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Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums · 1871-10-11 · 41 (11.10.1871) · p. [Seite]

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Journal
Israelitische Wochenschrift für die religiösen und socialen Interessen des Judenthums
Volume
2 (1871)
Issue
41 (11.10.1871)
Date
1871-10-11
Page
[Seite] (sequence 12)
Language
German
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328 5u Inseratm rcfaabtn mit bi* _ Israelitische Wocheaschrist augelege» tlichst ja empfehle». D eselbe hat sich seit der kurz»» Zeit ihres Bestehens bereits einen so h«d*»t*»d*» Leserkreis unter dem »vhlhabeudeu jüdischen Gaßlik»« ganz Dentschlands und des Auslandes erworbea, daß für in derselben erfchemrnde Inserate aO*r Art sich bisher em durchschlagender Erfolg ergeben hat und auch für »ie Zukunft im sicher« Aussicht gestellt werde» kau». Unser Journal wird wegen seiner literarische» Bedeutung und der wöchentlich erscheineuden Bacauzen Liste von de« grSßteu Theil der Herren Rabbiner, Lehrer, Lautoreu a. s. «. «lese», «eshalb unter anderen alle literarische» »neigen, Stellengesuche n»d Offerte» das beste «rsultat ergeben. Außerdem ist di» .Israelitische Wochenschrift" in Folge ihres große» Einflusses auf alle Gemeiude-Anaeiegeahettra und ihres reichhaltige» Feuilletons gerade in den Kreisen des Publikums wett verbreitet, m welchen überhaupt Anuonceo de» besten Erfolg haben, mögen sie au» Kauf, verkauf, Kapital« »läge, Stellenvermittelung o. s. w. betreffen. Mit Rücksicht aus di« Hobe Auflage ist der Preis von!>/, Sgr. für die dreispaltige Petitgeile od.tr deren «au» eiu so niedriger, daß wir em« recht fleißig« «enntzuug der Israelitische» Wochenschtift' zu Jnsertions-Aufträgen wohl «tt Sicherhett erwarten dürfen. Pie si» Mouta, Iftsiß eiug^ude» Kaserate »erde» i» die mgchsterscheiueade Mittwoch- M»»»^ aufgeuounaeu. Lchletter'sche Buchhandlung (H. Skutsch) in Breslau. So «den erschien und wird anf Berlangeu unentgeltlich portofrei versandt: Vkrzei<5»ib wertilvoEer Aiuöer aus dem Gebiete der hebräischen und jüdischen Literatur welche in rusere« Berlage erschienen oder von »ns commifsionsweffr debitirt werde». Breslau- August 1871. (fin genaliiges und sehr verheere»des vraud- Unglück hat die Heine Stadt Nordhorn (bei kiaaen) l»troffen, in wenigen Stnnten verloren 34 Familuu ihr Obdach. Bei diesen befindet sich ein« Israel tische Familie, die, wett deren Haus in der nächsten Rühe der Stelle, wo das Feuer aus. brach, bei der ungeheuere» Schnelle, womtt dasselbe um sich griff und dazu bei der Abwesenheit des Familienhauptes, von ihrem beweglichen Besitz« nichts retten turnte, sich, da es dem Unglücklichen nur bei lehr schwerer Anstrengung thnalich wurde, feive sehr zahlreich« Familie zu versorge», von Allen auf das Allrrungwmichfte betroffen findet. Wft lrffeu darüber nur das nachfolgend« von dem Magifrate dieser Stadt ausgestellte Zeuguiß: ,K«i dem am 8. September 1871 Nachmittag **/4 Uhr entstandenen Brande, der im Rackilüirhause des Schlachters, Krämers und Hand« smaunes, Jsraeltte» Moses de Bries ausdrlch, ist demselben das ganz« Mobttiar, sein« ll olonialwaareu, Branntwein, Felle und fonstigm Handelswaaren, wovon nichts versichert war, total verbrannt, ohne auch nur das D indeße gerettet zu haben, wozu auch nicht t-ie mindeste Gelegenheit, indem innerhalb der erste» viertel Stunde bereits fünf Häuler in Flammen stauben. Obiges wird hierum der Wahrheit gemäß bescheinigt. Obige Familie besteh« aus dem Moses de Bries, zehn Kinder i und einem alten 87 jährigen Bater, btfbtbr: sich ohnehin in einer sehr bedrängte» Lage rnd wird hiermit der Mildthärigkeit edler wohlhabender Mitmenschen dringend empfohlen. Nordhorn, den ll. September 1871. L. S. Der Magistrat. gej. Firnhaber. sprechen uni» wenden uns an de» edlen Wohl- «hätigkettsfina unserer Glaubensgenoffen mit der Bitte, diese Unglücklichen zu mtterstützea und insbesondere bei dem heraauaheude» Winter aus einer »erzwriflungsvolleu Lage zu befreie» Helsen. Maden werde« sowohl von dem Unterzeichneten wie von der Expedition dieser Zeitung gern entgegen genau men werden. Beldh tuse» bei Liugen. M. van Hsasth. HüiselLvI's Wieljetzt Wextstrasse 23, Hamburg. Unterzeichneter empfiehlt sein neues Etabliffemem, welches 50 der schönste» Zimmer, Restauration and Lafö enthält, alles de« Anforderung»» der Reu/eit gemäß einaerichtet, ». welches namentlich amlfür Durchreiseud« sehr gut belege» ist. Küche streng nach dem iüd. Mn». Lcheben» [145 Adolf Hirschei. Soeben erschien das Heft 10 der Monatsschrift Geschichte und Wissenschaft -es Iudenthumsherausgegeben von Pr. Z. Frankel, fortgesetzt unter Mitwirkung des jüdisch, theolog. verems von Prof. vr. Oraetz. Zwanzigster Jahrgang Inhalt: Beiträge zur Sach- und Sortrrkläruua des Buches Daniel. (Schluß.) vom Herausgeber. veranlaffung, Zweck und Entwickelung der halachffche» «. halachisch - exegettschen Sammlungen «ährend der Dauuaimperiode im Umriffe dargestellt. (Schluß.) Bon vr. Dünner. Kleine Beiträge von Ad. Reubaar. Rotiz. R. Josö's chroaologffch« Angaben. Boa vr. Znckermaudel. Aualecteu. Bon Abr. Loh». Weffelh's Gegner. Vom Herausgeber. Rotiz. Bon vr. Landau. Recensioneu. Bretla«, Verlag der Schletter'scheu Buchhandlung (H. Skutsch.) Abounementspreis für den Iahraan» iu Vt Hefte» 3 T Haler. Drntsch's Mnsik-Jnsiitnl für jüdische K««t»re» ,»d Lehrer. Anmeldungen täglich: Warteustraße KE» iu lvrrsla». Eaulor De»tsch. Clavier-Inßitut Emanuel Wicnskowitz, Breslau, Kupferfchmttdestraße 38, 2. Etage. Beginn neuer Lourse für Anfänger »ad vorgeschrittene. Der Unterricht wird tu sie« Abkheilunaen perfiulich von de» Dirtaeute» der Anstalt «rtßeilt. -orbktllsßlllk. Auf die zahlreich au mich ergangenen Zuschrift-», Wünsche und Anfrage« sch« ich urich veranlaßt hierdurch z» erwidern: Die vorbeterschnle enthält in nahezu 500 Nummern «tt wen««» Ausnahme» nur das alte Lhasonus; d. h. Alle vom Lautor vorz» tragenden Gebete mtt ihren traditionellen Jntoaationeu imd Melodien. Da dies« einstimmig gesetzt sind, so sind sie durch de» L-ntvr allein ausführbar und stad darum auch solche» Synagogen zu rmpfthlen, welche noch keine» Lhoral^sesaug in ihren Gottesdienst aufaeuomme» haben. — Die Borbeterschul« ist bereits dem Druck übergeben und wird, sobald sie die Preffe verläßt, den geehrten Herren Snbscribeate» per Post zngestellt «erden. Schließlich erkläre ich mich anf vielseitiges Berlangeu bereit, noch ferner bis End« September ». e. Bestellungen zum Subskriptionspreise von 3 Dhlr. aaznuehmeu. [t 13 Breslau, Fall 1871. Canlor Deutsch, Gartenstraße 22 a. Stellengesuche und Anerbietungen. (jf in Sckächler und Synagogendiener, der im Nothfalle pJT3i Jtn vertreten fana, wird zum 1. November c mit einem jähes. Gehalt von 150 Thlr. rxcl. Nebeneinkünfte für die hiesige jüdische Gemeinde gesucht. Ovalificirte Bewerber wollen fick persönlich oder schriftlich unter Angabe ihrer persönlichen Verhältnisse wenden an A. fitttM in Cosel OS. [US8 (jCia seminaristisch gebildeter jüdischer Re» ltgioutlehre:, der tüchtige musikaliich« Kenntnisse und die Fähigkeit besitzt, den Cantor zu vertrete« und an« der Thora vorzulesen, wird für die z»m 1. April 1872 in der hiesigen Gemeinde eintretende Bacanz gesucht. Gehalt 400 Thlr. pro anno. Ouaiificirte Bewerber wollen ihre Zeugniffe biß zum 15. Rovbr. c. an den Unterzeichneten Vorstand «äsenden. [US Magdeburg, den 2. Oktober 1871. 3>rt Warstand der -PnagOßen-chetneinde. ^«r Besetzung vom 15. December c. ab wird für die hiesige ißraelitische Corporation ein Cantor und Schächter, der im Staude ist, Religionsunterricht zu ertheile» und Vorträge zu halten» gesucht. Nur derart Leistungsfähig» wolle« sich melden. Reisekosten werden nicht vergüftgt. Das Einkommen soll auf sechshundert Thaler jährlich gestellt werden. [im Schubin. den 24. September 1871. nares'*“*- 7)ii israelitische Gemoinde Nanmbnrg b. Laffel V sucht auf sogleich Ser znm baldmöglichst« Antritt eian, Lehrer. Borslttmer »nd Schochtt. Firn Gehalt ISO Thlr. nebst fteier Wohnung, freier Heizung im Schul- «ab Wohngebäude, zwei Gemeiadegärteu. Die Schechtta ist «tt -0 Dhlr. veranschlagt, Synagoge, Schul- »ad Wvhagrbäadr bilde» ei» Ganzes und sind sehr vvllstüudig »ab schön eingerichtet. Rebeneinküufte circa 30 Dhlr. und steht eine« tüchtig« u. cvuveuireud»» Mauue »och eine extra persönliche Zalage i» Aaüsicht, and ist ei»«« solche» auch Gelegenhett geboten, circa 100 Thlr. für Privattmterricht ettizuuehmeu. — Musikalisch gebildete Lehrer mit guter Strnnne erhalte» de» Vorzug. - Refleetirend« wolle» sich alsbald a» de» Gemeinde.Aeltesie» lv. Katfer-vltthe Perlag der Schletterflche» vnchhaudluag (H. Sturschi i» Breslau. — Druck M» Heinrich Liuduer in Breslau. » 4

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