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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1872-01-01 · 3. Jahrgang Nᵒ 46. · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
3 (1872)
Issue
3. Jahrgang Nᵒ 46.
Article
Beilage zu Nᵒ 46.
Date
1872-01-01
Page
[Seite] (sequence 1)
Language
German
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Beilage zur Israelitischen Wch-Mrjst. >5 46. Magdeburg, 13. Heuilletan. ..Wtßchtßstt Met». i Ort*twJ* «Mdtaio» »an 4»W|4a MMriMM« fcko OM 3. «. ««'»», io «nHMt valah bun jetzt Mt (inan Präsentirteürr voll Erfrijchun- §n herein, und lub di«,Heid« Sattenzum Zugreism air,, doch ignortrte pe Bärchen «Mnhlg. Bertha, welch« chiut« . de« Stuhl« ihr» Vaters stand, bemerkte es und sagte verweisend: „velah, du verglßt ja jenen Herrn ganz, der sich auf all mein Zureden durchaus nicht setzen will." „Erst will ich wissen, wer er ist," sagt« velah trotzig, „und woher er ta> Stecht anntmmt, mich metner Way« -.im Gesicht wegen |tt verspotten." „Ja," sagte KeaFrrade'de« Wiedersehen«, Bärchen ganz übSsthm, „wertst denn der Herr? und ivaram setzt er sich nicht? Zn Amerika'darf man sich nicht gentren." „Za so," erwiedertr Moscheh auf di« an ihu spectell gerichtete Frage, „der Herr ist eigentlich gar Sets Herr, es ist Lärche dm Oaadrillautünz«^ sein Geschäft ist Schadch« und Possenascher, «ad in ten Deterstunden ist er metner Sudel ihr GchsoUKttbcha, Md Mäet Scke steht er, weil er mit rstsna» gelben Hasru in. «ine Pj-tz« gefallen ist." ' Hir^» «hob' sich' «M«, rtgtiff Bärchen,b«t der Hand ^und-mansverirt« chnsogesthtckt auf ein« Stuhl «u sfenster, daß Bärchen vollständig d«r Blick« der Anwesenden während seines Niedersetzeus atzogm war. Nachdem dirsrArdeit vollbracht, wurde Bärcheu «tmterer, und sich an Belah wendend, >sagte er: „Entschuldig« Sir,mich, bliebe Madame, aber ich wollte Ihre Warze, durchaus nicht beleidig«, Ich sagte Parze, weil das eine Göttin tst„ die von Dichtern oft genannt wird, und ich bin Posseamacher und Dichter." „Na,, es ist schon „gut/' «tgeguete Belah „schmrMlud, uud„Welt<sth« den„j^ll» mit Wein »«ud'sristhnu Kuchen hin. . " .. ,Zchdankr„^fchbae"Seres," sprach Bärchen rhl M-ä -Wein ergreifend,, OttöstsHOM d«M «bchK» HstßäM gsMM schöne Ceres." „Na," sagte «lUit „eine go g»b«Gche» ist^ich ein , .Stück Kuchen uad Äei»,Dicht, «am-man„ab«.«««>-Schiffe Märchen würbe "wieder «Misst, und Bertha, welche Miifttb^tnil drm'Mmibk'stufte,'sagte struudlich zu ihw Dichter sind sie, Herr-MtMe», da» tst-ja recht schän, «in« solchen Gast zu beherdigvut' . ,Za," irn'Iedk,M«ftH«Ktz«he«fsch, 7^Hilde tzk^fm —" „Sechs Monate im Zuchthaus," «arf Moscheh «in. „Moscheh sei stw," sagte -G«M, "ihre« > einen sanstm'Ntppmstoß versetzend, .^qählt.«ur'.Bätzchtn." , Bärch«, etwas chngchchächtett, wiKerholte: „Za ich Hab« gesessen Unter der Lind«, welches die berühmte Eich« ist, wo . Säthe den Münder gemacht hrtt." November 1672. 8. Jahrgang. „«ch Schill«!" sagte Madel, l^Bchtllei'i du großer Mann toantm D» Em vnuiff jtuwfiw'” Bertha, rnd has 'mdß ml chuildera/wenn wir dm Bildungsgrad der dllnallgeu Bawohnersaueii »v» Houstonstreet erwäg«, .Bertha hatte stch,«i»es Lächelns rächt erwehrm, und verlieh, um nicht -«Wchäichischalu«, schnell da!) Zimmer. „Nuni^ sagte Henris'seinem Vevder, -Mn wie gefällt dir meine Tochter?" „Sie ist so schön, "daß matt'B'rvcheh, (Srgmsspruch) über sie mach« kann," erwiderte. Moscheh. „3a, ja. sie ist sehr schba, uni hrav »ur ein bisch« aeumomsch, aber ich halt« sie ziemlich kurz." Zn dem AugetSkstke'trat auesVercha schon wieder ein .und sagte: „Onkel Moh! und Zhr anlnm, kommt herab, der k Kliffe'lst fertig." Moscheh aber blieb aus sei»« Stecht« and. sag« etwas ptkkrt: „Mein liebt« Kind, sch hütze^ftvschth^ OnKl-Moftheh und nicht Moh." „Weißt da, lieber Onkel," sagteBmtha sich «tzhuidigend, ,Ms ist s» Mod« i,»»m«rika, ht«r sagt iaa» Moh sich Moscheh, «te der Vater sich «ach Henry für Hitschle nennt." ,Zch will aber in wein« alt« Tag« nicht nach die Hälfte von meinem gut« Name» gmrmmm Hab«, d« ich van untuev.selig« Grchvater geardt," «rwtsdwtr Moscheh verdrießlich. „Ach was," lstelSiKel «in, „ttf'Hätie tu Deutschland schon gerne ein« 'chönrrm Namen gehabt, zuck, da ich jetzt in,Amerika bl», st ward« ich Gebrauch davon .mach« und «echm Nam«! verschönern,^ ich will «»f-sttzt «h Zuttahaiß« stats Sudel,->s«n zulta.ist!stß-u,iMl"idtp>Ara»t na« Bitter Felfeetthal mtt.^dem -oothen Hel«"ha»^nich sn gchetß«," und mtt einer leicht« Hatldbrwegung drück tr Gudel 'gleichsam dm Siegel auf das sab« Gchigtr. u Die ganze Gesellschaft, erhob ß& värche« zulchb und be- .gab.stch.ia das Beseweut um-de« Kafsounv frisch« FvrttagskuchMidil. gehörige Ehrezuarwchm. - - MMzchW^ s«K <1 Des «ifmfr&rt» AvgWdckttftvG. Am jüngst« Aackkippe» stch man «inm'Btrstnspeculantm .-bei« .Sündmbek«rtniß -gar sehe.-bewegt, and ganz 'besonders - ttch «schillert, det der'Stelle fllp rrvm tzttV tfyt&rbV' Auf Beftag«, warwn'Ha, gerade dies« Stelle, di« doch an die löugst oexgauge« Zeit der blutig« Tempelopstr «twmr«, so fthubewege-iirwiedei« ernttt-etnomuschwer« Smfzer: „Ach, steuaKnn«te«attch'Mhaft an mein Mißgeschick an der vörs^ »o'kch l» oerflsffvim Zahrk gar dft "bluten «ch>»gi>r manches Opfer herHausse und Baisse (TW) bring« mußte." ■) :Vftr Mt SS chM^.smch. «alch» min om» schUlM>,»»ocht0«in«» ü« Mch B«r»»lD0D»itzslvMm) d«i«M,0»U «-iaimm Oplmt.'

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