Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 2 (1.2.1914)
- Date
- 1914-02-01
- Page
- Seite 40 (sequence 8)
- Language
- German
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— JO — Juben ais fjanbroerker. .litt» mitchOii loi-.t o? in joft.-. #:nfi Hilft fliniiot in■ aller Chan Hilft vii’Ct 'Olt nttors ftk i Cinfto.n \u: t'hidi 7n tvii’t tum JÖnr.ftnicvf ocluuoit. > niiicrom ift die Bernfssrage die brennendste de: ragcs. Tie Muckt. die das deutsche audeutum als n’irtfciiaftitcftcr ^allt d-arskellt. begründet Misere fahr. Tie solnein in die li i^eitrafi tum neiftuicn '-Uroleutriat. Und Da-i in keine Pbruse. minderes »ock. iic Statistik weift klar aus titattnsstande abtiimmi. '.'In blickend» mutz die iynltU’ti tnvglieit it’ätv, (H'iniiH nickt. rtrüglicke Safte. Teck gerade bierin droht l-ie- .'eralen Berufe iit evident. Tuebei nt sttdt'cker i, tvieteniftunt der Viiitcii der jzttden am Mottt i:- dcni Zundel iveicken, dedeuiet für das deuiickt Judentum Äufgabe an Muckl, in seiner letzten Ztonsegtteuz: Selbstmord s-ck wei^. da-:- ist keine bewtis-,te. Vorgesetzte' Biatf.-nstromuitg. Tocit der M!at i rlennen. Bremsen anzulegen, selbst wenn dae- Lceilt der senden vorn „>?andel fori". Beck nung zu tragen, mit aller Gründlichkeit und dock fo icknell alS möglich Babtiey. zu erkuuden. wobin di - freien Mreifte zu lenken find. Babnen, die in der Bickiung des neuen St .-ebens liegen und dock keine 'Linbiiüe an Ruckt bedeuten. ebne z-jutun von aikfzenl. ja netten mannigfache Widerstände. aus fick berans dringt ein neuer Stand. visbcr kaum als folcker beiracktei, mackttg in einen neuen Wegi Ter jüdifokte .Zdandtverter. Genau betrachtet in das i-audwert dein siuden nickt fick früber um dein Begrtf licke bistorische Ltmvickluitj entfernte ihn bon diesen teckuischen Berus-:-- arten, sin Spattieit und Pt in den .Länden der e-uden. Zunftwesendie sZudcn radi turrierken fie in ibm. So und t’lfrifa. Selbst die *>a tverker. '-tt London allein ttesiaut. Sickerlich ist die-:- das-, an der Brauchbarkeit i s soremdes. .Landiverk und Äckerbau verbanden des s-uüen als der .Landel. Line unabäitderlen lau um 1 .">lMJ das >>andwerk tait aussochlieszlick 2i?o nichl, wie in Teuticklaud, miktclalkerliates al vom .edandwcrk ausfcklotz. betätigten und konbeute noch in Bttmänien. Btttzland. dem £rinüiptmaffe der von dort Äbivandcrnden find .>daud-j buben fick 1«»(Mio non ihnen in der Schneidere' Lrirem ebenso ungesund. Ls follte nur zeigen, ec finden zu luanueUen Bescttättiguugeii kein '-Zweifel entstellen darf. Ä^er beobacktet, kann auch tu Teutschland die Be ttätigung bierfu^awbalren. j Aack Se'gall gibt es etwa llUtttO jüdische Hand-! tverker in Teutseltlaud. von dtefen find über 17 WO selbständig. Sie gehöret, meist der Bekleidungsindustrie oder Lienuizinittelbrancke an. Bon einer Sättiguttg des .Laubwerks int: Arbeitskräften oder gar mit finden kann keine Bede fein. Tas Ärbeitsfe d ist nuabsebbar. Selbü in unserer mafckinelltecknifcken Zeit irk eine Berringerung der bandwerklicbcn Ärbeiksmöglickkeiten auf ein nickt mebr nutz! ares Bliniinum unmöglich. Was eiutritt. nt eine Baiionalisterttug auch der -Ueiubetriebe. Tas bedingt aber dock uttr einen intelligenteren, fachlichbester durckbildeien Äreeiter. Tort, tvo die Maschine nickt., auck in .'-Zukunft nicki, die .Landarbeit, den denkeudeu Biensckcn ersetzt, wo sie ibn uttr 'unterstützt, bleibt dä-:- Liebiet.de-:- -Handwerks unbegrenzt. Ties gilt für alle Gewerbe. die naturgemätz nickt sabrikmäs-,ig betrieben werden können, tvie die der Gärtnerei, jorifeure, Ätiftretcker. finstallateurc. Tann jene Betriebe, bei deren Produktion' berfönlicke. gelernte ss-erkigkett. perföttäicker Geschmack äuc-schlageebend sind. -Schneider, Tekor.ateure, .btürsckner. das unter .üttnstbandwerk Begriffene: fiuweliere. offerei und -Tifcklere.i und soeinmeckanik. .Öon^itoren. sserner alles ' Maler. Bildbaner. >ittn!i>oii