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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1916-08-15 · 2 (15.8.1916) · p. [Seite]

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
6/7 (1916)
Issue
2 (15.8.1916)
Date
1916-08-15
Page
[Seite] (sequence 3)
Language
German
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Mitieilungfen des Verbandes derjüdiscfien Jugfendvereine Deutschlands lieft 2 Berlin, IS.stugust 1916 6./7. Jaljrg. Inhalt: Forderungen . . ..Seite 37 Zur Gefäiidite 6es Derbanbes 6er jüdischen Jugenboerelne DeutfdilanBs . „ 3S Fel6ge6anken: i lugend, sei Holz ..42 Zucht und Ordnung!. „ 43 wünsche und Goffriuhgen.43 .. " 47 .49 Difzlplln . . Martin Ptjilippfon Verdandt-Nachrichten . . . . J . Seite 31 . Bus unfern Vereinen. „ 53 Senieinichasiiiche Bezirkstagung der BI>ein.-weftf. und de; welideutjch. Bezirittoerd. deriüd.jugenduereine „ dv Personalnachrichten der verbandroereine ..62 Mitteilungen der 6eichtiltrl>e»e . . „64 FddereraulrUl.65 FSrdererlist».. 66 Forberungen. r Das Wiödi rerscheincn der „Mitteilungen," hat, wie erwartet, in unserem Kreise Helle Freude ausgelöst, aber auch Spannung, ja Erregung hervorgwufen! Von allen Seiten werden wir bestürmt, deutlich zu erklären wie ivir uns die Zukunft des Jugendverbandcs, des deutschen, des gesamten Judentums denken, dje knappen Andeutungen des Leitartikels in der vorigen Nummer zu Sincm scharf umrissenen Programm zu erweitern. All diesen stürmischen Freunden können wir nur ruhigj und ernst erwidern: Tjazu ift es jetzt nicht an der Zeit. Wir wollen wach fein, und uns vorbersitcn. Wir wollen mit heißem Bemühen dem jüdischen Problem, dessen Verschlungenheit und Einzigartigkeit sich nie. deut- ‘ licher offenbart hat als jetzt, nachgehen. Aus diesem Grunde haben, wir unsere Vercinsarbeit wieder ausgenommen und sie erscheint uns wahrlich dringend geboten Aber eines wollen wir darüber nicht vergessen: So lange Deutschland in diesem ungeheuren Kampf umseine Existenz, um seine Zukunft siebt, gehört unsere ganze Tatkraft unserem Vaterlands. Für unsere Brüder draußen ist das selbstverständlich. Wir jabcr hier drinnen im Lande sollten keinen Tag vyrübergehen lassen, ohne uns ernsthast zu fragen, ob wir wirklich! unsere Pflicht erfüllt, haben. Es gibt ja so unendlich viel Arbeit zu Leisten, für jeden an seiner Stelle. Jede Berufsarbeit ist heute Kriegsarbeit, ,mittelbar oder unmittelbar, muß eingestellt werden auf das Interesse der Allgemeinheit. Und außerhalb des Berufes! Denken wir allein an das leidige Gebiet der LebensrNittclfragen. Me vie kann da jeder einzelne durch jein Beispiel nützcjü oder! i *

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