Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 4 (1.4.1914)
- Date
- 1914-04-01
- Page
- Seite 113 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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nnngsanstanich und eirtcm neuen Xi»k\iioi^entnfl,' der von . lileii ae- H ii i (3 e r Brudervt'rein auf das lebhaftest« >j?aiiö ,',u nehmen. 4üenn j, Eindruck, den irfi ans Seiten gleich zu Beginn der Wintersaison wünscht 'wurde, überlassen bleiben. Der i erklärte sich bereit, die Barbereitungen in die inan mich fragen würde, worin sich nach de den Berichten und Besuchen gewinnen konnse. unsere östlichen-Per eine von den westlichen unterscheiden, dansti würde ich« antworten 7 Einmial durch das erheblich niedrigere Xn gliedin' lüe lind eigentlich alle unter AN, diirch den dadurch »ii'tbe dingten gänzlich unpolitischen Ebarakter den Vereine, und vielsleicht auch >— es ist zwar iür uns Westler ein ivenig beschämend - durch eine bessere Grundlage jndise^m Wissens, T agegen sind wohl u^nsere westlichen Vereine im allgemeinen ans dem (Gebiete der körperlichen. Erziehung ibrer Mitglieder weiter voran, und es wurde amii stllgeinein anerkannt, das; die Vereinsarbeit ans «sesem (Gebiete am istten iivsten einzusetzen batte. Ausfällig ist auch, das; in einigen swdten noch nichts für die Mädchen getan wird. X«jis wird aber nicht jniehr lange dauern. Xafiir find die Erfolge der Agckibarvereine ans dsti'em Gebiete zu stark in die Augen springend. Mir war die rege Anteil-', »ahme zablreicher Mädckien. die sich nicht nur durch passive Teilnsthnie «■II den Vorträgen, sondern durch liebernah ie von Xi'eferatoii gvergleichen 2ie bitte den Jahresbericht, den der >trotofchiner Verein in den Mitteilungen verössentlicht bat), Vorstaiidsäintern. Xelegationen .;» Tagungen »stv. knndgab. eine ganz/ b« sonders innige Inende, dleben dtzn „Mitteilungen", die warm gelöst wurden, ersreueg sich auch einige allgemeine Jugendzeitnngen wih „Werden" und...Feierabend" groster Beliebtheit. lieber meinen Vortrag in M c m v o n ns kl ich kurz binivegäeben, nicht etwa, weil über ihn nichts zu sagen wäre, sondern weil ich mich' nicht wiederholen möchte. „Mit dem inner» Enolg sind wir. «bisterordentlich zufrieden, den änsteren innst erst dr Zukunft lehren," sagte mir beim« Abschied der Vorsitzende der Vereins tder von Natur 'wirklich ein Skeptiker ist, und der es sich sehr iiserlegt hatte, ob er „eine solche Antizionistin" wie mich;nm Vortrag! bitten sollte). Xen Besuch der wunderschönen und sehr sehenswerten Xynagoge.in Ztejmpen mußte ich fast mit Zugveriänmnis bezahlet, aber ich batte Mück. denn ein vollbesetzter Landauer bot mir istch ein Plätzchen 7/ ans dun Bock an. Ich darf aber nicht verschweigen, daß ans Ehre und (Gewissen versichert wurde, die Herren, die ist dein Wagen saßen, seien keine ttempener gewesen. In Posen gass eine Borstandssistnng, über deren Beschlüsse Xie sich ganz befandst-s gefreut bätteii. Aber ich will sie nicht verraten, bis sie alle in die>Tat nmgesetzt sind.! Hätten die Xanien vom Jnngsrauenv^rein in Lissa gedacht, daß der Abend in ihrem Verein so stiirmisti verlausen würdest Es war eine glänzend besuchte Versammlung, nstd gerade weil alle streife der Gemeinde da waren und weil auch stir uns noch nicht .angeschlossene Jugendverein Lissa (mäniil.) durch! fast sämtliche Mitglieder vertreten war, benutzte ich die Gelegenheit, nicht nur sür die weibliche Jugend zu sprechen, sondetn ein Bild unserer ganzen Tätigkeit zu entrollen. Ich fand begeisterte Zustimninn«, und trotzdem mast von