Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Journal
- Mitteilungen des Verbandes der Jüdischen Jugendvereine Deutschlands
- Volume
- 4 (1913)
- Issue
- 10 (1.10.1913)
- Date
- 1913-10-01
- Page
- Seite 332 (sequence 22)
- Language
- German
- Belongs to
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:m — 2 lä'tf. .vioitcu. Ifrlciditcrt Ivird die-:-, weil nicht. jedes Einzelmirglied, ie»idcrii iebensivürdigner Weise bat ortsansässigen fvirma, dem islokal überlassen, der n«r jeder Hausstand eine Einladung erhält, 'sii ein inaktsves Mitglied, der Inhaber der größten Vhrein seinen r s s e r t e n r a u in als V frei lim umsomehr dazu eignet, als einige. Tages- und ichzcitnngen dort aufliegen. Bisher batte sich der Verein mit einem städtischen -chullokal begniigen müssen, gilt neuen gemiitlicheii Heim wird ein '.'luffdtiuunf n!icht ansbleibcn. Dein Hausmeister, der das Lo>ka.l jede» Abend öffnet und iJt r rdiinng halt, ivird eine ftlratififettion n van 1(>|4>Jarf zu Neujahr beii^ijhgt. eim Versand wird eine Lokalbeilage, as Verbandsorgan in obligatorisch'; heim Versand wird eine Lokalbeilage, e ithaltend einen kurzen Bericht aber die Vereinsiärigkeit im vergangenen, n wie das Programm für den nächsten Monat, heigelegt. Die entstehenden 's orio- und Materialkonen betragen 2,öi> Mark, chährend die Hernellnng ans n neil'inasäniiellein Wege .V><) Mark erfordert. i 'sehen Dienstag nahet im -r aale des Vereins für jüdische hlesevesptlegc eiji össeittlicher Vortrag statt, d r Nets auch von zahlreichen Nichtmilglieder»! besucht ivird. Von ihnen »t ird zur' Deckung der Tageskosten ein kleines> Eintrittsgeld erhoben, daS a s Entgelt siir die Saalmiete ansreicln. Den aktiven Mitglieder» des Vereins gewährt der schon'erwähnte h> e s e be s v i l e g e v e jc ein freien Eintritt in seine Vorträge >jeden Donnerstage ivährenp die Veranstaltung von jdreiragabend> n sich als iiioportun erwein, da die meisten Mitglieder ortsansässig und d c wenigen Auswärtigen als Eläne in jrainil en stets ivilltominen sind, »er umso größeren Beliebtheit erfreut sich dei Dra m atis ck> e Abend aiiislag. an dem eine ganze Neihe von Draiinn mit verteilten Nlollen ge lesen werden, t'lnch ein französischer iMoi lfitiivoäi> >t u r s werden gut besucht, nmsomehi iniebr Wert ans geläufiges sprechen als auf nnbe le » ivird. Leider KiRt es der finanzielle stand des nrnabend zu veranstalten, dock sind (Gemeinschaft niit dem lEhrinlichen Verein Vcarianifchen .Kongregation die kostenlose liebe isteicken. *■ Derartige Mgiinahmen werden ainti die vielfach zu beklagende nfessionelle Absonderling unserer Mitglieder » irksam bekämpfen und sind gnkerefse des konfessionellen Friedens dring werden diele Arbeiten den geiviinschldn Er aber allsonntäglich bP jedem Weiler gewandl .Körperpflege zu inn. ivas irgend getan iverden als H c i m a b e n d gedacht. Die anfliegend, emino nnd ähnliche Brettspiele, die zwar i egen de» im Vereinslokal Erschienenen di » agigen k, i >ch Verträge nattfinden, deren Besuch im gine schensiverl iik. und auch den Mitgliedern hieleg des Theater in der nahen hirosznadl zu besuchet g^r vereinsseilig ein Ausflug dorthin geplant ihrling auch Museen, indnitrielle Anlagen ns v. besichtigt iverden sollen. er Abend wird-aber auch frei zu halten sein, weil an ihm häufig Nonzerte :e Dienstagabende dienen in erster Lin ckn nur einseitig jüdische Themen behandelt weiden, sondern der Hanplwert gerade am kleinen Plan, ivo das Vereinsleben ieiils die grofzflädtifchen Bildnngsguellen fehlen, Programm zn legen. Der jüdische Neligionslehr.' ..<>> r o f, e gnden" bereit finden lassen. Nebei icszer, Mendelsohn nnd Anerbach wird er spat "I Bei An ich tun dc» M'rcin» an den ..TrisailSschini f j ,r holle Ncis füi'icnto-j überladen. lag> nnd ein e n g l i s ch e r . als in den beiden .Nursen ingt richtige hirammaiik ge- Vereins nicht zu. einen regelenrebiingen im ('lange, um junger Männer und der aisling einer Turnhalle zn nd z» iviinfchen. Hoffentölg haben, inzwischen ivird rt. nm wenignens in der lann. Der sonnrag 'Abend n Leitungen, ein sckachbrelt, och kleine Vereinsbücherei, tätige Anregung geivähren. ene der Jugendpflege ivünnbeit gegeben iverden soll. Einmal »lonailich in soöei dem unter sachkundiger e der Belehrung, dock sollen in sehr intensives in, ander,- auf ein abwechslungsreiches r hat sich zu einem;snklus den drei Vorträgen Über r noch Über (beiger. Herzl, öugenbvflegc' wird eine Turn-