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Der Jugendbund · 1926-02-25 · 2 (25.2.1926) · p. [Seite]

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Journal
Der Jugendbund
Volume
2 (1926)
Issue
2 (25.2.1926)
Date
1926-02-25
Page
[Seite] (sequence 13)
Language
German
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und JCIll Für rit. Haushalt wl Es wird eine perfekte ges. Nicht Übe | Zu l'A Jahre altem ausgebildet ist Jahre. Außerd Für kleinen Hausha wird ein Mädchen Die Kinder sind In Fremdenpension Mädchen ees Mädchen nichts Für den Sommer, angenommen, d Offene Stellen rld junges Mädchen als Stütze gcs. Mädchen vorh i nd fl ab i! Küche und Haushalt ei lernen wollen. Keine II igsb fcach, Innerhalb des jüdischen Jugendv eine erweiterte liegenden Tagun; Delegiert enlagung anwalt Dr. Krom Thema: „Der Gera bewegung" sprach uns der Beschluß deutschen BV. zu fehlenden Annoncen willigen Aufschlag zu zahlen gewillt Köchin mit besten Emp ehlungen u, Zeugnissen 30 Jahre. Mädchen vorhanden. Kinde wird junges Mädchen, das in Kinderpflege schon praktische Erf.il rung hat, ges. 18—20 wird Mithilfe im Haushi 2 Pcrs. u. 2 Kinder (2 gcs., das den Haushalt selbständig führen kann, mit zu betreuen. Metzjcerci wird für sofort einfaches, r alle Hausarbeit. Mit zu tun. — Rit. Haushalt. Mal, werden hier noch ilt beansprucht. Jahre u. 3 Monate), sauberes ler Metzgerei hat das Keine Kinder, zwei*weitere Mädchen gegenseitige Vergütung. — Alle drei Mädchen sollen am liebsten vom Lande sein; lernen tüchtig, gute Stelle. Für ein Laboratorium in Haifa (Palästina) wird eine Röntgen* laborantln ges. Für Ende Februar wirdein Junges Mädchen zu einem Säugling und zur Mithilfe im Haushalt ges. Rit. Mädchen vorhanden. Alle Arbeiten, die mit der Pflege des Säuglings zusammenhängen, sind inbegriffen. — Familienanschluß nicht erwünscht. —■ (Jute Behandlung. Für altes Ehepaar wird Haushälterin ges., die etwas Krankenpflege versteht. Rit. Haushalt. Mädchen vorhanden. Eintritt kahn sofort erfolgen. In frauenlosem Haushalt wird eine gebildete Dame ges. in angenehme Stellung. Außerdem ist die Erziehung der zwei Kinder zu leiten (Junge 13, Mädchen 9 Jahre). Dame nicht zu alt. Richtiges Verständnis für Kindererziehung. f Die Arbeit im Verband erichtsmonats hielt der Bezirksverband der ^eine Nordwestdcutschllands am 31. Januar Vprstandssitzung ab, die nach dem uns vorericht schon nach Form und Inhalt einer gleichkam. Das Hauptreferat hatte Rechts- Essen, übernommen, der über das inschaftsgedanke als Grundlage der Jugend- Aus den technischen Erörterungen scheint beherzigenswert, - daß die im nordwestmengeschlossenen Vereine an Stelle der aus dem dortigen Bezirk einen freivon 50 Prozent auf die Abonnementspreise sind. Eine weitere Tagung fand in Württemberg statt, wo der verdienstvolle Leiter, Oberlehrer Rothschild, Eßlingen, durch Rabbiner Dr. Colin, Stuttgart, abgelöst wurde. Die Tagung verlief nach dem uns vorliegenden Bericht besonders anregend. Nach Jahren zum ersten Mal ist es uns wieder geluögen, in Ostpreußen Fuß zu fassen. Der Jüdische Jugendbund in Tilsit hat sich uns wieder angeschlossen, und heute erst erhalten wir aus Alienstein die Nachricht von der Gründung einer Jugendgemeinschaft auf neutraler Grundlage. In Nordwestdeutschland hat sich der Jugendverein Göttingen dem Verband wieder angeschlossen, in Württemberg hat der Jugendbund Haigerloch unter Leitung unseres treuen Freundes Spieß die Arbeit wieder aufgenommen. Aus dem Bericht des Badischen LV. ist zu erwähnen, daß der Jugendvercin Emmendingen seine regelmäßige Tätigkeil wieder begonnen und in den Mittelpunkt seiner neuen Arbeitsperiode Bibclabcnde mit Diskussion gestellt hat. A Aus Berlin liegt uns lediglich ein allerdings sehr erfreulicher Bericht der Wohlfahrtsgruppc desi dortigen Jug< ndbundes vor, den wir im Wortlaut bringen, weil er in schi ner Weise die Verwirklichung der Richtlinien des Reichsausschusses der jüdischen Jugendverbände zeigt: Wir sind nur einige Jungens und Mädels und haben uns zum Ziel gesetzt^ von unserem wenigen Können im Singen, Musizieren und Vortragen den in Altersheimen untergebrac iten alten Glaubensgenossen etwas zu bieten. So haben wi ■ in diesem Winter zweimal sieben Berliner Institutionen besieht und können nur konstatieren, daß unsere Arbeit ganz besonders erfolgreich war; nicht nur die Insassen hatten ihre Freude an uns, auch uns selbst hat .die Sache nicht minder befriedigt. Immer wieder wurden wir von der jeweiligen Anstaltsdirektion und aus der Mitte der Zuhörerschaft aufgefordert, recht bald wiederzukommen. Selbstverständlich war unser Programm darauf gerichtet, das jüdische Herz und Gemüt zu erfrischen. Einige Lieder, Gedichte und Vorträge humoristischer Art genügten vollkommen, um uns zu dieser Arbeit den Erfolg zu sichern. Ferner befinden wir uns in ständiger Fühlung mit der Erziehungsanstalt geistig zurückgebliebener Kinder in Beelitz. In dieser Anstalt war unsere Arbeit um so mehr von Erfolg gekrönt, als wir jedem der dort untergebrachten Kinder irgendein Geschenk übereichen konnten, denn wir bemühten uns, bei unseren Jugendbundmitglicdern gute Bekleidungsstücke zu sammeln und unsere alten Herrschaften mußten auch das nötige Kleingeld dazu beisteuern. Wir würden uns freuen, wenn diese Zeilen dazu beitragen, dau auch die Jugendbünde in den Städten, wo sich auch jüdische Wohlfahrtsanstalten befinden, sich in gleicher Weise Gruppen zusammenschließen, die ebensolche Arbeit leisten. MITTEILUNGEN DER VE R B AN D S LEITU N G Betreffend Verbandsorgan. 1. Wir vermissen immer noch Bestellungen des Verbandsorgans von einer Anzahl Vereine und Landesverbände in ausreichender Höhe. Wir hoffen, daß dies umgehend nachgeholt wird, dzmit wir nicht gezwungen sind, die Beiträge für die Zeitung mit Nachnahme zu erheben. 2. Alle Zahlungen für das Verbandsorgan erbitten wir auf Postscheckkonto Köln 72 827 Rabb. Dr. Klein. 3. Die nächsten Ausgaben der Zeitschrift werden die Themen „Die jüdische Jugend und der Staat" und „Jugend und Kunst" behandeln. Manuskripte erwarten wir zum IS. März. Betreffend Delegiertentagung. Bestimmungen der Verbandssatzung: § 6. Auf der DeJegiertenvcrsammlung hat jeder Verbandsverein für jedes angefangene Hundert seiner Mitglieder eine, jedoch höchstens sechs Stimmen. § 7b. Anträge müssen mindestens drei Wochen vorher schriftlich beim Vorstand eingereicht werden. Wir erwarten die Teilnahme von Delegierten aus sämtlichen Vereinen. — Die Vereine werden daher ersucht, Mittel für die Delegierten rechtzeitig bereitzustellen. Anregungen für die Tagesordnung der Delegiertentagung erwarten wir möglichst bald. An die Leiter der Landesverbände! 1. Gewisse Pressenotizen in der letzten Zeit veranlassen uns, darauf hinzuweisen, daß Mitteilungen über den Verband möglichst nur durch Vermittlung der Geschäftsstelle in die Presse gelangen. — Es geht nicht an, daß die Geschäftsstelle erst durch außenstehende Blätter über die Veränderung in der Leitung oder Zusammensetzung der Landesverbände erfährt. 2. Wir erwarten die Einsendung der Berichte über die Tätigkeit in den einzelnen Landesverbänden für die Zeit vom 15. Februar bis 15. März bis zum 18. März. An die Verbandsvereine! In den nächsten Tagen übersenden wir euch eine Anzahl Erinncrungsblätter für die jüdische Abteilung der Gesolei in Düsseldorf. Die Bausteine kosten 2 Reichsmark das Stück; wir bitten, sie durch die Mitglieder in den Gemeinden zu vertreiben. Fördererliste. Paul Block, Berlin . . . Fritz Hagelberg, Konstanz Fritz Rindsberg, Bayreuth Einsendungen entweder an Dr. Alfr. Apfel, Bejrlin, Friedrichstraße 59/60, oder an Rabbiner' Dr. Klein, Pbstscheckkonto Köln 72 827. Spendet für die Fördererliste des Verbandes! 20 ,RM. 20 10 - 13 —

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