Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 5 (1914)
- Issue
- 1 (1.1.1914)
- Date
- 1914-01-01
- Page
- Seite 22 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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22 durch bic j* r a tt f fu r t e r Delegierten lag uug {einerlei?l e n d e r u n g in den Zielen des verband es eilige treten ist. Ter Vorstand betont nach wie.- vor mit a l l e m N a ch d r u ck. das; ihm die 3?i itarbeit aller im deutschen Indent u m vertrete ne n Nicht u n g e n erwünscht n n ö willk o in in e n i st. 2. Vertraulich wird die Lage der Jugendbewegung in Halberstadt, Tanzig, Tarnowih und München erörtert. 3. Ter Verband der j ü d i s ch e n' L e h r c r v e r e i n e i m d e ug s ch c n ,N e i ch wird gemäh 3 der Satruiigeii in den Verba n d s v o r st a n d k o o p t i e r t. 4. Iür eine Neide von Einzelausgaben>sollen spezielle Auss cb ü s s e eingerichtet werden'. Tie Ausschüsse sind verpflichtet, sämtliche Beschlüsse dem Verbandsvorstand vorznlegen, der ein Vetorecht bat. Zu allen Ausschiistsihuiigen kann der Vorstand ein Mitglied und die Geschästssührerin entsenden. Tie Tagesordnungen der Ausschustsitzungen sind dem Vorstand rechtzeitig bekannt zu geben. Tie Leitung des Ausschusses für körperliche Jugendpflege übernimmt Herr I>r. med. R i cha id S ch u st e r. A a ch e-n.' Tiefer Ausschuß wird itr einer Neide von llnteransschüssen die Turn-, Sport- und Wanderfrage bearbeiten. Ter Verband zählt bereits ca. 60 Turn-, Wander- und Sportabteilnngen. Fast sämtliche Vereine gehen dazu über, der körperlichen Jugendpflege besondere Anfmerksanikeit znzuwenden. 6. Mitglieder des geistige» Ausschusses sind die Herren Professor I>i-. Goldstein «Tarmsladt), 1 >r. G u st a v Löffler, Di-, I. Heine in a n n (Jräiikfurt a. M.), I»i.. I. Moses (Mannheim). Ter geistige Ausichiif; soll bauptsächlich die kleineren Vereine mit Material versorgen. ' 7. In den wirtschaftlichen Ausschuß, der sich zunächst lediglich mit der Jrage der Bern f s wähl der jüdischen I u g e n d beschäftigen soll, werden gewählt: svrau I >r. L evy - 8k athenau, Uran Iuilizral M e p e r «Berlini, Dr. Ludwig Holländer, Nedakteur I >r. P inner «Berlin», Rechtsanwalt L i ch l e n b e r g «Hannoveri. Siegfried Leser «Hamburgi, Siindikns Di-. Ka h (Hanuoverl, H a ns W o » l iit «Berlin >. 8. Zum Thema hebräische Sprachkurse schlagen die Herren Di. 5tahu und I O-. Badt als Referenten folgende Thesen vor: , 1' Ter Vorstand des V. d. I. o- B. erachtet es für eine der driiigeiidsten Aufgaben sämtlicher Verbandsvereine, für die sofortige Errichtung bebräiscker Sprachkurse Sorge zu tragen. 2« Ter Vorstand erachtet die Merbode des Unterrichts in der hebräischen Sprocke selbst — (jtbrith be Jbrithi — als die geeignetste und am schnellsten zum.Ziele führende und empfiehlt daher den Vereinen angelegentlich, diese Methode in ihren Kursen zugrunde zu legen. » 3) Wo es an geeigneten Lehrkräften fehlt, sollen sich die Vereine unverzüglich an den Vorstand wenden, der seinerseits durch Unterhandlungen mit der Histadruth slbritb nach Kräften versuchen wird. m