Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 6/7 (1916)
- Issue
- 3 (15.11.1916)
- Date
- 1916-11-15
- Page
- Seite 92 (sequence 26)
- Language
- German
- Belongs to
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fcrer Wnrnnon ueraiiitalict unf PetitU'ichcn nuo’.'. -roti} Pa* tiui|.cn alte» nur irfnoachc '•Periurfte, matte 2ebcni-tc;cttcn .unre Morporc-, Petit jctn feftet? Rückgrat, Petit-Suan tinP Mark fcftlt. . , . 1 '>.ti rickuiger Ifrfcmititis Per flohen imP uuihtntcn Aufgaben Per Jugondvereiue nahm nach Ljährtger Iliuerbreäntug .tu'er ehemaliger Vorsitzende, Herr ,un,I. i Im-iii. Hugo Löweititeitt Pie Vlroeit wieder. auf. Nach kurzer Beratung mit Per 2cbriftTiibrerül Peö 'i-erent-:- -tntP einem ivelPitraiien unserer ('iaritiion. Herrn Lehrer Buchheim, eutickiloi; inan 'icti, sofort die vorhandenen Mitglieder zti einer Besprechung über die Wtederaufitahtue der Arbeit zu- ■ iammcnrommeii zu lassen. ■?[n dem eeireitcnPcn Abend referierte H. Lüwennein über Pen grgeitu'ärtigeu £ta^tP Per Jugendoeweguug. während H. Buchbeim int' Anschluß daran aus die wichtigen 'Ausgaben der singendvereine für unsere Heeresangehörigen hinwies. .Beide Redner sauden für ihre Ausführungen Pen ungeteilten Beifall Per Versammlung. io daß nach kurzer Besprechung einstimmig beschlossen wurde, die Vereiustättgkeit wieder auszunehmen. Bon Per Wahl eines Vorstandes mußte aus mancherlei Gründen vorläufig abgesehen werden, doch wurde dafür ein A r b c 11 § f o m 11 e e gebifbetr Pem tue Wechte und Pflichten einer- Vorstandes übertragen wurden. Große Schwierigkeiten waren im Anfang zu überwiudeü, besonders deshalb. weil d'e Mitglieder des Arbeiiskoinitees fast durchweg neue Kräfte waren, die lieb also erst in die ihnen völlig unhekaiinie Tätigkeit einarbeiken mußten. Doch auch hier zeigte sich wieder, daß, wo ein Wille, auch stets ein Weg in, daß Tc!btt unter Pen ungünstigsten Verhältnissen das Höchste erreicht werden Jaitn, wenn Sie Arbeit ton vornherein mit der n ö t : a e n Energie ausgen o m m e n w t r d. ' I 2cbon der zweite Versaminlunge-avenP, an Pein Herr Or. Prager- Easiel die Verdienste ..Theodor Herzl's" in sehr fachlicher Weise würdigte, zeigte uns zur Genüge, wie rege das ,\nterc»ie nir unsere Vereinigung ist, w:e wohl wir. also daran getan haue». Pen schlummernden Kräften wieder neue Anregung gegeben,, wieder neue Fiele eröffnet zu im den. .Die Zahl unserer Mitglieder stieg an diesem Abend.- insbesondere durch Einzeichnung zahlreicher eldgrauer , ganz bedeutend. llin Pas nun einmal begonnene Werl auch forizufübren, ließen wir schon in Per 'olgenden Woche ein Referat enter lneiigen 2tudentin, Frl. I s a M e l P v i a über ..D t e l? st j u d nt > r a fi e‘ >olgen. Die Diskussion, die fieli Piefem sehr aktuellen Thema anübloß, tvnrPe durch das Eingreifen intelligenter polnischer Flüchtlinge. d.ie 'ich gegenwärtig hier aufhalten, besonders lebhaft. : Reue 2chw:erigkeiien bereitete tut» Per 2eme,ie'rscklujz, da uns damit rege Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen für längere Feit verließen. Doch and, dieses Hindernis wird.'wie wir schon letzt mit Beslimmtheit feststellen können, ohne jegliche Störung im Vereinsbetrieb überwunden. Den lleberschuß von einer Laiumlnng zu einer Liebesgabensfndung benutzend. veranstalteten wir am sonntag. den 13. August, ein „Geselliges B e i i a m nt e n f c i n rttt i t unseren Feldgraue n", das glänzend geluttgen ist. Der größte Teil des Abends wurde mit musikalischen Darbietungen ausgesüllt. Ter Erfolg dieses Abends überstieg sowohl in künstlerischer wie in finanzieller Beziehung weit alle Erwartungen. — Auch den leiblichen Bedürfnissen der anwesenden Feldgrauen mar durch eine reich gedeckte Kaffeetafel Rechnung getragen. Ja, die Gebesreudigkeit an Kuchen, Figarren, Zigaretten und dergleichen mehr seitens unserer Mitglieder war so groß, daß wir am nächsten Tage noch manchen Verwundeten, der an dem betreffenden Abend am Kommen verhindert war, damit erfreuen konnten. Inzwischen ist dem Verein noch ein weiterer Fortschritt gelungen. WaS lange Friedensjahre hindurch einzelne Mitglieder unserer Vereinigung de»