Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 8 (1917)
- Issue
- 5 (1.11.1917)
- Date
- 1917-11-01
- Page
- Seite 156 (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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— 156 — Sonntag, den 28. Oktober 1917: .;;; reiMW« des UelMand Des KfMffflea BejittsonDonöes »er lldifdien jaoeadoeteiae in Düsseldorf. Morgens N! Uhr: Einweihung des Diiffeldorfer Jugendheims, Oststratze 50. Nachmittags 2'/. Uhr: Bezirkstagung. Tagesordnung: 1. Bericht der Bezirksvorstände. 2. Bericht der Vereine. 3. Referat des Herrn Landesrabbiner Dr. Rieger» Braunschwcig: »Der jüdische Jngendverein und die jüdische Gemeinde." 4. Aussprache. 5. Verschiedenes. Aus unferen Dereinen. i Chemnitz. Isuch während des Jahres 1916/17 ist es uns möglich gewesen. unsere Vereinstätigkeil lebhaft ausrecht zu erhalten, trotzdem fast alle unsere männlichen Mitglieder inzwischen zum Heeresdienst eingezogeu wurden. Wir haben ziemlich regelmäßig alle 8 Tage unsere Vereinsabende abgehaltcn und dabei meistens guten Besuch seststellen können. In erster Linie galt unsere Tätigkeit unseren im Felde stehenden Mitgliedern vn» Angehörigen von Mitgliedern. Wir haben ihnen häufig, besonders zu den Feiertagen Likibespäckchen hinausgesandt und sie nach Möglichkea >■:!!; Leieiroff versorgt. Insbesondere erhalten unserg sämtlichen >m Heere stehenden Mitglieder bald nach Erscheinen' die „Mitteilungen", di» draußen immer starkes Interesse finden. Bei der großen Anzahl seidzrauer Mitglieder müssen wir naturgemäß z. Zt. mit beschränkten Mitteln rechnen. W:r haben deshalb für den Versand der „Mitteilungen" folgende Einrichtung getroffen: Sofhrr nach Eingang der Hefte! werden sie an unsere hiesigen Mitglieder versandt; jedem.Exemplar tpird eine ausgeschriebene Feldpostadrcssc beigefügt, mit der die „Mitteilungen" im ursprünglich verwendeten Briefumschlag sofort ins Feld gesandt werden, wenn der hiesige! Empfänger das Heft durchgelesen hat. Wir erreichen damit nicht nur, daß unsere sämtlichen Mitglieder die „Mitteilungen" unter Aufwendung verhältnismäßig bescheidener Mittel zu lesen bekommen, sondern konnten viel- 23314499 920595