Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 8 (1917)
- Issue
- 1 (28.2.1917)
- Date
- 1917-02-28
- Page
- Seite 27 (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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hiesige Damen und Herren einzelne Zusammenkünfte Die beiden Kriegsabende waren besonders irfolgreich und brachten uns neue Mitglieder. An diesen Abenden hatten sich in den Dienst unsere" Sache gestellt. Während wir im Sommer 1915 nur durch und den Briefwechsel nit unseren Kriegern das Vereinslebcn aufrecht erhielten, traten wir im Herbst 1915 mit einem fester Programm in die Winlersaison ein und eröffneien unser Soldatenheun wl!der. Wir brachten folgende Vorträge: vr. Berger „Politik und Weltanschauung"; vr. Berger „.Islam und Judentum"; P rcdiger B e l l a ch „Teilnähme der deut chen Juden am W ei tkriege"; vr. Sakomonsky - Frankfurt a. O. „Die Zutun t des Judentums"; Lehrer Gerling „Talmud"; vr. Berger „Jud^n in Polen". Ferner^ würde ein Kiegsabend als Kaiser-Geb irtstagsfcier veranstaltet. Außer diesen Bor! rügen, die uns stets ein volles Haus brachten, und uns neue Frcustdc zuführ en, konnten wir nn Toldrtenheim oft kleinere Vorträge und i musikalisch' oder deklamatorische Da wietungen bieten. Am l.j Oktober 1916 haben wir das Soldat mhel'm dank der allseitig«:» Unterstützung wieder rössnen können. Als Gäste sehen wir auch die intcrinerten Griechen j:tzt bei uns. So versuchtder Jüdische Jugcndvercin Görlitz durchzuhallcn und hofft, daß ein baldiger siegreiches Frieden all seine Kameraden gesund nach der Heimat zurückführt za gemeinsamer, allein beglückender FricdenSarbeit. >1. K. M.-Gladbach. Wie im ersten Kriegswi»te>, flosfenen Winterhalbjahre eifng bestrebt, uns regelmäßige Zusamme ikiinfte auf der Höhe zu waren es die io e i b l i ch e u Mitglieder, die cs für eifrige Wirksamkeit dos Fehlen der im Felde buindlichcn männliche» Mit glieder weniger ifühlbtr zu machen. Als rege stimmten wir den Moitagabend. verschieden standcs sich im Felde befinden, wurde ein prov Unsere von unserem verehrten Vorstands» Fröblich, in vorbildlicher Weife geleiteten Heimabende waren erfreulicher» weite recht gut besucht ^bemen behandelnden den Hohenzolle biläumS>. „Deutsch! Völkerrecht <Herr und die deutschest mann", „Rudolf r i ch L e r s ch, d er dichte r", „G u st a v jüdische Fra u" unjd w i r t s ch a f t". Außer diesen Vc tungen sahen wir mit waren wir auch im vcrstrc Vcrcinstytigkeit durch ktallcn. Vor allcn Dingen r ihre Pflicht hielten, durch näßigen Vcrcinsabond bc» e Mitglieder unseres Vororisckwr Vorstand ernannt. Iglicd, Herr» Haüptiehrer Die an diesen Abenden achallcncn, teilweise aktuelle Referate waren folgende: „D l e » den u n 1 er n" (anläßlich des 506 liihpgcn Hohcnzollern - Juan d u n d die O st juden frage". „Krieg uns vr Kürt Alexandes. Krefeld), „Der Krieg F r a u e n", „E i n , g e t über Hugo Zucker- Herzog und sei-ne striegSlyrik"- Heinrhci Nische K e s s e 1 j icj m i e d und Kriegsß ' c i n > Falke, aus Anlaß!'eines Tod eL",. ' > e „Die Entwicklung |cr deutschen Volksanstaltungcn fanden Untchhaltungsabcnde statk, an denen jeder ^der Anweiendcn durch Rezitationen zum Gelingen des Abcnds beitrug. Unseren^ ersten Te labend veranstalteten wir einen überaus anregenden und in allcn Teilest ebenso der zweite, an Lurim gehaltene Tee'abcnd gesangliche Vorträge usw. <sm Chanukkafcst; er nahm befriedigende» Verlauf. Von weiteren Vcranstal- Rücksicht aus die ernste Zeit ab. An unsere im F:lde stehenden Mitglieder Zahlreiche Antworten gingen uns zu, die wir aw Verlesung brachten. Wir hoffen, auch weiterhin mit Eifer und reiche Arbeitsfeld bebauen zu können, das sich unseren Jugendvereinen dar sandten wir Liebesgaben, unsercn Heimabenden zur rohem Schaffensgeist das