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Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands · 1913-11-01 · 11 (1.11.1913) · p. Seite 371

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Journal
Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
Volume
4 (1913)
Issue
11 (1.11.1913)
Date
1913-11-01
Page
Seite 371 (sequence 29)
Language
German
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371 'Die Turninstitütionen erfreute^ sich während des größercii Teiles des der dieser überaus wichtigen Einrich- «ie gehobene Beteiligung, nadteilung, Wahrgenom- Jahrrs leider nicht des Zuspruches tung gebühren würde. Es wäre zu wünschen, dag die in den letzten Monaten, namentnch in der Herr! werden konnte, von Bestand f'liebe. Erfreulicher waren die Erfahr ingen bei den zu denen sich in der Mehrzahl eine angemessene / Zu den seit langem mit dem 4 erbande der jü führten Verhandlungen konnte auf Grund eines in Delegiertentages gefahten Vorstanisbeschlusses der den. Wir hoffen von dem festen Verhältnis, in das bände getreten sind, günstige Rückwirkungen für Erwartung, daß jetzt für den Auskau der oberschle deihliches getan werden kann. Schritte in dieser Ni leitet. Thorn. Am 28. Januar IlttZ Mit bei gcineinsainen Ausflügen, gliederzahl einfand, dischen Iugendvereine ge- Frankfurt gelegentlich des Schlußstein gelegt werwir nunmehr zum Beeide Teile und hegen die ischen Lrganisati.on Gehrung sind, bereits eingefand hier eine Zusammenkunst ostdeutscher Jugendvereine statt, au der ju unserer größt» Freude auch Fräulein Eora Berliner, die Geschäftsführerin des Verbandes, leilnahm. Anwesend waren ferner Vertreter der Berei ic Allenstein «Herr Woythaler, Fräulein Ladendorf), Bromberg ^Zahnarzt Baschwitzj, Grauhenz rDr. Jacob), Hohensalza «Schwersenz, Berge!, Levy), Insterburg «Referendar Bry>, Llönigsberg (Perlmann), Posen > Rechtst nwalt Tr. Kromnach) und Thorn-.(der Vorstand und mehrere Mitglieder). -owohl die Thorner jüdische ''Äeineiiide durch ihren ersten Vorsitzenden, Herrn D. Wolfs, als auch die Gal rihl Riesser-Loge Thorn durch ihren derzeitigen Präsidenten, Herrn Rabbiner) De. Rosenberg, und die Repräsentanren-Versammlung der Thorner Gemeinde durch ihre» Vorsitzenden, Herrn A. Jacob, hatten es sich nicht nehmest lassen, der Sitzugg beizuwohnen, »ns herzliche Worte der Begrüßung zu widmen und uns.durch Rat und Wort bei unserer Versammlung zu unterstützen. Die einzelnen Vereine gaben duifch ihre Vertreter genaue Berichte über ihre Tätigkeit. Im großen und ranzen wurde festgestellt, daß die Vereine gut arbeiten und auch durch die jüdischen Gemeinden und Organisationen ihrer Heimatstädte hierbei unterst! tzl würden. Das Ergebnts ihrer Berichte war, daß die Vereine mit Vertrauen der Zukunft entgegensehen können. Hieran schloß sich eine sehr lebhafte Aussprache, in der die Erfahrungen der einzelnen Vereine besprochen wurden. Daß diese Aussprache die weitere Arbeit der Vereine fördern würd«, indem die Erfahrungen des einen Vereins von den anderen beachtet und die unausbleiblichen Fehler andererseitsvermieden werden würden, darüber waren sich alle Teilnehmer einig.- Besonders interessant waren die vielfachen Anregungen, die uns Fräulein Berliner gab. Unter anderem hi:lt sie es für empfehlenswert, die ostdeutschen Vereine in einem Bezirksverbande näher zusammenzuschließen. Auch hierüber setzte eine lebhafte Aussprache ein. Datz Ergebnis war, daß eine Kommission, bestehend aus den Vereinen Thorn, Königsberg und Posen, gewählt wurde, die das notweniige Material zusammenrragen, die Aussichten und die Durchführbarkeit einer solchen Gründung im Osten prüfen und sodann Bericht erstatten soll. >

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