melden. Emdeu, 1b. Mai 1873. Der Gch«lvorsta«tz der tsraelt- »tfeben Gemeinde. M. » 332. Die Synagog^-Geni. Dortmund jucht gegen entsprechende« Salair einen lüchtigen Lehrer, der gleichzeittg die Befähigung zu» Predigen besitzt. Qualificin« Bewerber wollen ihre ^jeugniffe senden an den Borstand der Lynagogen- Gemeinde »« Dortmund. c33. Zn hiesiger Gemeind« ist die ÄtelÜe eure« Vorbeter«, Schächter« und Religion»- lchrrr» »acant. Gehalt incl. Ne beneink linsten *—«OO Thlr. Qualificin« Bewerber wollen sich beim Unterzeichneten Borstand« melden. O der-G log au, 7. Mai 1873. üD« Borstand der Eynagoge«- Gemeinde. _Lasstrer. _ 3 2 8. Unsere zwrtte Lehrrrstelle, «tt der dr« Borbeteramt verbunden ist, soll schleunigst besetzt werden. Gehalt 410O bi« SOO st nebst freier Wohnung. Durch P rivatunterricht kann ein Rebencinkonune» vm über 200 fl. erzielt »erden. Bewerbe wolle» sich unter Beifügung ihrer Zeugniffe und Darstellung ihre« Leben«- ginge« an den UnterzeichnNe» wenden. Butte»Hausen (Württemberg), 12. Mai. Da» Israel. Borsteheramt. «abb. vr. Sikberstein. Präs. 327. Für die hiesige i»raelittschc Gemeinde wird zum 1. September d. Z. ein Religion«lehrer, Vorderer und Schächter gesucht, deffen Gehalt sich bei freier Wohnung, Beköstigung und Heizung auf 120 Thlr. beläuft und wollen hierauf Reflectirend« sich wenden an den M«rßa»tz der i»r. gemeinde zu stralaw in Meckteu- §»r§. Ein Cantor verlangt. 316. Die Lloyd-Stteet Gemeind« zu Baltimore Md. in den vereinigten Staaten Amerika'« wünscht einen Eantor ersten Range« anzustrllen. Derselbe muß rin« gute Stimm«, sonst« die Fähigkeit besitzen, einen au« Herren und Damen bestehenden Chor zu instruiren und zu leiten. D»e Wahl findet am 6. Juli 1873 statt und ist die Stelle am 1. Oktober anzutreten. Applikanten werden ersucht, ihn Zeugniffe nebst Angabe de« verlangten Gehalt» zu adrrssiren an Aeet stulma», Präsident. Nr. 36 R. Quiii» St. Baltimore Md. ll. S. 324. Zum 1. Juli c. ist die Stelle eine« Borbeter« und Schächter«, der auch im Jüdischen unterrichten kann, zu besetzen. Gehalt 200 Thlr. und Nebeneinkünstc. Anmeldungen erbittet </. tftaur in Striega» (Schlesien). 323. Die Stelle eine« Borbeter«, Religio»«lehrer« und Schächter« ln hies. Gemeinde wird zum 1. August c. »acant. Gehalt 200 Thlr. nebst freier Wohnung und Nebeneinkünften. Dem Engagirten werden dir Reisekosten vergütet. Reflektanten wollen sich melde» an den Hstarftund der Smcf»|esfm(i*le in Meßden. Abr. Iacobsohn. 329. Eine äußerst tüchtige Hau«hälterin in den 30er Jahren erhält dauernde Stellung unter besten Bedingungen. Kngagements-Aureau der Friederike Caha, Maxbeßorg. OoflfDI* welch« die Lertrttung einer Leben«vrrflcherung übernehmen wollen, uni fich damit eine amtlich« Stellung damit zu gewinnen, beliebe» fich an den Direktor Mnrlenfetd, ti», Schönebrrger Ufer 31, unter Einreichung eine« corrieuluw ritae zu wenden. Die sociale Frage und die mosaische Gesetzgebung. vorttag, gehalten von Rabbiner vr. M. Kttlerßrin in Buttenhausen (Württemderg). Gegen, Nachnahme oder Einsendung von 16 kr. (4*/i Sgr.) in Reich-markm vom Berf. zu beziehen. MoseS Mendelssohn, ein Lebrnlbild, von Demselben. 14 Kr. _(4 Sgr.)_ Die Darwin sche Theorie in ihrem Berhältniß zur Religion von Dr. A. Tnarafcl«. Prrt« 6 «gr. Bei ttorl Artest in Magdeburg. Bqr» Sranaetnsendnnß de« Betrage» tu drntschr» Vostwaekea erfolg» frauktr« «reffbandinsendaa«. _ 318. Eine junge Erneherin nicht in einem religiösen Hnoae, &m liebsten in 8üd - Deutschland oder Oesterreich, ein entsprechendes Placement N&nere Auskunft ertbeilt 3)6. Die Gemeinde zu Malmö (Schwedin), sucht eine» jungen »»»erheirothetr» tlchtigea Lehrer und Schachet, der auch al« Lhasa» fungiren kann. Gehalt 500 Preuß. Thlr. Rebeneinkünste 100 Thlr. Preuß. Bewerber wollen ihre Zeugniste unter 8. 8. an Oberrabbiwer Präs. Dr. Blalst in Aotzenhage» einsend«», bei dem si« fich auch nöthigensall« einer Prüfung zu unterwerfen haben, nad ihre bestätigen lasten müssen. 32Ü. Ein tüchtiger Lehrer, der auch al« Prediger, Borbeter und Schachet fungirr» kann, wird zum 1. Juli oder 1. Oktober hier gesucht. Gehalt 300 Thlr. bei freier Wohnung; für Schechita 60—80 Thlr. Unverheirathete Bewerber wollen ihre Zeugniffe riasenden an den zestigen Vorsteher P. Hlvllschikd chi Stadtoldendorf m Braunschweig. kadd. vr. Baariierger, Königsberg L Pr. Woche»- Mai. ftaleatar. «Nttwach. 21 24 Dannersta« ... 22 2S Frrttaa. «eauksk.... 23 24 26 27 ‘pna “itd «aaata«. 25 28 atssts«. 26 29 Statt«. 27 1 SiwtlL Druck und Verla, »er Hofbuchdruckaet von Earl Fries« in Magdeburg. (8ür dm Buchhandel: «ober» Friese in Leipzig.)