Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 4 (1.4.1914)
- Date
- 1914-04-01
- Page
- Seite 119 (sequence 25)
- Language
- German
- Belongs to
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— 119 — Das lOjäljrige Stiftungsfeff ber oerdniglen Turnerfdjaften. (Jüdische Turncrschast Hannover «nd Turnvereinigiing von 1904.) , Die im Sinne unserer Jugendbewegung auf neutralein Bade» stehende u ^Bereinigte» Turneuschasteu" i» Hannover legingen am 8. .März VS. Js. ihr tOjähriaes St ftungsfest mit einer würdiz verlaufenen und fröhlichen abendliche» freier i nd einem Schauturnen am Nachmittag. Auf den Wunsch un i im Warnen des Berba» isvorflandeS ü!>erbrachte der Leiter unseres neugegründetei, Ausschusses für körperliche Jugendpflege, Herr I>r. mcil., :>t. Schuft:r, Aachen, die Glückwünsllie der jüdischen Jugeudvereiue, die sich mit nuten, :>!echl den „B. T." aufs Lngste verbunden fühle» durch das gemeinsame »Jiel, die deutsche» junneii Jude» in körperlicher und sittlicher Beziehung zu ei tüchtige» und zu veredeln. Was wir durch unsere» Delegierte» über die vü lieitige Tätigkeit. Leichtathletik, Schwimme», Zaudern und Turnfahr en, und insbesondere über das Schauturnen erfahre» habe», erfüllt' uns mit aufrichtiger Kreude und Genugtuung. Das. was unsere hannoverschen - jungen Glaubensbrüder, es waren wohl vierzig au der ^nhl, dort so jiigendfrisch und fröhlich, so selbstbewutzt und doch so schlicht und wohidiszipliuiert vür einer hunderlköpfigen, erstaunte» und begeisterten stischauermeuge leistete», mutz vorbildlich und mustergültig genannt werden für unsere eigene praktisclre Jugendvereinsarbeit auf körperliche», Gebiete. Die „B. T." stehen »ach rastloser zehnjährigec Arbeit auf einer u», so bemerkenswerteren Höhe, soivohl de» Leistungen als auch der Jori». dem Stil der Ausführung »ach, als ihr Menschenmaterial elenso wie i» unseren eigene» Bereinen häufig wechselt. Die „B. T." verdauki,, das, was sie heute jüiö, in erster Linie de», Ilin-- stände, das; sie es verstendei, haben, Leiter auszuivählen, die als Dur»-' Pädagoge» wie als Menschen gleich sympathisch und bewährt waren, .nicht zulötzt ihren gesinnungsi üchtige» »ud tatkräftigen Borsiheude» und eine», Stabe von begabte» Borturner», von denen einige aus Turnfesten der Deutsche i Turnerschäft und aus Olympischen Spielen als Preisträger hervorgegangen sind.. Aber auch die andern Turner waren vorzüglich in Haltung und Leistung. Einen besonders tiefe» Eindruck auf de» Zuschauer machte» die sorgfältig auSgewähb en Freiübungen. Man empfand so recht, hier gilt die Persönlichkeit des Einzelnen nichts, jeder fühlt sich nur als Teil zu», Aeli„(eu des Ganze». Die schöne und kernige Ansführung dieser Uebungen a>» ete Gesundheit und durch edles Wollen gebändigte Jugendkraft. Das Turne» an de, Geräten, besonders an, Weck und am Barre», gab dar» de» Einzelne» Gelegenheit, ihre individuellen frähigkeiten zu zeigen. Besonders erwähnenswert find die Leistungen der Mnjterriege, die an GewaudtheitS- und Kraftübungen Hervorragendes bot. Ein Mitglied der-, selten, daS allgemein g>feiert wurde, war einer der Mitbegründer der „B. das uuverwüstlich Tu^nerei so verdiente» in an wü ,scheu ihr. das; sie re hl bald eine drei- und vierfache Berstärkung aus den Re der Jugendriege ist. ehrgeizigem Willen, jugendfrifche überhaupt der -beliebte» und um die Familie Neumanu, dessen Sohn einer der Eifrigste» Die gut geführte Jugeudriege stand den Weiteten an Haltung und Straiumheit nicht »ach, und wir Heu »iiseres hannoverscheu Jugendvereins erhalte.