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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1919-05-01 · 2 (5.1919) · p. Seite 164

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
10 (1919)
Issue
2 (5.1919)
Date
1919-05-01
Page
Seite 164 (sequence 140)
Language
German
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164 die einer jüdischen Gemeinde in Deutschland angehören", zu ersetzen." Rabbiner Dr. Neufeld-Briefen: „Sämtliche deutsche Juden" •— an die Stelle der Worte treten die Worte „sämtliche in Deutschland wohnenden Juden", damit auch Ausländer an den Kongreßwahlen teilnehmen können." Ich hatte gedacht, daß wir die Kongreßfrage nunmehr in fünf Minuten erledigen. Da das nicht der Fall ist, stelle ich jetzt den weitergehenden Antrag, daß eine besondere Kommission eingesetzt wird, die über sämtliche Anträge zur Kongreßfrage eine Einigung herbeiführen und bis zum Nachmittag der Versammlung ihren Vorschlag unterbreiten soll, und zwar beantrage ich, in diese Kommission zu wählen Herrn Lehmann-Hannover, Herrn Di*. Meyer-Liegnitz und Herrn Dr. Apfel- Berlin. (Zuruf: Dr. Löffler!) — Dr. Löffler ist durch andere Sachen zu sehr in Anspruch genommen. Sind Sie damit einverstanden? (Zustimmung.) Schön, dann wird die Frage zurückgestellt. Weiter beantrage ich, daß eine Kommission eingesetzt wird, die Vorschläge für Beschlüsse in der Palästinafrage heute nachmittag unterbreiten soll, und zwar bestehend aus Dr. Jsi Kahn, Dr. Löffler, Dr. Wolfheim-Erfurt, Rabbiner Dr. Lazarus-Wiesbaden. (Zuruf: Dr. Jsi Kahn scheint nicht da zu fein!) — Wenn Dr. Jsi Kahn nicht da sein sollte, empfehle ich, daß wir der Kommission das Recht der Kooptation geben. Als kooptiert soll aber nur gelten, wer einstimmig vdn der Kommission hinzugewählt wird. Sind Sie damit einverstanden? (Zustimmung.) — Ich höre keinen Widerspruch. Weiter beantrage ich die Einsetzung einer Kommission zur Vorbereitung der Vorstandswahlen, und zwar bestehend aus Dr. Kaufmann-Mannheim, Dr. Wolfheim-Erfurt, DrI Krombach-Essen, Felix Meyer-Frankfurt a. M. und dem Verbändsvorsitzenden. Sind Sie damit einverstanden? — Ich stelle das fest. Capell-Wiesbaden: Ich bin dagegen, und zwar insofern, als sämtliche eben genannten Herren meines Wissens — ich kann mich da täuschen — bereits Mitglieder des Verbandsvorstandes sind. (Widerspruch.) Vorsitzender Dr. Apfel: Nein! Ich stelle fest, daß der einzige von den genannten Herren, der dem Verbandsvorftand angehört, ich selbst bin. (Capell-Wiesbaden: Tann ziehe ich meinen Widerspruch zurück. — Zuruf: Und Felix Meyer!) — Felix Meyer nimmt kein Mandat zum Vorstand mehr an. Er hak sein Amt bereits niedergelegt. Der einzige Grund, warum ich dabei sein will, ist der, daß ich dafür sorgen möchte, daß nur Leute in den Vorstand hineinkommen, von denen ich die absolute Gewißheit habe, daß sie auch arbeiten werden. Wienskowitz - Hindenburg: Da in keiner Kommission ei« Schlesier vertreten ist, beantrage ich, in die Vorstandskommission Herrn Zahnarzt Reichmann-Kattowitz hineinzuwählen. Vorsitzender Dr. Apfel: Ich bin gern bereit, den Vorschlag z» akzeptieren. Dann schlage ich weiter vor, jemanden aus Sachsen zn

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