Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 2 (1.2.1914)
- Date
- 1914-02-01
- Page
- Seite 55 (sequence 23)
- Language
- German
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I eure 56 — Vortrag folgte eine Icbfiaftc Diskuision, an der sich die Mitglieder des j>er eins sowie Gäste aus Dessau, ö n 11 c , o r bj f) a u { c n und Ri a g b.urg beteiligten. Aiischlus; an die Propag^iidaversaiiiniliinr k o n s e r e n z von den Vertretern und dein Herzogtum Anhalt statt, einstimmig die Gründung eil der die bestehenden Vereine iiu Ausbreitung der Fugeiidvewegung > i d i f di c F u g e u d v e r e i u bürg gewählt.;jum SdihiR fand daun noch eine Besprechung mit den Herren biuern aus Dessau, Halle, Leipzig, Magdeburg ustd Köthen stakt, die einer Rabbiuerkousereuz ertra nach Köthen gekommen waren, um mi fand der Fugendvere ue der Provinz 2a Aach einer gründlichen Aussprache ul es B e z i r k s i e r b-a u d e s beschlg Bezirk fördern und den Boden für vörbereiten soll.! Zum Vorort ivurdö Lud w i g P h i l i p p s ö n" | in . May de B c zi,i,ks - giseu irde seü. eine der Verbaudsleituug Fühlung zu iielnuen. Tie Herrein erklärten sich in aus dankenswerter Weise bereit, d.r Jugendbewegung in ihrem Bezirk erdenklidie Förderung zuteil werd, u zu lassen.!ae< :unu der ijber jede Die Geschäftsführer! i de s V e r b a u d e s , F r ä u lJe i n li o r a Berliner, sprach am - >. Januar ds. .Fs. im jüdiidieu Fuc^end» buud Stettin in einer Propagaiidaversammlung. Der Abend brachte jbeiii Verein etwa Lö neue Mitglieder. - ' . f ’ '•! Es ist nicht Sitte bei uns, über Feste, die gefeiert werden, zu berichten. Wir können es uns aber doch nidv versagen, wenigstens das Programm des Festabends bekannt .zu geben, den der F ü d si f ch e Fugendv e ric i n Gelsenkirchen anläßlich des Delegiertenrage^ des Üiheiinidi - West sälischeu Bezirksverbandes, über kessen Verhaudlijiiigeii wir ist der vorigen Nummer berichtet haben, veransta tet hat: Erster Teil. k. Lied: „Hoch tut euch aus", Chor von Gluck (Syuagogen-Chor, Gelsenkirckieul. Fest rede «Herr Hauptlehrer Kaufmaiiul. 3. Lied: „Fch hebe meine Aüg m aus", fifuif von Steinhäuser (Synagogen-Ewr, Gelfeukircheni. Zweiter 'Teilt l. Suverlüre zu „Fm Reiche des Fn-»ra", von Flotow. L. Prolog: Die jungen Sieger, von 2. Kat; Weckruf an. die jüdisckie Fugend, vor;etragen! von Herrn Erich Neuwahl). 3. Potpou:ri aus „Faust") von Gouno,. 4. Lebende Bilder. ») Sabbatayraiig «Gekicht: Sabbatruh von F. Loewenherg». t>) Freitagabend (Gedicht von Rajel Apfel>. c) Sabbgtengel «Gedickit! von S. hat}), d) abbatausgaiig «Gedicht von E. Dentsdil. o> Fu »las Leid I»Gedicht: Fch bin ein Fude. bou S. .hatzi, kl Fudas Hossnung (3 uö dem Propheten Micha, Kap. -t, Vers 1—5. gl Der schwur der Fig eud (Gericht: Fch will als Fude mich bekennen, von S. Katzu (Sämtliche Gedickte vorgetragen von Herrn Lehrer T. Katz.) Dritter Teil: Tanz.! .! >, .Heidelberg. Am 6. Fanuar and unsere diesjährige Geueralverscimm lung statt, die noch vor den Neu wählen eine Statutenänderung vornyhm, dahingehend, dah der die inkorpotierten jüdisdieu Studenten aussck,liegende Paragraph mit allen gegen eine Stimme bei einer Ttimitienthaltuu^ ,ge strichen wurde. — Unser Verein I at 44 ordentliche und 87 auherorden Mitglieder. Tie Beziehungen zu sder hiesigen Gemeinde und der Loge dauernd gute, dse Kassenverhältn schüftsbericht gibt ein vielseitiges sse sind zufriedenstellend. — 'Ler Bild von der Tätigkeit des Vereins. ratur bekannt zu machen und das Rabbiner I>r. Pinkust hat in liebenswürdiger Weise einen Zyklus von trägen aus der jüdischen Geschickte gehalten. Uuterhaltungs- und abeude trugen dazu bei, unsere Mitglieder mit der neueren jüdischen Fnteresse für jüdische Fragen durch kussioneu zu wecken. Einige He: ne musikalische Abeude fanden lebbgfter« tliche sind Ge- Herr Vor Leie- Lite-